• Moin zusammen!
    Ich habe kürzlich bei meinem Opa in der Garage einen alten Hippenkopf gefunden. Da mein Opa ihn nicht mehr gebraucht hat habe ich beschlossen in einem kleinen Wochenendprojekt ihn in eine Stangenwaffe zu verwandeln! Ich weiß, sie wird natürlich nicht komplett historisch sein aber es war ein ganz schönes Projekt und ich denke, für mein erstes mal kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Kosten haben sich auf ca. 15€ für den Stab aus Esche belaufen und sie misst ca. 1,90m.

    Jetzt muss ich nur noch die schwere Entscheidung treffen, ob ich sie abstumpfe (das gute Stück ist noch ziemlich scharf) und irgendwo hin mitnehmen kann oder ob ich sie scharf lasse und und dann nur zuhause ein schönes Austellungsstück habe. Ich würde nämlich mal vermuten, das scharfe Stangenwaffen auf Mittelaltermärkten jetzt rechtlich etwas schwierig sind! 😅

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  • Bei den Hippen, die man oft in Ausstellungen, auf Auktionen und in der Literatur sieht, wäre ich eh vorsichtig. Meist sind das landwirtschaftliche Geräte der letzten Jahrhunderte, die mit mittelalterlichen/frühneuzeitlichen Waffen eher wenig zu tun haben. Das ist generell bei den "Bauernwaffen" so. Das Deutsche Historische Museum hat auch eine ganze Sammlung von "Bauernwaffen", die sicherlich alles sind, aber nicht mittelalterlich. :grinning_face_with_smiling_eyes:

  • Lass das Ding zuhause und erfreue dich an deren Anblick.

    Gibt weniger Stress an der Einlasskontrolle.

    Wäre noch zu prüfen, ob der Umbau nun eine Waffe nach dem WaffG ist. Da ja scharf und kein Werkzeug mehr ist. :thinking_face:

    Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

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