Hallo zusammen.
Ich habe hier noch ca 1,55 x 1,55 m dicken gewalkten Wollköper rumliegen und dachte mir: Perfekt geeignet für eine Art Mantel. Für nen Rechteckmantel ist es aber irgendwie zu quadratisch. Also kam ich auf die Idee es mal mit einer Paenula zu versuchen. Leider kenne ich mich bei den Römern gar nicht aus. Also erstmal das Internet befragt. Auf dem Blog X-legio (https://x-legio.com/en/wiki/paenula) habe ich sogar ein paar Infos gefunden. Liest man den Text, waren Paenules (Plural??) mindestens knielang und man benötigt mindestens 3 m Stoff. Doof gelaufen - so viel hab ich nicht. Allerdings sind da Stauten abgebildet auf denen die Paenula deutlich kürzer sind. Wie ist das jetzt zu verstehen? Außerdem wird eine zeichnerische Rekonstruktion gezeigt auf der die Paenula vorne nicht vernäht ist. Hat sich irgendjemand damit zufällig schon beschäftigt? Sind die kürzeren Regentonnen auch als Paenula zu bezeichnen? Gibt es da Funde und v.a. gibt es Belege für die offene Variante? Die scheint mir zum bewegen nämlich mit am praktischsten.
Meinen quadratischen Stoff um die Schultern gelegt erhalte ich hinten eine Länge bis zur Mitte der Waden und vorne bis zur Gürtellinie. Das sieht besonders unvernäht extrem cool aus (Waldläufer vibes und so...) aber die Variante hinten lang, vorne kurz gibt es in den Quellen vermutlich gar nicht, oder?
Danke für eure Einschätzung.
P.s. ich entlehne die Paenula wenn fürs FrüMi, falls das relevant sein sollte.