Darstellung einer Formschneiderin um 1530

  • Ich habe was in der Planung und wäre dankbar über ein kleines Stimmungsbild.

    Der Beruf des Formschneiders gehört in den Herstellungaprozess der Holzdruckanfertugung.

    Der Künstler entwirft und malt die Vorlage auf den Druckstock. Der Forschneider arbeitet den Holzdru kstock aus. Der Drucker druckt. Manchmal passiert das auch in Personalunion, aber oft sind es getrennte Gewerke. Sebald Beham war einer der Forschneider von Dürer.

    Zeigen will ich die Herstellung anhand von einfachen Heiligenbildchen und von Stücke, die in große Druckwerke eingesetzt wurden. Da habe ich mich für Holzschnitte aus botanischen Werken entschieden, die zur diesr Zeit in verschiedensten Ausführungen erscheinen. Keine Melancholia, keine Schedelsche Weltchronik. Angestelle Formschneiderin - das Handwerk - nicht die Kunst.

    Er wird zu sehen geben und natürlich auch die Erklärung.

    Original Holzschnitte, Holzschmittevon mir, Ausgangsmaterial, Werkzeug, Farbe, Papier ..

    Was haltet Ihr davon?

    Was kann ich ergänzen?


    Bilder: DeTimmermansche - It's me.

  • Claudia Zimmermann 6. Februar 2026 um 13:21

    Hat den Titel des Themas von „Darstellung einer Formscbneiderin um 1530“ zu „Darstellung einer Formschneiderin um 1530“ geändert.
  • Das ist ja toll! Du hast Dich nicht lange mit der Frage herumgeschlagen, wo man nun passendes Holz oder Werkzeug etc herbekommt, sondern es einfach gemacht. Ich bin vor dieser Arbeit bislang zurückgeschreckt, weil ich nicht an Hirnholz passender Größe und feiner Struktur herankomme. Ja, wenn die Druckstöcke dauerhaft sich nicht verziehen sollen, wäre das wichtig. Aber sich stattdessen einfach hinzusetzen und mit einem verfügbaren Brett anzufangen, davor habe ich Hochachtung. Und die Ergbnisse geben dir auch noch die Absolution. Ganz wunderbar!

  • Nicht ganz. Da ist schon auch einges an Recherche gewesen.

    Oft waren die Drucke kurzlebige Massenware und die Drucksache auch entsprechend qualitativ unterschiedlich. Dann nutzet sich der Stock zwar schneller ab, aber Sie waren für einen Druckgang und dann weg.

    Selbst die Druckein den Büchern sehen manchmal fast dahingerotzt aus. Vielleicht war es aber auch der Lehrling.

    Von Weichholz bis Hartholz. Ganz unterschiedlich. Alles dabei.

    Ich habe Lindenholz für den Anfang genutzt, das habe ich von einem Drechsler. Die festeren Hölzer kommen dann. Ich wollte erst mal schauen, ob ich es hinbekommen.

    Und auch von Düre gibt es Lindenholzstöcke.

    Die Werkzeuge habe sich in der Form zu heute fast nicht geändert. Ich habe geschmiedete Steckangel Schnittmesser nach den Abbildungen von einem Messermacher aus der Urkraine.

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