Beiträge von Claudia Zimmermann


    Ich habe / hatte gerade eine etwas merkwürdige Diskussion zur Redewendung: Einen Zahn zulegen.
    In etwa: Mittelalter, Kesselsäge, nein, Neuzeit, Auto, nein, doch, ohhhh .... Sachlichkeit weniger. Es ging ums Recht habe. Nur soviel: Mir wurde per Ferndiagnose eine narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, aber die Herkunft der Redewendung ist noch immer nicht eindeutig geklärt.

    Meine sachlichen Ergüsse zu dem Thema, möchte ich Euch nicht vorenthalten und Ihr könnt am Ende selbst entscheiden.

    Einen Zahn zulegen.
    Wo stammt es her? Eine Suche nach der wahrscheinlichsten Herkunft
    1, 2 oder 3 Du musst dich entscheiden und ob Du wirklich richtig liegst, siehst Du wenn Dir ein Licht aufgeht.

    https://www.timmermansche.de/redewendung---einen-zahn-zulegen

    Liebe Alle, als Information - ist keine Werbung, ich habe nichts davon.

    Bei Kleinanzeigen sind gerade zwei Flöten-Rekonstruktionen nach Fund bzw. Abbildung im Angebot.
    Einmal eine Doppelflöte und eine Flöte nach einem Fund aus Göttingen 14. Jh.

    Die Flöten sind neu. Der Flötenbauer ist die Werkstatt von Marek Bzowski aus Polen. Die Preise sind fair. Rechnung wird mitgeliefert.

    Ich unterscheide bei der Frage: "Wie erlebe ich es?" und "Was denken die Gesellschaft über Menschen im Mittelalter/Larp Hobby? "

    Meine Innensicht:
    Früher habe ich Rollenspiel abgelehnt. Heute liebe ich es und meine Veranstaltung "Vom Rasten auf Reisen" hat ja auch ansatzweise dieses Konzept. Da ist aber noch Luft nach oben. Ich würde das gerne mehr machen. Nicht als Realitätsfluchen, denn dafür merke ich viel zu oft, wie ich am Mittelalter scheitere, sondern als Experiment. Beispielsweise um herauszufinden: Wie viel Personal brauchte eine Herberge, um zu funktionieren? Oder ein Kontor oder ein Rathaus? Denn ich vermute, dass es viel mehr Knechte und Mägde gab, als angenommen. Wie kommen auch sonst die Einwohnerzahlen der Städte zusammen. Die Zahl der Ratsherren, Kaufmänner, Handwerksmeister ist nämlich recht überschaubar. Was macht der Rest der Einwohnerschaft und was sind alles Aufgabe der Frauen (außer Kinder bekommen und erziehen, kochen, Kranke pflegen)? Aber ich schweife ab.
    IT in der Küche ist schwierig, denn die Moderne ist als als Köchin immer irgendwie präsent. Kühlschrank, Lebensmittellager ggfs. auch noch einkaufen fahren. Manchmal wünsche ich mir da schon ein bisschen mehr Schwarzwaldhaus oder Abenteuer um 1900 mit einer entsprechenden Logistik im Hintergrund, die Lebensmittel via Zeitschleuse bringt. Vorausgesetzt, dass es genügend arbeitende Menschen gibt. Habe da bei einem HistoLarp mal schlechte Erfahrungen gemacht. Viel Brokat, aber kein Personal.

    Die Außenwirkung:
    Eine der Ursachen - vielleicht sogar die Hauptursache - sind die Dokus über das Hobby. Dort ist immer einer der seine Nase in die Kamera hält und sagt: Ich mache das, um der Realität zu entfliehen. Oft das ganze noch gepaart mit Esoterik und manchmal auch Heidentum. Die Beiträge und wie die Personen dargestellt werden - da spielt die Regie und die Off Kommentare der Beiträge eine große Rolle - sind in der Regel TrashTV und ich habe nicht selten Mitleid mit den Protagonisten.
    Und wenn dann mal ein Sender (wie in meinem Fall der BR) einen Beitrag zeigt, bei dem das nicht der Fall ist, dann wir nicht wirklich hingeschaut und schon gar nicht hingehört, weil die Klischees im Kopf ja bereits wissen, was das für eine Art von Mensch ist. Vielleicht können sich manche noch an die Kommentar erinnern ... Da war alles dabei: Von Realitätsflucht bis TradeWife 2.0.(Was aber glücklicherweise von der Redaktion gelöscht wurde).

    Thomas W. : Feuer machen ist erlaubt und wenn ja, dann folgender Vorschlag:

    Essensplanung (wenn das geht)
    Grundsätzlich bin ich dafür, dass wir das Essen unkompliziert machen, aber Grillen mit Salaten auf einer Hobby Veranstaltung auf einer Burg finde ich irgendwie doof. Da hängt mein Herz zu sehr an der historischen Küche. Ich würde mich bereiterklären zu kochen - was einfaches, aber schon mit Feuer, in Keramik und so. Als Angebot und ich würde eine Abstimmung vorschlagen.
    :red_heart: als Reaktion für: Historisch kochen
    :confused_face: als Reaktion für: Nein, eher nicht, lieber grillen.

    Sonst: Freitag Mitbringbuffet finde ich toll.
    Da muss ich auch nicht lange überlegen. Schließlich hat Nürnberg das berühmteste Würstchen der Welt - aber leider auch das Kleinste
    und beim Frühstück bin ich unkompliziert, solange es Kaffee gibt. Viel Kaffee!

    Nicht ganz. Da ist schon auch einges an Recherche gewesen.

    Oft waren die Drucke kurzlebige Massenware und die Drucksache auch entsprechend qualitativ unterschiedlich. Dann nutzet sich der Stock zwar schneller ab, aber Sie waren für einen Druckgang und dann weg.

    Selbst die Druckein den Büchern sehen manchmal fast dahingerotzt aus. Vielleicht war es aber auch der Lehrling.

    Von Weichholz bis Hartholz. Ganz unterschiedlich. Alles dabei.

    Ich habe Lindenholz für den Anfang genutzt, das habe ich von einem Drechsler. Die festeren Hölzer kommen dann. Ich wollte erst mal schauen, ob ich es hinbekommen.

    Und auch von Düre gibt es Lindenholzstöcke.

    Die Werkzeuge habe sich in der Form zu heute fast nicht geändert. Ich habe geschmiedete Steckangel Schnittmesser nach den Abbildungen von einem Messermacher aus der Urkraine.

    Ich habe was in der Planung und wäre dankbar über ein kleines Stimmungsbild.

    Der Beruf des Formschneiders gehört in den Herstellungaprozess der Holzdruckanfertugung.

    Der Künstler entwirft und malt die Vorlage auf den Druckstock. Der Forschneider arbeitet den Holzdru kstock aus. Der Drucker druckt. Manchmal passiert das auch in Personalunion, aber oft sind es getrennte Gewerke. Sebald Beham war einer der Forschneider von Dürer.

    Zeigen will ich die Herstellung anhand von einfachen Heiligenbildchen und von Stücke, die in große Druckwerke eingesetzt wurden. Da habe ich mich für Holzschnitte aus botanischen Werken entschieden, die zur diesr Zeit in verschiedensten Ausführungen erscheinen. Keine Melancholia, keine Schedelsche Weltchronik. Angestelle Formschneiderin - das Handwerk - nicht die Kunst.

    Er wird zu sehen geben und natürlich auch die Erklärung.

    Original Holzschnitte, Holzschmittevon mir, Ausgangsmaterial, Werkzeug, Farbe, Papier ..

    Was haltet Ihr davon?

    Was kann ich ergänzen?


    Bilder: DeTimmermansche - It's me.

    Gerade Kinder sind das aufmerksamste und kritischste Publikum.

    Das Argument: Ist für Grundschüler, finde ich immer ganz schlimm. Warum bei Kindern weniger genau sein, wie bei Erwachsenen. Genau bei denen muss man es genau nehmen. Didaktisch einfacher heißt nicht falsch.

    Ich hatte auch schon mal mit Stefan über da Projekt gesprochen und keiner der Historiker war federführend. Sie waren auch nur "bessere" Darsteller mit beratender Funktion.

    Die Darsteller sind Studenten, die alle irgendwas mit Medien machen, aber KEiNER, sich mit dem Thema Geschichte beschäftigt.

    Das EU Budget des dt. - tchesch. Bildungsprojektes ging an die TH und die entsprechende Partnerorganisation.

    Im Park blieb kaum was hängen. Da waren aber Viele bemüht einiges an Ausstattung zur Verfügung zu stellen.

    Wie so oft beim TV und Filmproduktionen war niemand mit am Schneidetisch gesessen und niemand die Texte Korrektur gelesen.

    Bei Anfragen von Medien - egal ob Film, Radio und Zeitung, bestehen ich auf eine Beteiligung an der Schnitt, Bild und Texteedaktion und wer da rumeiert bekommt von mir nix.

    Aber es gibt auch welche die sich darauf einlassen, wie aktuell ein Magazin aus Osnabrück. Da habe ich den Text korrigiert.

    Tolles Projekt. Nur ist die Umsetzung - obwohl im Geschichtspark gedreh und auch durch Stefan Wolters teilweise begleitet an manchen Stelle insbesondere bei den Spielszenen sagen wir mal auf ausbaufähig. Die Ausstattung hat an mancher Stelle Markt Niveau.


    Außerdem nervt der Zwerg auf Dauer sehr.

    Liebe Alle,

    wo gibt es Stadt- und Kirchenführungen, die es sich lohnt zu besuchen?

    Mit Nürnberg mache ich mal den Anfang

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    Liebe Alle,

    ich kann leider für Mai noch nichts sagen. Am ForentreffenWochendende ist in Nürnberg Trempelmarkt und sollte ich einen Verkaufsplatz bekommen, dann hat das Vorrang. Sollte ich beim Buchen kein Glück haben, dann muss ich schauen, was ich mache.
    Fix im Kalender eingetragen, habe ich den Termin im Oktober!

    Claudia Zimmermann hat einen neuen Termin erstellt:

    Claudia Zimmermann
    16. Januar 2026 um 20:49

    Zitat

    06. November – 08. November 2026
    3 Tage rund um die historische Küche mit Vorträgen, Workshops und natürlich wird auch gekocht.
    Preis: 125 Euro
    Anmeldeschluss: 30.4.2026 - Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

    Alle Details, Fakten, das Kleingedruckte und das Anmeldeformular unter: https://www.timmermansche.de/viele-koeche-verderben-den-brei


    Bei Frauen im 14. Jahrhundert sind Abbildungen von Mäntel die Seltenheit.
    Für Cucullen gibt es zu der Zeit keine Nachweise mehr.

    Ich gehöre zur Fraktion Zwiebellook, der auf ganz vielen Abbildungen zu sehen ist.
    Bei den Herjolfsness Funde gibt es große unterschiede bei den Stoffdicken, was auch dafür spricht.

    Um 1400 kommt dann die Houpellande - nichts zum Arbeiten, sondern nur zum Rumstehen.
    Im 15. Jahrhundert kommt dann noch die Schaube und noch Anfang des 16. Jahrhunderts dann auch die Jacke und das elende über den Kopf und die Haube ziehen hat ein Ende!

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    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Houpellande um 1400 - leider etwas derangiert - war bei einer Stadtführung.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Löffelärmel Überkleid mit Durchgriffen - gefüttert.
    (Quelle: eigene Bilder)