Ringpanzer im HoMi, aber richtig!

  • Liebe Leute,

    ich hab da ein kleines Problem. Seit Wochen recherchiere ich zum Thema Ringpanzer in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. :thinking_face:

    Was mir alles klar ist, ist die grobe Ausführung, d.h. ...
    + Handschuhe an die Ärmeln dran
    + enge Silhouette (an den Ellbogen mehr Material (Dreieck) für die Bewegungsfreiheit des Armes)
    + Haube ebenfalls an den Hauberk (Ventail eher nur im 12. Jhdt. gebräuchlich in Verbindung mit Nasalhelmen, danach der typisch enge Haubenschnitt wie auf zahlreichen Abbildungen und Statuen zu sehen)
    + maximal 8mm Ringe
    + und natürlich vernietet (versteht sich von selbst).

    Was mir nicht klar ist, da ich hier bis jetzt keine eindeutigen Aussagen gefunden habe....
    - Ringe flach oder rund?
    - Anscheinend war es üblich bei Flachringen eine Reihe aus gestanzten Ringen zu fertigen, eine weitere Reihe aus vernieteten Ringen
    - Wurden vernietete Rundringe und gestanzte Flachringe gemischt (wohl eher nicht)?
    - Was entspricht nun eher meiner Zeit (bis 1240 n. Chr.) Rundringe oder Flachringe (hier sind mir die widersprüchlichsten Aussagen aufgefallen)?
    - Nieten mit Rundkopf oder Keilnieten (wobei die meisten Aussagen dahin gingen, dass Keilnieten im SpäMi besser aufgehoben seien!?)
    - Hatten Ringpanzerhandschuhe (-fäustlinge) an der Außenseite der Hand einen gepolsterten mehrlagigen Schutz (Leinen?), oder waren diese nur über einen "Lederhandschuh" gearbeitet? (Innenseite ist klar, Ledermaterial mit Schlitz um die Hand schnell aus dem Fäustling herauszubekommen)

    Ich könnte das nun noch um die Frage erweitern, was besser zu tragen ist, darauf verzichte ich aber, denn bei mir steht als Priorität wie es wirklich war und daran hab ich mich zu gewöhnen, Punkt (heute bin ich mal wieder streng zu mir selbst :winking_face: )

    Also jedem der da etwas Licht in die Sache bringen kann, wäre ich sehr dankbar und natürlich auch Literaturtipps sind sehr willkommen!

    Ritter Jost von Swechent, geboren im Jahre 1184 n. Chr., als Lehen Swechent erhalten und unter dem Babenberger Friedrich II. für den Schutze der Ostgrenze des Reiches bürgend.

  • Grüß dich Ulrich,

    an Sebastian hab ich bereits gedacht, ich weiß nur nicht ob mich dann nicht der Schlag trifft, wenn er mir den Preis für einen handgefertigten Ringpanzer nennt (der den aber dann auch zweifelsfrei wert ist).
    Aber vielleicht berät er mich mal, ist einen Versuch wert, danke dir!

    Ritter Jost von Swechent, geboren im Jahre 1184 n. Chr., als Lehen Swechent erhalten und unter dem Babenberger Friedrich II. für den Schutze der Ostgrenze des Reiches bürgend.

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