Was macht einen guten Museumsführer aus

  • Wie bereits die Überschrift verrät, was macht für euch einen guten Museumsführwr aus.


    Wer kennt es nicht, man ist im.Urlaub und macht Eine Museum oder Stadtführung mit und wird aggressiv, würde der Person da am liebsten erklären was er für nen Mist erzählt, oder auch anders rum.... man ist fasziniert von dem Wiasen und würde der Person am liebsten noch paar Stunden zu hören.


    Ich gehöre durch aus zu den Fragenden Touristen und ich finde, man merkt relativ schnell, ob die Person nur ein Script runter betet und sonst keine Ahnung hat, oder durchaus sich mit dem Gebäude oder oder Stadt auseinander gesetzt hat.

    Meine letzten 2 Stadtführungen waren wow, dagegen meine letzte Burgführung von weissen Frauen und Burgfäuleins gespickt und den Kindern als Geschichte verkauft.

  • Kompetenz und ein Gespür für Menschen.

    Die Kompetenz ist einfach wichtig damit gemeint ist im Thema zu sein, um auch mal eine Frage zu beantworten zu können die jenseits vom üblichen Text liegt. und wenn man es nicht beantworten kann dies ehrlich zugibt.

    Menschenkenntnis heißt für mich, die Besucher nach wenigen Momenten einordnen zu können, wollen die viel hören oder quält man sie ? Nichts ist fieser als den Besucher mit den Augen fest zu halten und zum zuhören zu zwingen, oder noch schlimmer mit Halbsätzen einfangen und wollen das andere den Satz beenden. Nicht der Guide ist der Star sondern er/sie ist Dienstleister. Es gibt jedoch auch Gruppen die mehr als kurzes Bla wollen oder Gruppen die Inselwissen haben wollen. Vor Jahren waren wir eine Gruppe Textilbegeisterer zur Führung in St Severin in Köln. Man kommt nicht ohne Führung zu den Textilien und da ich die Führung gebucht habe, habe ich das gleich angegeben: alles interessiert, aber wir brauchen Zeit bei den Textilien. Hat gut geklappt. Es hilft natürlich den Guides wenn das Publikum mitdenkt und besondere Bedürfnisse anmeldet.

    Bei Rudelführungen wie z.B. Neuschwanstein wo wahllos Gruppen zusammen gesammelt werden, hilft das natürlich nicht. Da ist vermutlich Selbstbewusstsein und Charisma gefragt, sowie gute Sprachkenntnisse. Langmut ist da auch ein gutes Werkzeug.

    Silvia - ohne Ypsilon :winking_face:

  • Ich würde mal sagen, dass es auf das Publikum an kommt. Eine Schulklasse die sich im Unterricht mit einem Thema beschäftigt hat andere Bedürfnisse als eine "normale" Touristengruppe.

    Wenn ein Führer eine Frage nicht beantworten kann sollte er ehrlich sein und das auch sagen. Auch wenn die Frage eine umfangreichere Antwort verlangt. "Ich kann Ihnen das nach der Führung erklären. Haben sie Zeit?" Ist doch viel besser als wenn daraus eine seltsame Kurzfassung wird, die der Rest der Gruppe langweilt.

    Meine letzten 2 Stadtführungen waren wow, dagegen meine letzte Burgführung von weissen Frauen und Burgfäuleins gespickt und den Kindern als Geschichte verkauft.

    Ist die Burg Schauplatz von einer Sage oder Legende gewesen? Falls ja, ist es durchaus berechtigt das in eine Geschichte zu verpacken. Das sollte dann aber auch zur Führung passen. Anders herum gesagt: Die Sage/Legende bestimmt die Art und den Ablauf der Führung.

    Was ich in Schaffhausen immer wieder beobachte ist, dass ausländische Reisegruppen, vor allem die aus Asien, eigene Führer haben und die dann auch die Stadtführungen machen. Andere Gruppen wiederum haben Leute vor Ort die dann die Gruppe übernehmen. Da ist Informationen herunter beten schnell mal passiert. Einfach weil diese Touristen in einer Woche halb Europa gesehen haben wollen.

    Das Gegenteil habe ich bei der Hochzeit von meiner Schwester erlebt. Sie hat den Apero auf der Munotzinne gemacht und danach eine Führung gebucht. Der Munotwächter ist im Gewand, das sein historischer Vorgänger aus dem 16. Jht getragen hätte, aufgetaucht. Es ist ein Wunder gewesen, dass er nicht noch eine Helebarde mit gebracht hat! Seine erste Bemerkung: "Wer hohe Absätze hat sollte lieber die Schuhe ausziehen. Der Wehrgang ist steil." Der Mann konnte während der Führung alle Fragen beantworten und hat sich auch danach Zeit für Gespräche genommen.

    Seltsame Wortwahl und ungewöhnliche Schreibfehler: Danke Autokorrektur-KI, aber du bist dumm!

    Der Schweizer Mittelalterkalender: http://www.mirimor.ch (Quelle=Link) und der Schweizer Larpkalender: http://www.larpkaldender.ch (Quelle=Link)

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