Ein Thema, dass mich sehr zum grübeln bringt ist, wie wohl eine sächsische Spatha-Scheide der 2.Hälfte des 8.Jhd ausgesehen haben mag.
Eine Kreuzwicklung wie in karolingischen Psaltern des 9. Jhd halte ich für unwahrscheinlich.
Ortband ja oder nein?
Die Spatha Grab 1 Haldenegg aus der 1. Hälfte 8.Jhd hat ein U-Förmiges Metallortband als scheidenabschluss. Bei der Spatha aus Sahlenburg Grab 68 aus der 2ten Hälfte des 8. Jhd meine ich ebenfalls Reste eines eisernen U zu erkennen. Der Text gibt dazu aber nichts her. Im Corbie Psalter sieht man ebenfalls ein Ortband.
Ich versuche mal das Bild zu verlinken.
Quelle: Corbie Psalter https://manuscriptminiatures.com "Handschriftliche Miniaturen"
https://manuscriptminiatures.com/3927/10748
Ansonsten fallen mir noch Vendelzeitliche Abbildungen von Ortbändern ein.