Posts by Thoralf Hiltjuson

    Mit dem "an das Thema dranhängen" bin ich mit bei. Ich suche ebenfalls schon einige Zeit nach nachgewiesenen Werkbänken für das FMA.

    Ich sehe die Schwierigkeit darin, reine Werkbänke im Fundgut von "normalen" Haushaltsmobiliar zu unterscheiden. Zumal wurden diese im Fall von Defekten sehr wahrscheinlich unter dem "es wird nichts weg geworfen" Gedanken einer Zweitverwendung zugeführt.

    Nach Durchsicht einiger bekannter Quellen (s.o., zs. "Ständebuch" von Jost Amman v. 1568) sahen frühere bildlich dargestellte Werktische nicht anders als normale Tische aus. Der Unterschied besteht in den Aussparungen/ Bührungen zur Aufnahme von unterschiedlichsten Klemm- und Spannvorrichtungen. Ob das auf FMA und HMA übertragbar ist? Die Abbildungen könnten mit Funden aus der Antike verglichen werden ob es in den 1.600 Jahren dazwischen signifikante Unterschiede gab.

    Zur Engänzung des vorherigen Beitrags: eine Gläubiger- Identifikationsnummer wurde uns von der Deutschen Bundesbank mitgeteilt. Der Antrag auf eine Inkasso-Vereinbarung mit der Hausbank ist gestellt. Mit dem Mitgliedsantrag habt ihr die Zustimmung zum Lastschrifteinzug erteilt. Sobald wir das "Ihr dürft das jetzt" von der Bank bekommen, werden die Beiträge eingezogen.

    Unsere Bläubiger-Identifikationsnummer lautet: DE23ZZZ00002876381

    Für die Mitglieder, die per Paypal oder Überweisung zahlen möchten, sollten wir uns etwas anderes überlegen. Paypal für Vereine ist möglich. ABER es muss ein Geschäftskonto eröffnet werden UND sie erheben Gebühren für bestimmte Transaktionen.

    Nicht erst seit aus verschiedenen Gründen vorkommenden Stromausfällen wird uns ein gewisses Maß an Vorratshaltung nahe gelegt. Dazu gib das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophen einen Ratgeber heraus, was jeder zu Hause haben sollte um zehn Tage zu überstehen. Was früher noch bis in die generation meiner Eltern vollkommen üblich war, geriet über die Zeit fast völlig in Vergessenheit und wird heute in einer Nische wieder neu entdeckt.

    Einige Menschen in meinem Umfeld wissen um meine Vorliebe für gutes Essen. Frisch gekocht, gute Zutaten, echte, teilweise selbst angebaute Kräuter und Gewürze, kompletter Verzicht auf Industriekram. Das entwickelt sich über die Jahre. Es begann mit meinem Faible für alles was sich auf oder in Grill, Smoker, offenem Feuer in Topf und Pfanne oder einfach nur "blank" zubereiten lässt. Sehr viel später kam noch das Mittelalterhobby dazu. Darin beschäftige ich mich nach einigen Umwegen über andere Aspekte mitlerweile mit dem Thema "Essen". Das entgegen der in der "normalen Welt" verbreiteten Klischees reichhaltig, nahrhaft und abwechslungsreich war.

    Ein Teilaspekt beider Hobbies beschäftigt sich mit dem Komplex "Nahrungsmittel über längere Zeit haltbar machen". Heute ziemlich einfach. Vakumieren, einfrieren, fertig. Oder in Glas bzw. Dose füllen und pasteurisieren.

    Doch was tun, wenn es genau diese Hilfsmittel nicht gibt?

    Heute ist es vergleichsweise einfach, lange haltbare Lebensmittel pasteurisiert o. eingekocht in Dosen, Glas, Vakuumverpackung oder tiefgefroren zu kaufen. Doch wie funktionierte es bevor das Zusammenspiel zwischen Erhitzen und unter Luftabschluss Verpacken entdeckt wurde, die technischen Möglichkeiten noch nicht vorhanden waren?

    Mittlerweile wissen wir warum Lebensmittel verderben. Bakterien, Pilze und Enzyme setzen Zersetzungsprozesse in Gang. Diese benötigen eine bestimmte Umgebung zum Wachsen. Also gilt es Bakterien und Pilzen die nötige Umgebung so zu verändern, dass sie sich nicht ausbreiten können. Das wird neben modernere Methoden durch Salzen, Säuern, Kochen, Süßen, Trocknen, Räuchern, unter Luftabschluss bringen erreicht. Heute ebenso wie früher.

    Für eine der letzten Veranstaltungen im vergangenen Jahr hatte ich ein Display mit verschiedenen Methoden der Haltbarmachung zusammen gestellt. Durch die Verwendung von Glasgefäßen an Stelle von Holz und Keramik war der Wiedererkennungswert recht hoch. "Daran kann ich mich noch erinnern" angesichts des Sauerkrautes, des geräucherten Schinkens, des Trockenfischs oder des gedörrten Obstes hörten wir öfters. Die getrockneten Hülsenfrüchte, das Getreide erkannte jeder sofort. Ich frage Besucher gern ob sie wissen was sie sehen und wie es hergestellt wurde.

    Welche der Methoden wendet ihr für euch im modernen Leben an? Welche kennt ihr, was davon nutzt ihr selbst? Stellt ihr eure Lebensmittelvorräte in Teilen selbst her oder kauft ihr lieber fertig im Handel? Wie sieht es im Hobby aus? Ist die Vorratshaltung, neben dem historischen Kochen, ein Thema das ihr Besuchern zeigen könnt?

    Wir haben eine Ferienwohnung in Amelith gebucht. Hier fahren nach dem Frühstück los und Dank der "neuen" A49 dauert es nur noch 2, statt 3,5 bis 4 Stunden. Also grob geschätzt Freitag gegen 13:00 Ihr dort.

    Der 80 kg Herd kann zu Hause bleiben, das Wanderzelt kommt wieder mit. Neue Stangen sind gekauft, evtl. muss ich Egilmar bitten den Hammer am Amboss für weitere Heringe zu schwingen. :smiling_face:

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    Thoralf Hiltjuson
    December 30, 2025 at 3:21 PM

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    Thoralf Hiltjuson
    December 30, 2025 at 3:17 PM

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    Das diesjährige Herbstfest des Freilichtlabors steht ganz im Zeichen des Immateriellen Kulturerbes und traditionellem Handwerk. Auf dem ganzen Gelände können Besucherinnen und Besucher Handwerksvorführungen erleben, an zahlreichen Mitmachstationen selbst Ausprobieren oder an Verkaufsständen Handwerksprodukte einkaufen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

    Ort: Freilichtlabor Lauresham
    Eintritt: 8 € | ermäßigt 6 € | Familienkarte 19 € (2 Erw., max. 4 Kinder bis 16 Jahre)

    Preise Stand 17.12.2025, Änderungen vorbehalten

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    Thoralf Hiltjuson
    December 30, 2025 at 3:14 PM

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    Wie darf man sich den Alltag auf einem Herrenhof im Todesjahr Ludwigs des Deutschen vorstellen? Tauchen Sie gemeinsam mit uns in die Lebenswelten des Frühen Mittelalters ein und erleben ein vollständig belebtes Lauresham mit etwa 40 Living-History Darstellern, darunter natürlich auch die Familia Carolina.

    Eintritt: 8 € | ermäßigt 6 € | Familienkarte 19 € (2 Erw., max. 4 Kinder bis 16 Jahre)
    Ort: Freilichtlabor Lauresham

    Preise Stand 17.12.2025, Änderungen vorbehalten

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    Thoralf Hiltjuson
    December 30, 2025 at 3:11 PM

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    Forschern über die Schulter schauen – unter diesem Motto können alle Besucher des Freilichtlabors an diesem Tag Wissenschaftlern bei deren Experimenten zuschauen, selbst anpacken und viel Neues über die Erforschung des Frühen Mittelalters erfahren. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Themenkomplexe Landwirtschaft und Transport, aber auch Handwerk und das Thema Nachhaltigkeit. Wie jedes Jahr werden sind auch wieder mehrere nationale und internationale Gäste und Museen mit Infoständen auf dem Gelände vorstellen.

    Eintritt frei

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    Thoralf Hiltjuson
    December 30, 2025 at 3:08 PM

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    Heute begrüßt das Freilichtlabor Lauresham Besucherinnen und Besucher zum ersten Thementag 2026: „Winter in Lauresham“. Vielfältige Aktionen vermitteln anschaulich, wie die Menschen des Frühen Mittelalters diese Jahreszeit erlebten, wie sie ihre Häuser isolierten, Nahrungsmittel konservierten und welchen Arbeiten sie in den kalten und dunklen Monaten nachgingen. Freuen Sie sich auch auf Schlittenfahrten mit unseren Zugtieren.

    Eintritt: 8 € | ermäßigt 6 € | Familienkarte 19 € (2 Erw., max. 4 Kinder bis 16 Jahre)
    Ort: Freilichtlabor Lauresham

    Preise Stand 17.12.2025, Änderungen vorbehalten

    Ort: Freilichtlabor Lauresham

    Das klingt nach einem Versuchsaufbau sobald der Stoff zu erschwinglichen Preisen verfügbar ist. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Ein Schwarz, das jegliches Licht schluckt gegen herkömmliche Tarnkleidung. Die Einsatzmöglichkeiten von komplett Schwarz ist wahrscheinlich in urbanem Umfeld eher denkbar.

    Erinnert mich an ein Helloween vor einigen Jahren. Feuerschale und einige verteilte Jack O'Lantern im Hof als einzige Beleuchtung, ich stellte mich, wenn ich Besucher den Hof betreten hörte, in meinem Sensenmann- Kostüm still in einen Schatten.

    Ich verstehe bis heute nicht warum die Kids (und teilweise Erwachsene) kreischend vom Hof rannten wenn ich plötzlich hinter ihnen stand. :thinking_face::grinning_face_with_smiling_eyes:

    Für manche Anwendungen, beispielsweise in der Fotografie, ist normales Schwarz manchmal nicht Schwarz genug. Ich lege zB bei Scans oder Fotos zusätzlich zur Matte schwarzen Stoff unter um wirklich jede Reflektion für saubere Kanten heraus zu nehmen.

    Trotzdem reicht das manchmal nicht aus. Etwas das wirklich jeden Reflex schluckt wäre manchmal nicht schlecht. Das was nicht da ist muss der Computer nicht heraus rechnen.

    Für jagdliche oder militärische Tarnkleidung kann ich mir das ebenfalls gut vorstellen. Wenn du das im Dunklen trägst und trotz natürlicher oder künstlicher Beleuchtung nicht gesehen wirst, weil das auftreffende Licht geschluckt wird, kann das ein riesiger Vorteil sein. Das Auge reagiert auf Bewegung, deren Wahrnehmung auf Lichtreflektionen beruhen.

    Seit ewigen Zeiten versucht man Reflektion durch Tarnungen zu mindern. Wird sie komplett beseitigt, ist man definitiv unsichtbar. Die Frage ist ob sich das Ultraschwarz auf den infraroten Bereich auswirkt.

    Ja wird es. Danke fürs Anstuppsen. :smiling_face: Wie immer am zweiten Maiwochenende, dieses Mal am 09./10.05.2026 im Mittelalterhaus Nienover.

    Andreas von Dollberghe wollte erst etwas zu schreiben sobald die Termine zur Buchung vom Landkreis frei gegegeben werden. Somit ist das jetzt eine Vorabinformation. :winking_face:

    Die meisten reisen schon am 08.05. an. Rund um Nienover hat es einige Pensionen, kleine Hotels und Ferienwohnungen. Zu empfehlen ist das "Haus Hieronymus" in Lippoldsberg. Rechtzeitig buchen ist hier sinnvoll, denn sie haben nicht so viele Zimmer.

    Verköstigung haben wir schon ein paar Ideen. Freitag einfach das was jeder mitbringt auf den Grill, Samstag dachten meine Frau und ich darüber nach, den reparierten Backofen in Betrieb zu nehmen. Doch wie ich mich kenne, werfe ich das bis kurz vor Beginn noch unzählige Male um. Was zu :face_with_rolling_eyes: bei meiner Frau führt.