• Hay

    Noch eine frage: hat wer quellen (außer Klösterliche und Hochadel) für kleine eingepflegte Beete. Also mit Umrandung kleine Wege dazwischen und allem pipapo.

    Selbst in Klöstern Gab es eher große Beete oder kleine Felder mit einer Art 3 Felderwirtschaft und wechselnder Fruchtfolge.

  • Vorweg mit historischem Gartenbau habe ich mich nie beschäftigt, aber gärtnern gehört für mich zum (modernen) Alltag.

    Die Gartenform hängst ja auch von der zur Verfügung stehende Fläche an. Nicht jeder Garten muss zwingend dem Idealbild des Nutzgarten mit Kreuzbeet entsprechen. Ist der Garten kleiner macht es vielleicht Sinn nur mittig einen Weg anzulegen. Eine Regel die sicherlich immer schon gegolten hat ist die das die Beete nur so tief sein dürfen wie man sie händisch bearbeiten kann. Das heißt habe ich eine Mauer am Ende des Beetes, dann macht eine Tiefe von etwa 0,75 - 1m Sinn, kann ich von beiden Seiten daran arbeiten darf es doppelt so tief sein. In kleinen Gärten würde ich auf Umrandungen verzichten, denn einen echten Nutzen haben sie wohl nicht. Es sieht mit aufgeräumter aus.

    Man geht heute davon aus das man eine Fläche von 100 150m² pro Person zur Selbstversorgung benötigt*. Da man damals noch keine Kartoffeln angebaut hat, benötigte man vielleicht weniger Fläche. Getreide wird sicherlich auf Feldern angebaut worden sein und nicht im Hausgarten.

    *Quelle Samenhaus : https://www.samenhaus.de/gartenblog/sel…NN-N1KcUrN8Fgm8

    Silvia - ohne Ypsilon :winking_face:

  • Hay

    Noch eine frage: hat wer quellen (außer Klösterliche und Hochadel) für kleine eingepflegte Beete. Also mit Umrandung kleine Wege dazwischen und allem pipapo.

    Selbst in Klöstern Gab es eher große Beete oder kleine Felder mit einer Art 3 Felderwirtschaft und wechselnder Fruchtfolge.

    Es ist keine direkte Antwort auf die Frage, aber such mal unter dem Begriff "Bauerngarten".
    Das ist zwar ein etwas modernerer Begriff, die Suche lässt sich so aber deutlich erleichtern. Grob gesagt sind das die seit sehr langer Zeit belegbaren hauseigenen Selbstversorgergärten (bzw. der Nahrungsergänzung dienenden Gärten).
    Interessante "Rekonstruktionen" findest du in vielen Freilichtmuseen, ich bin jedes Mal begeistert.
    Ich hatte selbst vor einigen Jahren vor mir einen solchen Garten anzulegen, bin jedoch aufgrund der Lage meines Grundstücks und der Bodenbeschaffenheit davon abgekommen. Ist dann eher ein Nasch- und Naturgarten rund ums Haus...

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