• Ich habe eine archäologische Darstellung einer Armbrust gesehen, die als "Wikingerarmbrust" bezeichnet wurde. Die Armbrust besteht nur aus Holz. Die Sehne wird nicht durch eine Nuss gehalten, sondern liegt in einer Nut und wird durch einen Stempel gelöst.

    Ich habe den Schaft aus Eiche gefertigt, beim Bogen benötige ich Hilfe.

    Ist Esche geeignet?

    Muss getillert werden?

    Bleibt der Bogen gerade oder wird er geformt?

    Für Tipps bin ich dankbar.

    Hrafn


  • Esche ist eigentlich geeignet für den Bogenbau.

    Aber man kann dies nicht pauschal beantworten. Dies ist davon abhängig welche Wurfarmdicke, welche Standhöhe und welches Zuggewicht erreicht werden soll.

    Den Bogen sollte man tillern sonst wirft er ungleichmäßig, wird einseitig belastet und die Bruchgefahr ist größer.

    Der Bogen bekommt seine Form durch aufspannen der Sehne. Je kürzer die Sehne um so weiter die Standhöhe.

    Der Bogen sollte aber nach gebrauch wieder abgespannt werden, sonst lässt die Wurfleistung mit der Zeit nach.

    Beachte aber das bei einem Holzbggen nie die Wurfleisung eines Komposit- bzw. Stahlbogens erreicht werden kann.

    Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

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