Vielleicht kennt ihr es noch nicht: Das 𝐓𝐚𝐠𝐞𝐛𝐮𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐬 𝐒𝐨̈𝐥𝐝𝐧𝐞𝐫𝐬 𝐏𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐠𝐞𝐧𝐝𝐨𝐫𝐟 aus dem Dreißigjährigen Krieg (1625-1649) ist eine außergewöhnliche Quelle, die einen direkten Einblick in das Leben eines einfachen Soldaten während dieser turbulenten Zeit bietet. Auch auf das Erleben der Frauen wird ein Licht geworfen, dass man in der Geschichtsschreibung sonst vergeblich sucht. Es ist selten, dass wir eine so persönliche und detaillierte Schilderung von Alltag, Kriegsgeschehen und persönlichen Schicksalsschlägen haben.
Das Tagebuch wurde in modernem Deutsch bereits veröffentlicht und ist als Textquelle leicht zugänglich. Wer sich für die Epoche interessiert, sollte es unbedingt lesen!
Eine weitere direkte und persönliche Quelle, die vielleicht nicht alle kennen: Die 𝐅𝐚𝐦𝐢𝐥𝐢𝐞𝐧𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐯𝐨𝐧 𝐉𝐨𝐡𝐚𝐧𝐧 𝐂𝐮𝐧𝐨 (1630 - 1685). Cuno berichtet wie ein Reporter ganz unmittelbar von seinem Leben und seinen Erlebnissen, was diese Aufzeichnungen besonders wertvoll macht.
Auch diese Quelle ist im Druck erschienen und daher leicht zugänglich. Es gibt sogar einen Wikipedia-Artikel über ihn. Für alle, die Interesse am Alltagsleben der Epoche haben, ist diese Lektüre sehr zu empfehlen!