Puuuh...so richtig belegbar ist das Häkeln in der Art wie wir es heute kennen erst ab dem 17. Jhdt. Wobei es nicht immer einfach ist, Funde in Schlingentechniken jetzt methodisch sicher einzuordnen. Die bei Wikipedia erwähnten Grabfunde aus dem 5. Jhdt. halte ich für eher zweifelhaft, da ist eine Nadelbindetechnik wahrscheinlicher, finde ich.
Stand heute ist ja noch nicht mal wirklich klar woher die Technik eigentlich genau kommt...
Posts by Katharina de Lo
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Katharina de Lo hat einen neuen Termin erstellt:
EventMittelalterliche Musik von Höfen, Kirchen und Tavernen - Konzert in 22335 Hamburg - Nord
Mittelalterliche Musik von Höfen, Kirchen und Tavernen
Fr, 20.11.2026
18:30–20:00 Uhr · Bücherhalle Fuhlsbüttel
Eintritt frei
TriScurria: 3 Frauen - 6 Hände – mindestens 20 (teils sehr eigenwillige) Instrumente
Es erwartet euch Musik aus dem mittelalterlichen Europa zwischen Italien, Galizien, Frankreich und Deutschland, handgemacht und unverstärkt.
Von frommen Cantigas über Trinklieder in verschiedensten Sprachen über Tänze bis hin zu Kunstmusik aus Italien ist alles dabei – und wer sich für…Fri, Nov 20th 2026, 6:30 pm – 8:00 pmKatharina de LoOctober 6, 2026 at 10:23 PM QuoteMittelalterliche Musik von Höfen, Kirchen und Tavernen
Fr, 20.11.2026
18:30–20:00 Uhr · Bücherhalle Fuhlsbüttel
Eintritt freiTriScurria: 3 Frauen - 6 Hände – mindestens 20 (teils sehr eigenwillige) Instrumente
Es erwartet euch Musik aus dem mittelalterlichen Europa zwischen Italien, Galizien, Frankreich und Deutschland, handgemacht und unverstärkt.
Von frommen Cantigas über Trinklieder in verschiedensten Sprachen über Tänze bis hin zu Kunstmusik aus Italien ist alles dabei – und wer sich für seltsame Instrumente interessiert, ist bei uns an die Richtigen geraten. Wir können viel zu dem erzählen, was wir so zu Gehör bringen.
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Kleiner Hinweis, falls jemand altes Zeug loswerden möchte:
https://historica-festival.de/flohmarkt/ -
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Wie darf ich das verstehen? Willste Bilder von meinen Dessous?
Die Oberkleidung ist halt nunmal nur MaMi,... isch schäme misch,..
Das bezog sich mehr darauf dass ich aus sicherer Quelle weiß dass Du noch mindestens 2 weitere Kleidungsstücke besitzt die man halbwegs als "korrekt" bezeichnen könnte.... OK, die verdecken vermutlich Deine Blöße nicht vollständig, aber immerhin gibt es sie....

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weil ich für mich ausser Bruche und Hemd noch nichts korrektes habe.
*räusper*
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Der ideale Reisemantel wäre ja ein Gardecorps - da kannst Du die Ärmel bei Bedarf benutzen oder auch nicht, Kapuze ist auch dran, und wenn Du so Hosentaschenartige Eingriffe hineinschneiderst kommst Du auch an die Sachen am Gürtel oder in der Umhängetasche dran.
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Leinen als Futter für wollene Oberbekleidung kenne ich lediglich aus dem Spätmittelalter. Zumindest ist in dem Anleitungsbereich der Website "um1504" , die ich für sehr gut recherchiert halte, verschiedentlich bei der Materialwahl auch Leinen als Futterstoff genannt.
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Chapeau, das ist echt toll - soweit ich das beurteilen kann, weil nicht meine Kernkompetenz-Zeit. Ein sehr schönes Beispiel dafür, dass eine "einfache" Darstellung genauso liebevoll und detailreich gemacht sein kann wie eine Adelsklamotte - und nicht weniger Zeit und Recherchearbeit beinhaltet.
Ich liebs!
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Da das hier ja über die Suchfunktion gefunden werden kann, immer raus mit Deinen Erfahrungen.
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Ich hab da mal ne Frage, weil ich dazu in Bildquellen keine ergiebigen Infos finden kann:
Mein neuer Surcot soll am Halsausschnitt mit ein paar Stoffknöpfen verschlossen werden - im späten 13. Jhdt nichts ganz außergewöhnliches mehr. Allerdings werden die besagten Knöpfe in Bildquellen immer nur als Punkte am Ausschnitt dargestellt, was meine Frage nicht beantwortet - kommen die Knopflöcher nun nach rechts oder nach links? Oder kann ich das machen wie ich will? Als Rechtshänderin würde ich dazu tendieren sie eher nach rechts zu legen, aber wie war es denn nun? Kennt jemand Bildquellen aus denen man das erkennt - also vermutlich Plastiken, denn Bilder (s.o.) sind da meist nicht detailliert genug.
Oder gibt es Gründe, aus denen das eine oder andere praktischer/naheliegender wäre?
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Ich denke dass es wie überall sonst auch bei Rekonstruktionen nicht den einen, einzigen Weg gibt, sondern viele funktionierende Varianten. Hier ist zB mal eine mit zwei Schlitzen von ca. 1320, Italien: https://de.pinterest.com/pin/745768019584114971/ Wie realistisch diese Variante ist kann ich nicht sagen, zumal das Kleid zusätzlich einen mittigen Verschluss zu haben scheint der die beiden Schlitze eigentlich unnötig machen würde. Es handelt sich um eine Darstellung der Caritas, daher mag hier auch ein großer Schuß Symbolik mitspielen. Aber grundsätzlich kann man wohl Schlitze im (Unter)Kleid als gängige Methode annehmen.
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Tut mir leid das zu lesen, Thomas... Ich hoffe Deiner Frau geht es mittlerweile wieder besser? Ich wünsche Euch beiden jedenfalls alles nur erdenklich Gute und viel Glück für die Zukunft!
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Die Epoche um 1475 ist übrigens die Wundertollste.
Andere Meinungen sind hier unzulässig 😝
Pfffftt....


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TimMG Bei den Rekonstruktionen die ich kenne liegt der Schlitz des Unterkleides dann tatsächlich vorn - wie ein verlängerter Schlüssellochausschnitt. Das macht Sinn, denn bei zwei versetzt liegenden Schlitzen ist gewährleistet dass man nicht versehentlich doch mal nackte Haut sieht wo man es nicht soll.
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Wobei die Darstellung oben links fast schon der Ärmelausschnitt-Weite unseres aktuellen Entwurfs entspricht.
Wenn Du die vordere Dame meinst, da ist das Armloch auch schon sehr weit - mein Maß für das Armloch ist in etwa ein locker um den Armansatz gelegtes Maßband. da ist das Armloch dann in etwa so groß wie bei einem locker sitzenden modernen T-Shirt. wenn Du den Ärmel nach einem so großen Armloch wie auf dem Quellenbild konstruierst wird er im Oberarmbereich viel zu weit. Das Quellenbild zeigt mMn eher die Stillkleid-Variante.
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Thomas von der Hube Orlando Walser
mit leicht verzweifeltem Unterton : wärs wohl möglich dass Ihr bei Hochdeutsch als Forensprache bleibt...? Ich als Nordlicht hab jetzt echt Mühe gehabt beim Entziffern...

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Mal zurück zu den Schlupfärmelkleidern: meine sind genauso geschnitten wie die "normalen" Cotten, nur ist der Ärmel halt nur von der Schulternaht bis ca. 2/3 der Rückseite herunter am Kleid angenäht. Das reicht für mich, um bei angezogenem Kleid aus dem Ärmel hinaus- und wieder hineinschlüpfen zu können.
Es gibt allerding auch Bildquellen ( zB in der Kreuzfahrerbibel), bei denen der seitliche Ärmelausschnitt spitz nach unten ausläuft, vermutlich wurde hier die Seitennaht des Kleides einfach ein bisschen weiter offen gelassen. Das macht zwar für das Ärmel an- und ausziehen keinen Sinn, könnte aber auf eine Nuitzung des Kleides als Stillkleid hinweisen.
Ein Beispiel ist die Nr. 5 in diesem Bild hier: https://de.pinterest.com/pin/380202393546153050/ -
Erstmal herzlich Willkommen hier! Der Kaiser Maximilian gehört ja schon sehr ans Ende des Mittelalters, ist aber bestimmt eine interessante, wenn auch modetechnisch anspruchsvolle Zeit. insbesondere wenns ein Landsknecht sein soll. Aber lass Dich nicht entmutigen, go for it!

...ähm GroMi?
Das ist eine Abkürzung für "GrobMittelalter" - Szene-Slang für eine nicht belegorientierte, eher grob zeitlich und räumlich datierte Darstellung, oft mit Fantasyelementen, wie sie für die meisten kommerziellen Mittelaltermärkte und für gelegentliche Marktbesuche völlig ausreichend ist. Die meisten von uns haben so angefangen, wer mehr will entwickelt sich irgendwann weiter, wer nicht - naja, der eben nicht. Aber daran ist erstmal auch nichts Verwerfliches. Man sollte nur wissen was man tut und sich selbst und vor allem andere nicht belügen.
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Die Idee, ein Zuordnungs-Spiel zu machen mit modernen Gegenständen und ihren mittelalterlichen Pendants finde ich eigentlich recht nett - eine moderne und eine mittelalterliche Schere zB,, ein Kienspan vs. Taschenlampe, ein Feuerschläger gegen ein modernes Feuerzeug...