Frage an die Brauer oder die Lebensmittelchemiker
Ich habe die Nase davon voll und wüssten es jetzt gerne:
Bier wurde gebraut, weil das Wasser nicht zu trinken war.
Das glaube ich nicht und mein Einwand: Aus schlechtem Wasser braut man kein gutes Bier! wurde abgetan,
weil ja der Gärprozess alle Bakterien abtötet. Schließlich wurde a Wasser getrunken, b war man sich der Wasserqualitäten durchaus bewußt und c ist das eines dieser: immer tradierten Themen, die auf allen Ebenen nur nachgeplappert wird.
Was ist da dran? Was passiert beim Brauen wirklich?
Und welchen Einfluss hat die Wasserqualität auf das Bier?
Gemaischt wird oft bei Temperaturen unter 70 Grad, was nicht dazu führen würde, das Bakterien abgetötet werden, die Enzyme sind doch am Zucker interessiert und nicht an den Bakterien.
Und eigentlich: Warmes dreckiges Wasser plus diverse Zusätze, da müssten sich Bakterien ganz im Gegenteil einach nur sau wohl fühlen und ne richtig große Bierparty machen.
Danach wird der Sud gekocht. Hier könnten definitiv Bakterien abgetötet werden
und damit hat die Hefe beim Gärvorgang, egal ob unter oder obergäriges Bier hergestellt wird, mit Bakterien nichts mehr zu tun, denn die sind ja beim Kochen schon weg, oder?
Kann wer helfen?
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