Schecke mit oder ohne Futter?

  • Ich stell die Frage mal hier im Anfängerbereich, da gehört sie ja auch hin.


    Also: die einfache süddeutsche Schecke mit oder ohne Futterstoff? Wenn ja, je nach Stand Seide, Taft, Barchent? Farbig oder Natur?

    Prinzipiell tendiere ich zu keinem Futter, zumindest nicht für eine über dem Ringpanzer bzw. Krebs getragenen Schecke (ich würde tendenziell Seidentaft nehmen, wenn das aber mit Rüstzeug in Verbindung kommt… eieieiii…) Und da die Darstellung meist in der wärmeren Zeit stattfindet, ist ein dünneres Oberkleid eher von Vorteil.
    Aber: es reizt mich schon eine mit Futterstoff zu nähen, einfach weil‘s sicher gut aussieht.


  • Sowohl ungefüttert als auch gefüttert ist möglich. Historisch war Wolle, Seide, Barchent und Leinen möglich. Je nach Geldbeutel und Verwendungszweck.

    Du hattest Taft geschrieben, da liegt vermutlich eine Verwechslung vor.
    Taft ist eine Webart, die historisch wohl in Seide vorkam, kann grundsätzlich aber aus allen Materialen gewebt werden.
    Barchent ist eine Köperstoff aus Kettfaden Leinen und Schussfaden Baumwolle.

    Ich würde eine Schecke immer füttern.

  • Mit Taft meinte ich tatsächlich Seidentaft, also die Webart, eine Variante, die meine Darstellung vom Stand her durchaus tragen könnte.

    Wahrscheinlich wird es auf zwei Schecken rauslaufen, eine für‘s Gröbere, und eine für den feineren Anlass.

    Hast mir mit der Antwort auf jeden Fall schonmal weitergeholfen, Dankeschön!

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