selber Digitalisieren von Büchern

  • Einige von Euch Forumsmitgliedern sind ja im Studium, habe ich gelesen. Da habe ich mal eine Frage an Euch:
    Also ich kenne die Uni nur aus Zeiten vor 30 Jahren, und das war eine andere Zeit. Wir haben noch mit Stiften auf Papier mitgeschrieben, und wenn wir uns mit Literatur eindecken mussten, haben wir im Copyshop Berge von Papier bedrucken lassen. Das gibt es heute nicht mehr: Die Studenten sind mit Laptops ausgestattet, und wenn Literatur nicht bereits digital vorliegt, dann sind die Kopierer von heute reine Digitalisierungsgeräte, man nimmt das Buch dann auf einem Stick mit. So sind nicht nur die Unis in Berlin ausgestattet, sondern auch die Staatsbibliothek.
    Solange die Kulturtechnik der Handschrift nicht ausstirbt, bin ich ganz froh über diese Technik.
    Meine Frage: sind die Universitäten im Rest des Landes genauso durchdigitalisiert, was die Kopierersituation angeht? Und die Fachbibliotheken? Nutzt ihr die Möglichkeit, komplette Bücher in kurzer Zeit komplett durchzuscannen für Eure digitale Privatbibliothek, oder arbeitet ihr nur zielgerichtet an den jeweils relavanten Seiten? Gibt es Tauschbörsen für derart privat digitalisierte Vollbücher, wenn diese nicht öffentlich im Netz verfügbar sind? Nutzen auch Forenmitglieder, die zwar Literaturstudium betreiben, aber nicht eingeschrieben sind, diesen kostenfreien Luxus an Buchscannern, die ja für jeden Bürger frei zugänglich sind? Fragen über Fragen...

  • Also ich bin erst seit Oktober Studentin in Bamberg und hab demnach noch kein Buch digitalisiert, brauchs für mein Studiengang aber auch net. Die meisten für mich relevanten Bücher gibt es nämlich mittlerweile einfach als E-Book zum runterladen. Das geht aber nur an Uni-Bib Computern oder mit ner VPN, die man nur als Studi hat...

  • Die Uni Regensburg hat einen Buch Scanner.


    Als nicht Student ein Buch digitalisieren zu wollen ähnelt ein wenig dem Formular a38 bei Asterix.

    Ich habe diverse archive durchtelefoniert und auch Bibliotheken, bis ich dann im Staatsarchiv gelandet bin. Dort scannt man mir mit Freude das 150 Jahre alte Buch ein und ich bekomme es freundlicher Weise auf einen Stick. Allerdings behalten die dann das Buch.


    Last but Not least bekam ich den Tipp bei der OTH anzufragen und siehe da, Mitglieder dürfen in der Bibliothek scannen und juhu auch ein normal Bürger kann dort einen Mitglieder Ausweis beantragen.... das steht auf meiner Winter to Do liste

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