Einige von Euch Forumsmitgliedern sind ja im Studium, habe ich gelesen. Da habe ich mal eine Frage an Euch:
Also ich kenne die Uni nur aus Zeiten vor 30 Jahren, und das war eine andere Zeit. Wir haben noch mit Stiften auf Papier mitgeschrieben, und wenn wir uns mit Literatur eindecken mussten, haben wir im Copyshop Berge von Papier bedrucken lassen. Das gibt es heute nicht mehr: Die Studenten sind mit Laptops ausgestattet, und wenn Literatur nicht bereits digital vorliegt, dann sind die Kopierer von heute reine Digitalisierungsgeräte, man nimmt das Buch dann auf einem Stick mit. So sind nicht nur die Unis in Berlin ausgestattet, sondern auch die Staatsbibliothek.
Solange die Kulturtechnik der Handschrift nicht ausstirbt, bin ich ganz froh über diese Technik.
Meine Frage: sind die Universitäten im Rest des Landes genauso durchdigitalisiert, was die Kopierersituation angeht? Und die Fachbibliotheken? Nutzt ihr die Möglichkeit, komplette Bücher in kurzer Zeit komplett durchzuscannen für Eure digitale Privatbibliothek, oder arbeitet ihr nur zielgerichtet an den jeweils relavanten Seiten? Gibt es Tauschbörsen für derart privat digitalisierte Vollbücher, wenn diese nicht öffentlich im Netz verfügbar sind? Nutzen auch Forenmitglieder, die zwar Literaturstudium betreiben, aber nicht eingeschrieben sind, diesen kostenfreien Luxus an Buchscannern, die ja für jeden Bürger frei zugänglich sind? Fragen über Fragen...
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