die Kultur des Hundes

  • Hunde tauchen scheinbar schon sehr früh an der Seite des Menschen auf.

    Wann hat das begonnen ? Was weiß man z.B. über eisenzeitliche Hunde ? Züchtete man schon Jagdhunde in unterschiedlichen Größen für unterschiedliche Einsätze ?

    Die heutige Vielfalt ist so groß das man sich kaum noch vorstellen kann, das alle Arten ein und den selben Ursprung haben und es muss schon früh begonnen haben, wenn ich an die Tafelmesser aus dem späten Mittelalter "Dame mit Schoßhund" denke.

    Silvia - ohne Ypsilon :winking_face:

  • Also die Domestikation des Hundes fand schon in der Steinzeit statt - erste deutliche Nachweise von Anpassungen des Hundeskeletts an das Leben mit dem Menschen stammen aus dem Jungpaläolithikum und sind ca. 19.000 Jahre alt. Eine der ersten gemeinsamen Bestattungen von Hund und Mensch ist das Doppelgrab von Oberkassel, das ca. 14.000 Jahre alt ist. In Siedlungen der Bandkeramik gab es dann schon eher mittelgroße, nicht mehr so wolfsähnliche Hunde ("Torfspitz").
    Die Entwicklung der Vielfalt an Hunderassen dürfte sich dann nach und nach mit der Vielfalt der Aufgaben, für die Hunde verwendet wurden, entwickelt haben. Schon in der römischen Antike findet sich eine breite Variation vom kleinen Schoßhündchen bis zum großen, schweren Molosser.

    Ein schöner und sehr umfangreicher Artikel über die Entwicklung des Haushundes ist zB der hier: http://www.brandenburg1260.de/hund-im-ma.html

    It´s not worth doing something unless someone, somewhere, would much rather you weren´t doing it. (Terry Pratchett)

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