Dänemark _Archäologen feiern seltenen Fund: Herausragende Entdeckung aus der Wikingerzeit

  • Quelle:

    https://www.waz.de/panorama/artic…chaeologen.html

    Fund in Dänemark

    Seltene Entdeckung aus der Wikingerzeit überrascht Archäologen

    01.10.2024

    Archäologen haben einen äußerst seltenen Fund gemacht. © Image credit: Museum Odense | Image credit: Museum Odense

    Essen. Archäologen haben auf der Insel Fünen sehr gut erhaltene Wikingergräber entdeckt, in denen seltene Grabbeigaben zu finden waren.

    Wissenschaftler haben auf der dänischen Insel Fünen eine außergewöhnliche Entdeckung gemacht. Ein Wikingergrab mit 50 fast vollständig erhaltenen Skeletten und seltenen Grabbeigaben ist ein äußerst seltener Fund, da die skandinavischen Böden aufgrund ihrer Zusammensetzung einen geringen konservierenden Charakter haben.

    Michael Borre Lundø als Kurator des Museums in Odense sieht in der herausragenden Entdeckung die Chance, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu sammeln, unter anderem den Verwandtschaftsgrad der Verstorbenen, deren Gesundheitszustand und Ernährungsweisen.

    Forscher erstaunt: Wikingergräber aus dem 10. Jahrhundert in der Nähe von Åsum

    Die wikingerzeitlichen Gräber bei Åsum stammen vermutlich aus dem 10. Jahrhundert, möglicherweise aus der Ära, als König Gorm „der Alte“ und seine Königin Thyra von Jelling in Jütland aus über Dänemark herrschten. Historiker sind sich nicht einig darüber, wo genau Gorm regierte, aber allgemein wird angenommen, dass die zentrale Insel Fünen Teil seines Reiches war. Neu entdeckte Funde unterstreichen nach Meinung von Archäologen die Bedeutung dieser Region in jener Zeit.

    Gorm und Thyra waren die Eltern von Harald Blauzahn, der nach Gorms Tod um 958 den Thron bestieg und nach dem der moderne Bluetooth-Standard benannt wurde. Harald rühmte sich, die Dänen zum Christentum bekehrt zu haben. Doch in dem von Gorm und Thyra regierten Wikingerreich wurden weiterhin die altnordischen Götter, wie Thor, Odin und Frey, verehrt.

    Außergewöhnliches Wikingergrab begeistert Wissenschaftler

    Das Grab mit 50 sehr gut erhaltenen Skeletten ist für Dänemark außergewöhnlich. Die dortigen sauren Böden sorgen oftmals für die Zersetzung von Knochen. Eine so lange Konservierung ist von großer Bedeutung für die Forschung.

    Den ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei den bestatteten Wikingern um sehr Wohlhabende, davon zeugen unter anderem die Grabbeigaben. Ein Grab zeigt zum Beispiel eine Frau, die in dem charakteristischen, wiegenartigen Bett eines Wikingerwagens bestattet wurde. Michael Borre Lundø geht davon aus, dass die Frau einst mit dem Wagen gereist war. „Sie erhielt eine schöne Glasperlenkette, einen eisernen Schlüssel, ein Messer mit einem mit Silberfäden versehenen Griff und vor allem eine kleine Glasscherbe, die als Amulett gedient haben könnte.

    (Kleeblattfibel wird in diesem Artikel als dreilappige Schnalle bezeichent)

    Weitere Funde waren eine dreilappige Schnalle aus Bronze sowie eine rote Glasperle, ein Eisenmesser und ein kleines Stück Bergkristall. Letzterer stammt vermutlich aus Norwegen und ist ein Beleg für den regen Handel der dänischen Wikinger.

  • Interessant. Aber geht es nur mir so?

    Dieser Beitrag ist so etwas von aufgeblasen geschrieben. Inhaltlich sind es drei Sätze mit Informationen. Dafür zig Wiederholungen und blabla um den Text zu strecken. Das hat mit Pressearbeit nichts mehr zu tun, sondern nur noch um Klicks und Füllung von Fläche.

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel. Aber wir habe nicht alle den gleichen Horizont.

    Konrad Adenauer

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