Der Holzbau bei den Nordwestslavischen Stämmen

  • Hier ein weiteres Buch zum Hausbau im Frühmittelalter

    Ewald Schuldt

    Der Holzbau bei den nordwestslavischen Stämmen vom 8 bis 12 Jahrhundert

    VEB Verlag der Wissenschaften Berlin 1988 (DDR)

    ISBN: 3-326-00335-8

    Sprache Deutsch

    131 Textabbildungen, 38 Tafeln

    Beinhaltet unter anderem eine Abhandlung über Werkzeuge, verschiedene Äxte, Klöpfel, Stemmeisen und Bohrer.

    Und vor allem die Bautechniken der Häuser sowie Stege, Palisaden, Schindelherstellung, verzierte Hölzer, Flecht und Zaunwerk im NOrdwestslavischne des 8 bis 12 Jh., dies hat auch vereinzelt ähnlichkeiten mit den Holzbauten der Wikinger.

  • Ja Reiner,

    da bis du vermutlich näher am Thema Slaven.

    Jeder Author berichtet auf Grundlage seiner Recherchen und des Wissen das zur jeweiligen Zeit als Grundlage zur Verfügung steht.

    Sofern er davon Kentniss hat und dies mit einbeziehen will.

    So ist es nicht verwunderlich das die dort beschriebenen Inerpretationen zu Rekonstruktionen inzwichen Angezweifelt wurden und sich ggf. auch durch neue Rekonstruktionen ggf. als falsch wiederlegt darstellen.

    Die Fotos und Skizzen der Hölzer und Holzverbindungen dürften, so hoffe ich, den vorliegenden Funden Entsprechen.

    Um so wertvoller das Leser des Forum, so auch Du, hier weitere und neuere Publlikationen zum historischen Hausbau mitteilen.

    Im Artikel bei Archäologie Online, unter dem von dir eingefügten Link, heist es unter anderem:

    So ist es nur konsequent, dass das Dach in den kommenden Wochen ersatzlos abgetragen wird. Danach wird das Aussehen des Tempels dem Ergebnis der Ausgrabungen entsprechen.

    Konsequent ist es auch wenn weitestgehend nur Pfostenlöcher gezeigt werden. Die waren bei der Grabung wohl vorhanden, da kann ich auch bei Nachbauten ein Dach tollerieren.

  • Moin ...Leider musste ich meinen Post noch einmal überarbeiten und da hier ja nur eine gewisse Zeit zur Verfügung steht, deshalb schnell gelöscht....

    Eigentlich ein schönes Buch was die Werkzeuge betrifft...

    Was nun die Rekonstruktionen einige Gebäude angeht so wurden E. Schuldt`s Interpretationen inzwischen angezweifelt....Es ist halt so das der Lauf der Dinge sich auch in der Archäologie stets weiter entwickelt, dies sollte man auch stets bei seinen Recherchen in Betracht ziehen.

    Hier mal ein Link zum Thema Tempel : Tempel von Groß Raden bald ohne Dach | Nachricht @ Archäologie Online (archaeologie-online.de)

    Und natürlich mein Hinweis auf die entsprechende Fachliteratur : Maik Wesuls, Repräsentative Bauwerke im westslawischen Gebiet, vom 8. -13. Jahrhundert, Tempel, umzäunte Kultplätze, Fürstenhallen, Paläste, Habelt-Verlag Bonn 2006

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