Beiträge von Courant

    Quellen

    hat jemand Quellen von vererbten Schwertern oder von Straftaten mit dem Schwert, obwohl diese dort nicht in den Wehrverordnungen zu finden sind?

    Mich interessiert ob Schwerter vllt bei uns eher eine zivile Waffe gewesen sein könnten.

    Gibt es eine Database von Totfälle für Deutschland? Für England, die Statistik sind öffentlich verfügbar. Meisten die fälle von Mord und Totschlag sind mit Messer oder anderen Werkzeuge, oft eindeutig Kochmesser. Oft sind die Opfer nicht bewaffnet.

    Je nach Zeit und Ort ist tragen von Schwerter bzw. langes Messer innerhalb des Stadtes verboten. Ausnahmen gabt es, aber das hat auch nach Stadt und Zeit variiert. Versteckte Messer sind am härtesten bestraft. Die Gesetzte zeigen eindeutig das die Ratsherren hat mehr sörgen um betrunken Jugendliche mit Messer, als von etwas anderem.

    Dafür gibt es sogar einen Namen. Es nennt sich der Matilda-Effekt.
    Ist zwar mehr gedacht, dass Frauen früher in der Wissenschaft unsichtbar waren, weil man ihre Arbeit nicht richtig würdigt, bzw. Männern einen größeren Anteil zuschustert.

    Es heißt nicht umsonst 'hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau'. Sei es, dass sie die Arbeit erst möglich machte, weil sie ihm den Rücken frei hält, oder dass sie einen Teil der Verantwortung übernimmt.

    Und ja, die geschichtliche Rolle der Frau, und wie Mann sie für unwichtig hält, ist auch durchaus Teil meines Hobbys :winking_face:

    Das mit der Mathilda-Effekt ist interessant, aber, nicht genau was ich gemeint habe. Der Mathilda-Effekt bezieht sich auf Wissenschaftler. Der Rolle des Wissenschaftler ist gleich ob Mann oder Frau. In der Geschichte des Menschheits haben Frauen und Männer öft verschiedene Rollen. Die Gattin eines Herrschers hat einen anderen Rolle als der Herrscher selbst. Meine Erfahrung ist aber das weibliche Herrscher sind eher bekannter als männliche Herrscher, wenn nur des Novitäts wegen.

    Es stimmt das Frauen sind eher in Hintergrund. Wahrscheinlich gab es viel mehr Frauen die dem Macht hinter dem Thron waren als die Geschichte uns überliefert. Geschichte aber überliefert uns viele solche Frauen, und es fängt mit Herodot an.

    Es ist eher die gewöhnliche Rolle die Frauen die unterschätzt ist. Frauen sind in der Regel für dankelose aber sehr wichtige Aufgabe verantwortlich, wie die Erziehung der Kinder.

    Ich finde das der Artikel sehr kritisch über das Buch ist. Manchmal überzeugend. Diese Buch ist nicht neues. Es gibt viele Bücher über Frauen die "vergessen" sind. Na ja, die meisten Bücher sind nicht ganz neu. Ja, es ist als Revolutionär gefeiert, und das soll hinterfragt werden. Aber auch gefragt werden soll, ist ob das Buch gut geschrieben ist? Ob die Information eigentlich auf einen wissenschaftlichen Basis steht. Ich meine, wenn sie schreibt über die Frauen die das Bayeux Teppich gemacht haben, wie viel kann man darüber sagen? Gibt es Belegen dafür oder nur Wunschgedanken und spekulieren. Ich denke auch das der Kritik das das Buch nicht über einen breiteren Raum geschrieben wird ist auch nicht ganz Fair. Man kann kein Buch über alles schreiben, und es gibt nicht immer historische Geschichten die man haben will.

    Was mir aber am meisten aufgefallen ist: der große Männer Theorie, und die Idee das Frauen aus der Geschichte geschrieben werden. Erstens, weil ich denke das man kann die Opposition gegenüber der große Männer Theorie übertreiben, schließe ich mich Tolstoi an. Ich glaube nicht das der Kritik gegen den große Männer Theorie sind zu Nichte gemacht, nur weil man von Frauen redet. Besonders weil Carlyle selbst über große Frauen geschrieben hat.

    Zweitens, die Idee das Frauen aus der Geschichte geschrieben werden, klingt wie eine Verschwörungstheorie, und missversteht wie Geschichte geschrieben ist. Frauen sind nicht absichtlich ausgeschrieben geworden, sie waren in die meisten Fällen überhaupt nicht reingeschrieben. In der Geschichte reingeschrieben zu sein ist eher eine Ausnahme.

    Trotzdem, könnte das Buch Interessant sein. Man kann das von der Artikel nicht wirklich beurteilen.

    Ich habe eine Liste von Bodenfunde mit Bögen in Mittelalter. Der Liste ist auf Reddit aber er

    hat einen Quellenverzeichnis. Es ist mindestens einen guten Anfangspunkt: https://www.reddit.com/r/badhistory/c…ery_badhistory/

    Ich finde es interessant das er die Bögen nach Typ einordnet. Der Liste ist nicht ganz, er listet nur was er als Bögen für Erwachsene halten. Das bedeutet das er die 2 kurze Holzbögen die möglicherweise für Kinder sind.

    Der Altdorf Bögen ist als Nydamtyp beschrieben.

    Es gibt auch Funde von Kompositbögen aus dem alamannischen Raum - allerdings nur Fragmente. Erhalten geblieben sind jeweils nur die aus Bein gefertigten Bogenenden in Bülach (Kanton Zürich) und Bad Canstatt (Stuttgart).

    Nur ein paar alamannische HIpster hatten jedenfalls solche Kompositbögen, Hornbögen, Reiterbögen oder wie auch immer man sie nennen möchte.

    Das ist hoch interessant. Horn haltet viel besser als Holz. Deswegen gab es nur 3 Bögen aus 300 Graben. Aber wenn nur die Nocke sind erhalten, wahrscheinlich war es Holzbogen mit Hornnocke?

    Danke, ich verstehe jetzt. Eigentlich du bist der Meinung dass Köcher mit Spitzen nach Oben sind nicht für Reiter geeignet. Meine praktischen Erfahrungen mit Reiten ist relativ begrenzt.

    Laut Holger Riesch "Pfeil und Bogen der Merowingerzeit" wurde diese Art des Köchers , in dem die Pfeile mit den Spitzen nach oben gelagert sind, von den Awaren übernommen.

    Meines Wissens ist aber der Köcher von Altdorf der einzige alamannische Köcher, von dem es noch nennenswerte Holzreste gibt.

    OK, so man kann sagen das, nach die mageren Belege, Alamannen und Waren das gleiche Stil Köcher verwendet haben.

    Für mich sind die Begriffe selbst nicht wichtig, so lange das jeder versteht was gemeint ist. Wenn jemand will sagen das alle drei Oberflachtbögen Langbögen sind, habe ich nichts dagegen, außer das es andere verwirren kann.

    Gattung ist der richtige Wort. Die Oberflachtbögen kommt mir mehr besonders vor, weil es gibt andere Bögen außerhalb England, die lang sind, haben einen D formige Querschnitt und Kompassbögen sind.

    Moin.....

    Was wollt Ihr hier eigentlich diskutieren ?

    Ursprung des Threads waren die Bögen der Alemannen und Franken....

    Dann kamen berittene Bogenschützen, germanische Bögen und Langbögen oder deren Interpretationen dazu.

    Das ist inzwischen zu einen Wust angewachsen ( Ich will mich davon nicht ausschließen )....Da gehört erstmal Ordnung hinein. Als Anfänger würde ich sagen nach dem ich das gelesen habe, mir schwirrt der Kopf....

    Ich glaube das es kommt auf die nicht eindeutige Begriffe. Ich habe gedacht das es war behauptet das bestimmte Köcher waren für Alamannenreiter. Mit der Oberflachtbögen ist es bestimmt möglich von Pferd zu schießen. Ob sie das gemacht habe, habe ich keine Ahnung. Ich habe nicht erwartet das es das Gespräch zum englische Langbögen leiten wurde.

    Begriffsbestimmung: Typischer Langbogen:

    Die Bogensehne berührt den Wurfarm nur an der Sehnenaufhängung, und hat etwa mehr als die Länge der Körpergröße des jeweiligen Schützen.


    Dann nehme ich das zurück, Danke für die Erklärung. Ich meine und der Begriff ist falsch, einen normalen, schlichten Bogen ca. vom Boden bis zu den Augen des schützen.

    Ein Zitat von Dr. Ellis-Gorman: "The term 'longbow' has problematic implications that should be explored before moving on to other aspects of longbow design. The word ‘longbow’ is not particularly descriptive since only means a bow that is long. It does not give an idea of how long a bow must be to be considered a ‘longbow’. It is not clear from the word alone what the minimum length required for a bow to be considered a longbow is. A bow that is less than four feet is clearly not long, and one over six feet clearly is, but how to categorise bows that are between four and six feet long is not clear. Jim Bradbury argued against the use of the word longbow for describing the bow used by the English during the Middle Ages and instead used 'ordinary wooden bow'.

    Ellis-Gorman verwendet den Begriff “Longbow” trotzt seine ungenauigkeit. Der große Oberflachtbogen ist 6 Fuß und deswegen unbestritten einen Langbogen. Auch nach die Regelung von Ulf. Die zwei kleinere Bogen sind nicht viel kurzere (1,70 und 1,69 m). Der kurzest Mary Rose Bogen war 1,746 m. Das diese Bögen haben kurzer Schützen gehört, können wir nicht ausschliessen. In vergleich zu dem Mary Rose-Bögen, sind die Oberflachtbögen zu einander ähnlicher. So der länge ist nicht so wichtig. Die Mary Rose-Bögen und Oberflachtbögen sind alle Holzbögen bzw. Selfbow. Holzbögen sind meistens lang, in gegensatz zu Hornbögen, die meistens kurz sind. Oft, benutzt man den Begriff Langbogen für einen Holzbögen, und man muss auf dem Kontext aufpassen zu wissen was genau er meint. Ob es einen Oberbegriff ist, einen bestimmte Typus oder nur die relativ Länge beschreibt.

    Entschuldigung, aber deine Aussagen sind nicht klar. Meinst du das Pfeilspitzen waren nicht nach oben für Berittene geeignet? Ich weiß nicht was typisch war für Bogenpfeile, aber Armbrustpfeile waren immer Spitze nach oben in Koffer getragen, laut Holger Richter.

    Der Einsatz von berittenen Langbogenschützen als mounted Infantry, kenne ich in englische Kontext. Ich vermute das in Merowingerzeit das es keinen Beleg dafür gibt, weiss ich aber nicht. Ich hoffe dass du mir darüber erleuchten kann.

    Ist der "ja richtig" ironisch gemeint und du glaubst das Langbogen schießen nicht von Pferd möglich ist?

    Marti schätzt die Länge des Bogen von Altdorf auf ca. 1,70m ein.

    Die Pfeilspitzen im Köcher von Altdorf sind keine Kriegspfeile, sondern eher für die Hirschjagd geeignet.

    Einen wichtigen Punkt. Die Bedeutung von Grabbeigaben sind nicht immer eindeutig, man kann nicht annehmen daß der Begrabenne Schützen im Krieg war. Es kann sein das Jagd war sein Hobby. Natürlich, kann man nicht ausschließen dass, es kultisch ist. :winking_face:

    Alles, sind ja mehrere hundert Verletzungen. In Armour from the Battle of Wisby 1361 ist alles ausgiebig publiziert.

    Danke. Ich habe Daten gefunden von anderen Massengrabungen. In Sandbjerget die meisten Verletzungen waren am Schädel (88%%) anderen Stätte außer Visby haben auch überwiegend Schädelverletzungen. Nur für Uppsala habe ich einen Zahl gefunden (60%). Der verschiedene Methoden kann der Grund des Unterschieds sein. Es ist vermutet das in Towton und Sandbjerget das die Töten entweder keine Helm hätten oder die Helme waren verloren gegangen.

    Ich beherrsche den Fachsprache nicht, und es ist nicht explizit gesagt ob die Knochen durchgebrochen oder durchgeschnitten sind. Aber, ich habe den Eindruck gekriegt das viele Verletzteungen sind nicht durch die Knochen gegangen. Man spricht von Voder U formige Einschnitte und in Sandbjerget von Microscopic-Analysis. Die Töten haben mehrere Wunden gehabt mit ein Durchschnitt von 3,9 Verletzungen zum Schädel. Obwohl die Hände und Füße waren ausgeschlossen, vielen Knochen hat gefehlt und Wunden die nicht die Knochen beschädigt können nicht ermittelt werden.

    https://www.sciencedirect.com/science/articl…879981716300730

    Der Aufbau des Köchers mit den Pfeilspitzen nach oben spricht eher für eine Ausrüstung im Stil der Reitervölker, aber dazu kann man natürlich auch eine andere Meinung haben. In Altdorf war jedenfalls ein Köcher im reiternomaden Stil mit einem typisch germanischen Langbogen kombiniert. Der vielzeilige Gürtel ist auch eher im Stil des Orients und die Sporen weisen natürlich auf einen Reiter. Die Kombination mit dem für Reiter unpraktischen Langbogen ergibt nicht besonders viel Sinn, aber es war ganz offensichtlich genau so.

    Besonders interessant ist die Metalltülle am unteren Ende des Bogens, die es vielleicht ermöglicht hat den Bogen auch als Spazierstock oder Stichwaffe zu verwenden.

    Wie groß war der Bogen? Übrigens, es gab berittenen Langbogenschützen, auch wenn es nicht als Praktisch war.

    Wenn es sehr Wenig Alamannenköcher gibt, warum soll Pfeilspitzen nach oben auf Reitervolk hinweisen?

    Filme sind bestimmt übertrieben. Man kann auch nicht einfach einen ungepanzerte Arm mit einem Schwung durchscheiden.

    Moin

    Natürlich läßt sich mit dem Schwert ohne weiteres ein Arm abtrennen.

    Wieso sollte das nicht möglich sein?

    Möglich, aber nicht einfach. Typisch in Filme ist das der Arm ist durch einen sauberen Schnitt ganz abgetrennt. In manchen Fällen geht das Schwert durch den ganzen Oberkörper. Dem Argument das es möglich ist, ist unterstützt von vielen Schnitttests mit Totentiere und auch mit Tameshigirimatten. Wichtig, ist aber die das der Klingenführung richtig ist. Zweitens, nicht nur in Kampf bleibt der Gegner nicht stehen, sondern ist der Armgelenk selbst in Bewegung.

    Für den Kampf es ist nicht so wichtig, ob der Knochen gebrochen oder durchgeschnitten ist, aber diese ist Punkt ist der Unterschied zwischen Realität und filmische Darstellung. Schlüsselbein sind meines Wissens nach, relativ leicht gebrochen.

    Der Henker von Maria, Königin der Schotten hat 3 Schläge gebraucht um ihr Kopf ganz abzutrennen.

    Mir fällt dazu gleich die Schlacht um Visby ein. Im dortigen Museum sind einige Knochen ausgestellt, die teilweise erhebliche Wunden aufzeigen.
    Ob die mit oder ohne Rüstzeug zugefügt wurden, weiß ich nicht mehr. Aber ggf. wäre das ein weiterer Anhaltspunkt für die Recherche.

    Danke. Erhebliche Wunden, das ist ein Bisschen ungenau, bedeutet das gebrochen Knochen, oder auch sauber durchgeschnitten? Ich vermute beides.

    Z.B ein Fuss, der Schnitt geht durch den Fersenknochen.

    Der Fuss wurde mit einem Hieb abgetrennt.

    Das zeigt, dass Gliedmassen mit einem Schwert und einem Hieb abgetrennt werden können.

    Selbst mit einem stumpfen Trainingsschwert ist das möglich, braucht nur mehr Kraft

    Ich glaube Kunstfertigkeit ist auch als wichtig als Kraft, aber mit genung Kraft can man vieles machen. Beim Gelenke, muss man nicht unbedingt durch Knochen schneiden, sondern Durch Muskel und Sehnen.

    Der Frage ist, was ist einen Langbogen? Mit der Begriff denkt man an die englische Bogen, und Bogen die ähnlich sind, aber der Begriff ist nicht klar definiert. Man kann jeder Bogen der aus Holz gemacht ist und relativ lang is, Langbogen nennen.

    Begriffsbestimmung: Typischer Langbogen:

    Die Bogensehne berührt den Wurfarm nur an der Sehnenaufhängung, und hat etwa mehr als die Länge der Körpergröße des jeweiligen Schützen.


    In diesem Fall, man musst die Körpergröße des Bogenschützes ausfindig machen um zu wissen ob die Oberflachtbögen, Langbögen sind.

    Übrigens, woher kommt diese Regelung? In englische Sprachraum gibt es keine Konsens, mindestens unter Historiker.