Beiträge von Ask&Embla

    @ gelbe Färbung: Es gibt im ostskandinavischen Kontext immer noch das mysteriöse X, was die gelbe, bzw. die Doppelfärbung von Waid und Gelb, angeht. Die Färberpflanze wurde nicht, oder konnte damals nicht bestimmt werden.

    @ Tuch oder Garnfärbung. In Birka 3: Die Textilien, S. 38 schreibt Agnes Geijer folgendes: "Die Wollfasern der Probe W 42 sind sehr ungleichmässig durchgefärbt, was darauf schliessen lässt, dass der Stoff im Stück gefärbt wurde." (Zitat Ende)

    Hi,

    Ich stimme TimMG vollkommen zu. Das ist ein gutes Einstiegswerk. Falls es am Kleingeld nicht hängt, lohnt es auch durch aus, das Buch zu kaufen. Man bleibt dann doch überraschend oft darin hängen, in seiner Wikingerlaufbahn.

    Ansonsten gibt es gerade im Rahmen Haithabus großartige und umfassende Publikationen dazu.

    Zum Beispiel "Band 11 Die Holzfunde von Haithabu". Selbige gibt es auch für Eisenwaren.

    Diese Publikationen sind am besten und sichersten über die Fernleihe zu erhalten. In Papierform gehen die ansonsten schnell ins Geld.

    Deine Fragen lassen sich im allgemeinen schwer beantworten. Je spezifischer du deine Fragen stellst, je einfacher wird es. Zum Beispiel die Holzarten: in Haithabu häufig verwendete Hölzer sind Eiche, Esche, Hasel, Birke, Eibe, div. Nadelhölzer. Aber ob für die Truhe Tanne oder Eiche verwendet wurde, spielt eine elementare Rolle in der Rekonstruktion.

    Man kann mit Milch eine Art Glasur erzeugen.

    Habe kürzlich die These des einfettens gehört, zwar bezogen auf die Versiegelung von den Töpfen, vll hat man das Fett auch vorher in den Topf geschmiert.

    Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass es normal gewesen ist, dass der offenporige Ton Geschmack und Gerüche angenommen hat.

    Ich habe mir leider den Namen nicht gemerkt. Mir geht's auch weniger drum, ihn jetzt hier anzuschwärzen. Die Aussage hat nur mein Interesse nach besseren Erklärungen geweckt.

    Ne! Darum ging es mir auch gar nicht. Eher für mich, um die Aussage ggf. einordnen zu können.

    Auf jeden Fall ist es sehr schade, dass es dir die Führung versaut hat. :frowning_face:

    Ich würde so gerne mal an einer Führung von Matthias Toplak durch das Museum teilnehmen, aber die sind immer Mittwochs... und 650 Km weit entfernt...

    Hallo ihr Lieben!

    Wir haben aus 2 Hand ein Zelt übernommen, dass doch einige Stockflecken hat.
    Ich liebäugle damit, die Plane dagegen zu behandeln.

    Habt ihr Tipps und Tricks die die Stockflecken zuverlässig beseitigen UND meine Zeltplane nicht kaputt machen/angreifen?

    Danke, Monique

    Hm. Nur weil man keine Latrine gefunden hat, bedeutet das also gleich, man hat in die Stadt gesch*ssen? Outch.

    Ich kann dir deine Frage nur ungenau beantworten:

    Ich habe verschiedene Ideen dazu über die Zeit aufgeschnappt:

    Eine Vermutung ist dazu ist, dass man über den Wall gegangen war, um sein Geschäft zu verrichten. Eine andere Vermutung: es gab kleine Gruben, vll mit Weidezaun sichtgeschützt.

    Aber man sollte da nicht aus den Augen verlieren, dass das Areal, welches archäologisch erschlossen ist, um die 5% (oder 8%, müsste ich genau nachlesen) liegt. Der Bereich ist also sehr gering. Gut möglich, dass die Lösung noch in der Erde liegt.

    Es gibt wohl zur Wikingerzeit einen Plumpsklofund aus Aarhus.