Ich finde sie auch sehr schick.
Leider ist meine 6/7 Jahrhundert Darstellung in Schweden zu verorten, sonst würde mich das reizen. Ich bin immer auf der Suche, wie ich meine kurzen Haare gut 'verstecken' kann.
Ich finde sie auch sehr schick.
Leider ist meine 6/7 Jahrhundert Darstellung in Schweden zu verorten, sonst würde mich das reizen. Ich bin immer auf der Suche, wie ich meine kurzen Haare gut 'verstecken' kann.
Das denke ich auch.
Für das Forentreffen ist im Grunde auch keine Ausrüstung nötig.
Die Haube aus Dookum erinnert mich ein bisschen an einen Vorgänger der Hauben aus York und Dublin aus dem 9/10 Jahrhundert.
Alles anzeigenAls Beispiel die von Dir genannte Birke. Mit deren Blättern lässt sich ein super geniales Gelb färben, intensiv, satt, knallig, sogar in Kaltfärbung, und das völlig problemlos und ohne den sonst bei Kaltfärbung entstehenden Intensitätsverlust. Man muss dafür auch nichts gezielt anbauen, sondern nur die Blätter des Baumes sammeln. Also total einfach und völlig umsonst.
Und noch dazu lässt sich dieses Gelb mit ein wenig Eisen in ein sattes und schönes Moosgrün verändern. Also nicht mal eine echte Doppelfärbung, für die es eine weitere Färberdroge bräuchte, sondern einfach nur Wasser, ein Stück Eisen, und ein wenig Zeit.
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Ob unversponnene Wolle, das Garn, oder der Stoff gefärbt wurde, kann man nur vermuten.
Zum Färben ganzer Stoffbahnen braucht es einen sehr großen Kessel. Dafür kenne ich im Frühmittelalter allerdings nicht einen einzigen Fund. Von daher vermute ich, dass man das Garn gefärbt hat, was auch in wesentlich kleineren Gefäßen möglich ist. Dabei ist auch das Risiko von Flecken und ungleichmäßigen Färbungen wesentlich geringer.
Oder halt Kaltfärbung, die geht auch gut in - durch Funde belegten - großen Trögen aus Holz.
@ gelbe Färbung: Es gibt im ostskandinavischen Kontext immer noch das mysteriöse X, was die gelbe, bzw. die Doppelfärbung von Waid und Gelb, angeht. Die Färberpflanze wurde nicht, oder konnte damals nicht bestimmt werden.
@ Tuch oder Garnfärbung. In Birka 3: Die Textilien, S. 38 schreibt Agnes Geijer folgendes: "Die Wollfasern der Probe W 42 sind sehr ungleichmässig durchgefärbt, was darauf schliessen lässt, dass der Stoff im Stück gefärbt wurde." (Zitat Ende)
Is ja nicht so, dass ich da nur zum Essen vorbeikommen würde.
Mir geht's schon hauptsächlich darum, einige von euch auch mal persönlich treffen zu können.
Dafür würde sich das Forentreffen bestens eignen;)
Hi,
Ich stimme TimMG vollkommen zu. Das ist ein gutes Einstiegswerk. Falls es am Kleingeld nicht hängt, lohnt es auch durch aus, das Buch zu kaufen. Man bleibt dann doch überraschend oft darin hängen, in seiner Wikingerlaufbahn.
Ansonsten gibt es gerade im Rahmen Haithabus großartige und umfassende Publikationen dazu.
Zum Beispiel "Band 11 Die Holzfunde von Haithabu". Selbige gibt es auch für Eisenwaren.
Diese Publikationen sind am besten und sichersten über die Fernleihe zu erhalten. In Papierform gehen die ansonsten schnell ins Geld.
Deine Fragen lassen sich im allgemeinen schwer beantworten. Je spezifischer du deine Fragen stellst, je einfacher wird es. Zum Beispiel die Holzarten: in Haithabu häufig verwendete Hölzer sind Eiche, Esche, Hasel, Birke, Eibe, div. Nadelhölzer. Aber ob für die Truhe Tanne oder Eiche verwendet wurde, spielt eine elementare Rolle in der Rekonstruktion.
Gryphan egal. Besuch uns einfach;)
Ich war dort noch nie und kann dir daher deine Frage nicht beantworten.
Ich habe in einem anderen Forum noch folgendes Produkt empfohlen bekommen:
Schimmelentferner; Link führt zu Amazon.
Hallo Sally, ich freue mich, dass du hier bist. Willkommen!
Man kann mit Milch eine Art Glasur erzeugen.
Habe kürzlich die These des einfettens gehört, zwar bezogen auf die Versiegelung von den Töpfen, vll hat man das Fett auch vorher in den Topf geschmiert.
Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass es normal gewesen ist, dass der offenporige Ton Geschmack und Gerüche angenommen hat.
epona würdest du mir noch verraten, wo genau du das hast machen lassen?
Okay, danke! 😊
Danke, das ist vermutlich ein guter Tipp. Ich befürchte nur, dass die Reinigung mehr kosten wird, als das ganze Zelt.
Hier in Hamburg kostet das bis 18 Kg , 350€
Danke. Hast du das schon einmal machen lassen?
Ich bin ein Freund von Doktor Beckmanns Flecken, Teufel. Ich meine Stockflecken verbergen sich unter Rost und Deo.
Allerdings fand ich Stockflecken immer sehr schwierig herauszubekommen.
Danke! Und der Fleckenteufel lässt das Zeltleinen auch heil? ![]()
Ich habe mir leider den Namen nicht gemerkt. Mir geht's auch weniger drum, ihn jetzt hier anzuschwärzen. Die Aussage hat nur mein Interesse nach besseren Erklärungen geweckt.
Ne! Darum ging es mir auch gar nicht. Eher für mich, um die Aussage ggf. einordnen zu können.
Auf jeden Fall ist es sehr schade, dass es dir die Führung versaut hat. ![]()
Ich würde so gerne mal an einer Führung von Matthias Toplak durch das Museum teilnehmen, aber die sind immer Mittwochs... und 650 Km weit entfernt...
Danke, das ist vermutlich ein guter Tipp. Ich befürchte nur, dass die Reinigung mehr kosten wird, als das ganze Zelt.
Weißt du, wer die Führung abhielt?
Hallo ihr Lieben!
Wir haben aus 2 Hand ein Zelt übernommen, dass doch einige Stockflecken hat.
Ich liebäugle damit, die Plane dagegen zu behandeln.
Habt ihr Tipps und Tricks die die Stockflecken zuverlässig beseitigen UND meine Zeltplane nicht kaputt machen/angreifen?
Danke, Monique
Hm. Nur weil man keine Latrine gefunden hat, bedeutet das also gleich, man hat in die Stadt gesch*ssen? Outch.
Ich kann dir deine Frage nur ungenau beantworten:
Ich habe verschiedene Ideen dazu über die Zeit aufgeschnappt:
Eine Vermutung ist dazu ist, dass man über den Wall gegangen war, um sein Geschäft zu verrichten. Eine andere Vermutung: es gab kleine Gruben, vll mit Weidezaun sichtgeschützt.
Aber man sollte da nicht aus den Augen verlieren, dass das Areal, welches archäologisch erschlossen ist, um die 5% (oder 8%, müsste ich genau nachlesen) liegt. Der Bereich ist also sehr gering. Gut möglich, dass die Lösung noch in der Erde liegt.
Es gibt wohl zur Wikingerzeit einen Plumpsklofund aus Aarhus.