Posts by Thomas W.

    Ich gebe aufgrund einer Konzeptänderung einen grossen Teil meiner Schnitzplastiken ab.

    Es ist vom 12. bis zum 16. Jhd. alles dabei. Unterschiedliche Madonnen, Heilige, etc. (siehe Foto). Es sind noch etliche weitere Figuren vorhanden. Das meiste findet ihr mit Beschreibung in meinen Bildern.

    Die Grössen variieren von rund 30cm bis weit über 1m, daher kann einiges versendet werden, aber die grossen Schnitzereien müssten besser abgeholt oder irgendwo übergeben werden.

    Die Preise liegen zwischen 199,- und 1350,- SFr exkl. Versand (nur innerhalb der EU).

    Es sind etliche sehr schöne und seltene Stücke dabei. Bei Interesse schreibt mich bitte via PN an und wir besprechen alles weitere.

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    (Bildquellen: eigene Fotos

    Konnte die Sturmhaube eigentlich unter dem Barett getragen werden? Frage für einen Aldorfer Landsknect...

    Das ist eine Frage, die ich ohne Recherche jetzt aus dem Kopf heraus nicht wirklich zufriedenstellend beantworten kann. Was ich sagen kann ist, dass das Thema "Rüstung" laut der Bildquellen bei Landsknechten anscheinend im allgemeinen keine grosse Rolle spielte. Die meisten trugen keinerlei Rüstungsteile und wenn dann oft nur ein Bruststück und hin und wieder mal eine Art Hirnhaube. Ob da jetzt ein Barett darüber getragen wurde und das so abgebildet ist, kann ich nicht sagen. Ich glaube da gibt es einige wenige Abbildungen, kann es aber nicht belegen.

    Diese Art von Sturmhaube schien ebenfalls eher eine Ausnahme darzustellen. Mir fällt aus dem Kopf jetzt kein Holzschnitt etc. ein, die so einen Helm abbildet. Es sind jedoch in diversen Museen diverse Helmvarianten erhalten, die sich aufgrund von Beschaumarken ziemlich eindeutig einer Stadt/einem Plattner und somit einer Zeit und einem Kontext zuordnen lassen. Das gilt auch für die Art von Rüstungsteilen, die ich auf den Fotos trage. Da gibt es Bildquellen und/oder erhaltene Rüstungen oder Teile davon.

    Ich schweife ab... sorry.... Deine Frage kann ich nicht beantworten. Ich kenne Darsteller, die über so einen Helm ein Barett tragen, aber ob das so im 16. Jhd. ebenfalls gehandhabt wurde, kann ich nicht belegen.

    Schick 👌

    Waren die beiden unterschiedlich hoch gezogenen Socken damals so Mode?

    Die Mode um die Beine war - wie die Oberbekleidung - ebenfalls teils "wild" und extravagant gestaltet. Das ging über bunt gemischte Farben (gerne auch am linken Bein anderes anders gestaltet als am rechten), über sehr kurze Hosen die dann zu einer Art Kniestrümpfe getragen wurden, über ein Bein mit und ein Bein ohne Strumpf/Beinling, etc. etc. Die Bildquellen der Zeit zeigen da ganz unterschiedliche Varianten.

    Mal spontan in eine meiner beiden Halbharnische aus der Landsknechtszeit geschlüpft... Mein Sohnemann hat freundlicherweise ein paar schnelle Fotos davon geknipst. 🫶🏻

    Diesen fantastischen Halbharnisch (das Bruststück, der halbe Rücken sowie das Armzeug), der zeitlich zwischen 1515-1530 einzuordnen ist, fertigte der begnadete Per Lillelund Jensen. Die zeitlich sowie stilistisch sehr gut dazu passende frühe Sturmhaube, deren Kalotte aus einem Stück gezogen wurde, stammt aus dem Hause Pracownia Płatnerska "TOMALA". Dieses Ensemble ist eine wirklich tolle Arbeit! Die Rüstung wirkt wie ein Original aus dem 16. Jhd.!

    Das Schwert, inkl. Scheide und der Besteckteile, steuerte der talentierte Adam Bodorics Swordmaker bei. Den schicken Dolch + Scheide fertigte ein Handwerker von Arma Bohemia 2 für mich.

    Die Bewaffnung könnte hier noch mit zahlreichen anderen Stücken durchgetauscht werden. Wenn ich mal den anderen Halbharnisch von Peter Müller ablichten lasse, zeige ich gerne ein paar andere mögliche Waffenvarianten.

    Auf die derzeitige Kleidung achtet ihr bitte nicht sonderlich genau. Sie ist eigentlich nur zum Bekleiden eines Mannequins gedacht, auf dem die Rüstungen dann ausgestellt werden können. Ein neuer Kleidersatz für mich steht noch auf dem Zettel und wird -wenn es soweit ist- mit der wunderbaren Alice von costumsandmore aus Zürich umgesetzt.


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    (Bildquellen: Paul)

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    (Bildquelle: Paul)

    Von wann datiert das Schwert?

    Nach meinem Kenntnisstand (und wie im Beitrag erwähnt) um die Jahrhundertmitte des 15. Jhd. in einem Blankwaffenbuch wird ein ähnliches Schwert (mit nahezu gleicher Klingengeometrie und Form) gezeigt, das einem schwedischen Reichsverweser gehörte. Es lag in seinem Grab und wird auf um 1500 datiert. Ich denke in dieser ungefähr dieser Zeitstellung spielte sich das ab. Diese Klingenform hat E. Oakeshott übrigens als Typ XVIIIe klassifiziert.

    Könnte dieser Parier ein Vorläufer der Parierkörbe von Blankwaffen des 16.17. Jhd. sein?

    Könnte mir auch eine Abwehrfunktion damit vorstellen.

    Der Finger- bzw. Handschutz bei Blankwaffen ist vereinzelt seit dem 14. Jhd. ein Thema und beginnt in unseren Breitengraden im späten 15. Jhd. eine Rolle zu spielen. Ab dieser Zeit kommen Parierbügel etc. dann Stück für Stück vor. Im beginnenden 16. Jhd. nimmt das ganze dann an Fahrt auf. Das Gegner mit Parierstangen auch abgewehrt wurden, war gängige Praxis. Also auch das ist vorstellbar.

    Die meisten erhaltenden Schwerter hatten einfache U-förmige Parierstangen. Einige wenige hatten diese "verschnörkelten" Varianten, die meiner Ansicht nach auch für einen deutlich erhöhten Handschutz sorgen. Spannend finde ich noch, dass die verschnörkelten Varianten irgendwie alle unterschiedlich ausgeführt sind. Keine gleicht exakt der anderen.

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    (Bildquelle: https://sbg-sword-forum.forums.net/thread/69928/g…pired-longsword)

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    (Bildquelle: Timur Cagirgan via Facebook)

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    (Bildquelle: Timur Cagirgan via Facebook)

    Interessant.

    Ich dachte immer es wäre andersherum.

    Dass die sogenannten Han Dao durch Handel nach Japan gekommen wären und damit Vorläufer der japanischen Schwerter wurden.

    Gut möglich das du Recht hast und ich etwas falsch abgespeichert habe... Ich habe von den asiatischen Schwertern wirklich keine große Ahnung.

    Das brezelförmige Parier ist dann wohl mehr als ein zusätzlicher Handgriff gedacht?

    Ich denke eher das es einfach ein modisch geformter Handschutz war. Wobei ich natürlich nicht ausschliessen kann, dass man diese Schwerter eventuell auch an der Parierstange gegriffen hat. Wobei mir jetzt spontan kein Schwert einfällt, das man an der Parierstange gegriffen hat. 😆

    In der letzten Zeit sind wieder einige Stücke dazugekommen. Die zwei größten Exemplare, die ich für den Schlachtschwertbereich aufgenommen habe, möchte ich euch heute gerne vorstellen.

    Auf der linken Seite seht ihr ein dänisches Schlachtschwert (die mit gleicher/ähnlicher Klingenform auch in Schweden anzutreffen waren) mit selten zusehender brezelförmiger Parierstange. Die Großschwerter lassen sich in die Mitte des 15. Jhd. datieren und sind im Original zwischen ca. 140 und 160cm lang (die Interpretation ist 155cm lang). Diese Schwerter haben von ihrer Machart -bis auf den langen Griff- nicht viel mit ihren späteren Großschwertbrüdern aus dem heutigen deutschsprachigen, italienischen oder spanischen Raum zutun. Sie hatten eine für den Stoß optimierte und sehr massive rautenförmige Klinge und waren somit für den Stich optimiert. Es ist wenig über diese Waffen bekannt und es wird vermutet, dass sie ähnlich wie ein Ahlspieß, also primär wie eine Stangenwaffe, geführt wurden.

    Rechts liegt offensichtlich ein Stück, dass keinen europäischen Ursprung hat. Absolut richtig. Hierbei handelt es sich um ein chinesisches Großschwert, ein sogenanntes Chang Dao. In kürze zusammengefasst lässt sich sagen, dass während der Ming-Dynastie japanische Schwerter großen Einfluss auf die chinesische Blankwaffen hatten und es durch japanische Vorbilder (wie das Ōdachi) dann auch leicht abgeändert in China übernommen wurde. Das Stück ist 164cm lang und hat ebenfalls eins sehr massive -und wie für diese Waffen typisch- einschneidige Klinge. Zudem ist es das erste asiatische Schwert, dass es in meine Ausstellung geschafft hat. 😃Aber keine Sorge, es wird wohl auch das einzige bleiben, da mich asiatische Blankwaffen nicht sonderlich interessieren. Dieses Exemplar ist mir zugelaufen und passte thematisch gut als Ergänzung an die "Schlachtschwertwand".

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    (Bildquelle: eigenes Bild)

    Damit haben wir dann auch entsprechend "Druck im Kessel" um uns bis dahin noch zu verbessern. :see_no_evil_monkey:

    Wie bereits geschrieben, gibt es keinen "Standart" für das Treffen. Jeder kann so kommen wie er möchte. Aber ich verstehe euch. Solche Termine können durchaus motivierend wirken. 😅

    Da wir eine Brauerei am Ort haben, würde sich von unserer Seite Bier anbieten,.. wie groß ist da die Nachfrage? :thinking_face:

    Leckeres Bier wird sicher gerne getrunken. Ich bin mir ziemlich sicher das es nachgefragt sein wird! 🍻

    Ebenso wäre Sauerteigbrot vom örtlichen Bäcker möglich. Am Anreisetag frisch gebacken. Das käme also noch warm zu uns ins Auto.

    Oberlecker und eine gute Idee!

    Neben dem Techniktraining im langen Schwert mit 10 Teilnehmenden am Donnerstag war gestern Abend wieder mal ein freies Training angesagt. Wir waren diesmal nur zu viert und beschäftigten uns im ersten Teil individuell. Während beispielsweise das Winden im langen Schwert geübt wurde, wirbelte ich etwas mit dem Montante durch die Halle. Im zweiten Teil gab es dann "auf die Mütze". Spannend waren zum einen die Duelle mit gemischten Waffen (langes Messer gegen Langschwert). Ein geübter und schneller Messerfechter ist ein starker Gegner! 💥

    Eine weitere Erkenntnis des gestrigen Abends war, dass ein deutlich längeres Langschwert doch ziemlich viel verändert. 😅 Ein Mitglied testete seine Neuanschaffung gestern erstmalig aus und sorgte damit für deutlich mehr Streß bei uns anderen... denn mehr Reichweite ist durchaus ein großes Plus! So galt es nun herauszufinden, wie man den Reichweitenvorteil dieses "Mini-Montantes" überwinden konnte... sagen wir es mal so, es gelang durchaus. 😃 Man musste noch besser auf die Mensur (den Abstand zueinander) aufpassen und noch schneller agieren, als mit +- gleichlangen Waffen.

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    (Bildquelle: Ars Gladii)

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    (Bildquelle: Ars Gladii)

    Mein Ziel war es, weitere Varianten der im 14. Jhd. immer wieder in den Quellen (quer durch Europa) auftauchenden Verstärkungsplatten [...] umsetzen zu lassen. Eine Variante ist beim Prankh-Helm bereits umgesetzt und abgeschlossen. Sie verstärkt die Wangenplatten des Helmes.
    Drei weitere Varianten sind nun noch in Planung.

    Zwei davon befinden sich derzeit im Bau und in der Testphase. Sie verstärken nicht nur den Bereich der Wangenplatten des Helmes, sondern schützen zusätzlich noch den vorderen und seitlichen Halsbereich. Sie sind damals vermutlich über ein Drehscharnier oder mittels Riemen am Helm befestigt gewesen und waren höchstwahrscheinlich "beweglich" (also in einem gewissen Rahmen nach oben klappbar) gestaltet, um die Beweglichkeit (heben/senken & links/rechts drehen des Kopfes) in einem gewissen Rahmen beizubehalten (siehe Bild unten). Eine weitere Variante wird mittels Riemen vor/um den Helm geschnallt. Sie folgt, wenn die beiden erstgenannten Varianten fertig sind und ist für den rechten der beiden Helme im ersten Beitrag geplant. Die beiden anderen Varianten werden für den linken Helm im ersten Beitrag gebaut.

    Da meines Wissens nach bisher noch niemand in unserer Blase so etwas umgesetzt hat und es also bisher auch noch keine praktischen Erfahrungen damit gibt, ist dieses Projekt als eine Art "Feldversuch" zu verstehen. Die ersten Tests laufen zufriedenstellend und es konnten bereits erste Erkenntnisse gewonnen werden.

    Zwei Varianten sind nun mittlerweile fertig. Auch der Helm selbst hat noch etwas Aufmerksamkeit erfahren und erhielt zwei kreuzförmige Durchbrüche, zusätzliche Lüftungsöffnungen auf der linken Wangenplatte, sowie eine optische Aufbereitung/Politur.

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    (Bildquelle: Simon S.)

    Nun wird der zweite im Beitrag 1 ersichtliche Helm in Angriff genommen. Er erhält eine Verstärkungsvariante, die mittels umlaufender Riemen vor den Helm geschnallt wurde. Ist sie fertiggestellt, sollte das Thema Verstärkungsplatten an Topf/Kübelhelmen zufriedenstellend abgedeckt sein.

    Kenne das Gefühl, wenn es mal nicht so läuft noch sehr gut vom Boxsport.

    Man muss sich einfach vor Augen halten, dass man es eigentlich besser kann.

    Frust führt sonst schnell zu Wut und die zu noch mehr Fehlern.

    Ja, es kann nicht immer alles glatt laufen und eine Stagnation, oder auch mal ein Rückschritt, gehören irgendwie ganz normal dazu. Dessen bin ich mir bewusst. Ich habe in der letzten Zeit die Sache für mich auch noch etwas reflektiert. Neben den von dir erwähnten Punkten muss ich mir einfach auch eingestehen, dass ich keine 20 mehr bin. Klingt blöd, aber es ist so. Man ist einfach irgendwann nicht mehr gleich leistungsfähig, wie in jungen Jahren. Ich habe mir vorgenommen, meinen (Arbeits)Alltag und meine Ansprüche, die ich an mich selbst stelle, in der nächsten Zeit mal zu hinterfragen und mal zu schauen, ob da etwas angepasst oder geändert gehört.

    Da ihr den Bildern nach "nur" Techniktraining hattet, blieb dir wohl zumindest der physische Schmerz erspart :grinning_squinting_face: .

    Beim langen Messer ist es aktuell reines Techniktraining, dass -wenn ich es mit den Trainings der anderen Waffen vergleiche- bestimmt irgendwann automatisch lebendiger wird. Wenn die ersten Grundlagen sitzen, wird dann oft auch auf Fechtmaske, Handschuhe und Jacke gewechselt, damit man die Stücke auch mal „durchziehen“ kann.

    Nächste Woche geht es -wenn alles klappt mit einem neuen und über 300g leichteren Messer "Gottfried"- weiter in dem Thema.

    Und das hat auch funktioniert! 💪🏻🥳 Was soll ich euch sagen... Ich mag das "Gottfried" jetzt schon sehr, denn es liegt toll in der Hand, ist für meine Bedürfnisse sehr gut balanciert und mit einem Gewicht von 721g flink wie ein Wiesel. Anbei noch ein Foto davon im Neuzustand, denn das Messer wird wohl nicht sehr lange so schön neu aussehen. 😅

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    (Bildquelle: eigens Foto)

    [...] es ging mit dem langen Messer nach Johannes Lecküchner los. Ein grosses Thema! Wir starteten mit der Beinarbeit, den Huten (die natürlich alle andere Namen haben, als im langen Schwert) und dem ersten Stück mit seinen Brüchen.

    Am Freitag war nach einer Wiederholung des letzten Stückes neu der "Wecker" (der einem Krumphau im langen Schwert entspricht) und der "grobe Bauernschlag" (den würde ich als einen kraftvollen Oberhau bezeichnen) dran, die man auf Seite 22v in Lecküchners Fechtbuch findet. Den Bruch dazu haben wir ebenfalls angeschaut und trainiert.

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    (Bildquelle: Ars Gladii)

    Was mir am Freitagabend allerdings auffiel war, dass -wenn man bei einem Thema wie diesem quasi bei nahezu null startet und ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erforderlich ist- ich wirklich etwas...nein schon ziemlich... Mühe mit der Konzentration hatte. Es lief nicht -wie sonst- relativ locker von der Hand und ich musste mich wirklich zusammenreissen, alles gezeigte von den Augen & Ohren, über das Gehirn in meine Gliedmaßen zu übertragen. 😅

    Obwohl die Woche auch sehr arbeitsreich und fordernd war, lief es am Freitag im Training -Gott sei Dank- deutlich besser! Es "flutschte" wieder! 🙏🏻😀

    Ein weiterer spannender Neuzugang aus der letzten Zeit ist diese Beckenhaube, angelehnt an ein Stück aus dem MET (Objektnummer: 04.3.238), datiert auf um 1400-1410. Vermutlich gehörte genau dieses Klappvisier ursprünglich nicht zu genau diesem Helm, optisch und zeitlich passend ist es aber.

    Der Helm - vor allem die Kalottenform- bildet eine der spätesten Beckenhaubenformen, so in der Optik vor allem im deutschsprachigen Raum vorkommend, ab. Im weiteren Verlauf des 15. Jhd. ist dann zu dem Thema eigentlich nur noch die grosse Beckenhaube zu finden, die aber nicht mehr über eine klassische Brünne aus Ringpanzergeflecht verfügte.

    Dieses Stück stellt aktuell die siebte Beckenhaube im Bestand dar. Der Helm wandert in den nächsten Tagen erstmal ins Depot, da im Moment andere Projekte Vorrang haben. Später überlege ich, ihn noch mit einer Brünne ausstatten zu lassen und eine vernünftige Politur wird das Stück ebenfalls noch erhalten.

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    (Bildquelle: eigenes Bild)


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    (Bildquelle: metmuseum.org)