Beiträge von Thirk

    Das finde ich auch, schön anzusehen deine Werke.

    Unterwegs auf den heimischen VAs sind ja eher die Mästermyr Truhen im Display. Deine wären somit mal eine interessante Abwechslung worüber man(n) schön klönsnacken könnte, und da mein Wissen betreffend SpäMi eher dünn gesät ist, magst was zu den einzelnen Projekten zum besten geben!?

    Z.B. das Schloss an der roten Kiste, ist das Marke Eigenbau nach Vorlage, und die Kiste für dein Schreibzeug ist mit Dickleder verkleidet etc. pp.

    Hendrik1975

    Ob die komplett gerieben wurden kann ich so ad hoc gar nicht sagen.

    Zumindest gibt das BM als Arbeitsweise ja "repoussé" an, welches nach meinem Verständnis mit Treibwerkeug erfolgt.

    Geht für mich aber nicht zweifelsfrei hervor, ob hier nur die Verziehrungen damit gemeint sind.

    .... grundsätzlich ähnlich konstruiert.

    So wie ich das sehe, wurden die Funde aus dem 7jh aber nicht in der von dir vorgestellten verzahnten Methode hergestellt.

    Örtliche Begebenheiten, Vorlieben der Besitzer etc.

    Viel Zeit für Änderungen an Design und co.

    Sind euch den hierzu weitere nennenswerte Funde bekannt, die eine Verwendung über diesen langen Zeitraum belegen?

    Stimme ich uneingeschränkt zu.

    Immer wieder toll was du uns hier präsentierst, insb. auch der Entstehungsweg dorthin.

    Hab das mal wieder als Grundlage für eine Suchanfrage im Kontext Angelsachsen genommen.

    Interessant, wurden vereinzelt augenscheinlich auch im Frühmittelalter benutzt. Zumindest die spärliche

    Fundlage in Frauengräber

    YouTube - Work Box - Wessex Archaeology

    British Museum

    Hier wäre noch die Kette interessant. Wäre die bei den dir bekannten Funden vorhanden?

    - koche / siede / brate

    Ziemlich sicher du wirst schon wissen was du uns hier kredenzt, hier meine Gedanken zur Anfrage.

    Bei "koche" i.V.m. "wyl" bin ich etwas stutzig geworden. Hatte ich so noch nicht auf der Agenda, sprich war mir gänzlich unbekannt.

    Btw. super Link zur Dissertation.

    Für kochen war ich eher bei "cocnian/cocsian" bzw.

    "ge-cocnian/ge-cocsnian".

    Wyl bzw. wyll war ne harte Nuss, zumal wyll auch noch für Wolle steht, und findet sich so auch bei

    Brunnen (u.a. will) wieder.

    Allerdings Übersetzung für ge-willan bzw. ge-wyllan wäre "to boil", also kochen aber auch brühen und sieden. Und so krümmelt der Keks.

    Hoffentlich habe ich das hier nun auch richtig wiedergegeben. Aber falls nicht, feel free

    Jedenfalls Hut ab an all diejenigen, die in der Lage sind eine alte diese nicht länger gebräuchliche Sprache so zu verinnerlichen, dass es für uns wieder einen Sinn ergibt.


    https://www.koeblergerhard.de/wikiling/?query=Brunnen&f=ae&mod=0

    https://bosworthtoller.com/images-dictionary/bt_d0450.jpg

    Moin Hendrik1975 und all

    Das wäre genau sowas welches jenes, das ich selbst auf die schnelle nicht gefunden habe.

    Mit meinen paar Büchern bin ich leider nicht weitergekommen. Ist halt vertiefte Materie das.

    Aber das macht ja auch den Reiz aus, und mit deinem Fingerzeig geht's ja weiter.

    Aber erstmal Maloche, allen einen angenehmen.

    Hallo Hendrik,

    "wyl þonne on buteran" - koche / siede / brate (die Kräuter) in Butter.

    mich würde etwas mehr Text der Rezeptur auch sehr interessieren.

    Nicht das ich von mir behaupten könnte irgendwas, sowas mit Anspruch auf Richtigkeit übersetzen zu können, so kann ich die Art der Zubereitung hier nicht wirklich ableiten - außer das Butter vorkommt.

    Vielleicht hast du evtl. die Folie hierzu?

    Vielleicht so als ureigene gewagte These kam der Stoff aus nicht ganz so fernen Landen jenseits des Ärmelkanal.

    Zumindest wurden von dort auch Mäntel exportiert, die, wenn ich mich recht entsinne, aufgrund ihrer Kürze eine höfische Mängelrüge erhalten hatten.

    Langlebigste Gegenstand der Sachkultur, ja da bewegen wir uns ziemlich weit zurück auf der Zeitachse.

    Und sicherlich eine wahrlich lange Liste käme da zusammen, siehe oben.

    Aber wenn ich deinen Gedanken erweitern dürfte, welche Gegenstände die heutzutage noch alltäglich im Gebrauch sind haben ihren Ursprung im Mittelalter.

    Und da fängt es an das gegrübel... Brille hochschieb

    :thinking_face:Brille da war doch was :winking_face:

    Hof und Hühner, diese Kombination muss alleine anhand gesetzlicher Regelungen keine Seltenheit gewesen sein. Zumindest in Englaland.

    Sind zwar jetzt keine Slawen, aber es ist in meinen Augen durchaus anzunehmen, dass das Gefieder lecker zubereitet nicht nur auf der Insel seine Liebhaber hatte.

    Stichwort "Feorm"

    Da wechselten auch jene welche von lebend gackernd zum Bestandteil des Speiseplans.

    Link Quelle = Cambridge DOT org / Journals / anglo-saxon-england

    Zitat aus Link

    A QUANTITATIVE ANALYSIS OF INE 70.1

    twenty hens

    in diesem Link wird das Thema ebenfalls gut verständlich abgehandelt.

    Quelle mittelalter DOT fandom DOT com

    Zitat aus Link

    Angelsächsische Quellen

    In den angelsächsischen Quellen finden sich eine Reihe entsprechender Abgabe-Leistungen. So wird in den Gesetzen von König Ine von Wessex († nach 726) die Belastung von Steuerhufen mit Naturalleistungen in folgender Weise eingesetzt (Ine 70, l): "Von 10 Hiden (Großhufen) zahlt man zur Verpflegung 10 Fässer Honig, 300 Brote, 12 Eimer Wälschen Bieres, 30 hellen Bieres, 2 ausgewachsene Rinder oder 10 Widder, 10 Gänse, 20 Hennen, 10 Käse, einen Eimer voll Butter, 5 Lachse, 20 Wispel Futter und 100 Aale."

    Und mit diesen beiden Quellen hast du doch fast alles an Infos die es für diese Zeit dazu geben soll. So zumindest mein rudimentäres Hintergrundwissen.

    Kurze Frage, im Lacnunga sind Rezepte für Arzneimittel und dergleichen enthalten?

    Hatte das bisher anders verstanden.

    Sollen da nicht, ich nenne es mal, tröstende Worte für den geplagten zusammengetragen worden sein?

    In den letzten Tagen habe ich mich durch ein paar frühmittelalterliche Rezepte von Salben und Cremes gelesen.

    Die frühmittelalterlichen Rezepte hast du dann aus dem verlinkten Leechbook entnommenen?

    Das wäre ja :thumbup:

    So, und wie sähe es dann bitte mit einem eald englisc Kurs für uns aus?

    Dann könnte es ja "Bald" auch bei uns losgehen mit dem Leechbook.

    Tschuldige, das Wortspiel musste einfach sein :kissing_face:

    Das hat jetzt wirklich gar nichts mit Schule zu tun.

    Also das sollte und wollte ich mit meinen geistigen Ergüssen so ja auch gar nicht andeuten.

    Ich hatte mit dem" "wer hat's erfunden" einen großen gedanklichen Schwenk auf deine Frage " Wer hat die Schule eigentlich wirklich erfunden? " gemacht :winking_face:

    Nun gut, für außenstehende nicht direkt ersichtlich, sozusagen ein Insider :kissing_face:

    Wer hat die Schule eigentlich wirklich erfunden? Ist es ein Privileg gewesen in die Schule zu gehen oder konnten das alle Kinder? Was wurde unterrichtet?

    Wer hat's erfunden?

    Tschuldige, als Kind der neuzeitlichen Werbung fällt mir spontan als Antwort "die Schweiz" ein.

    Aber ernsthaft

    Platz eins kann ich dir nicht sagen.

    Fangen wir also mit den drittplatzierten an.

    So leicht grübbelnd rückte mir spontan ein Herr namens Alkuin ins Gedächtnis.

    Gut, auf dem Zeitenstrahl nicht weit genug zurückliegend, ABER dieser jene besuchte als Bub die - Zitat

    "St Peter's School is a co-educational private boarding and day school (also referred to as a public school), in the English City of York, with extensive grounds on the banks of the River Ouse. Founded by St Paulinus of York in AD 627, it is considered to be the third oldest school in the world although some historians take a more sceptical view.[1"

    Aus Quelle

    Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/St_Peter%27s_School,_York

    Also Gründung angenommen 627AD

    drittälteste Schule der Welt

    dann wiederum höchstwahrscheinlich doch nicht

    Spannendes Thema.

    Ich glaube dafür verlassen wir aber das Mittelalter und finden uns bei den Griechen, im alten Ägypten, Byzantinisches Reich, wenn was oder wo auch immer wieder.

    Nur da bin ich dann fachlich raus.

    gerne digitale - leicht handhabbare Grammatik des Altnordischen

    leicht handhabbar - eher wohl nicht

    Grammatik ja

    Vielleicht kennst du Jackson Crawford mit seinem Kanal auf YouTube.

    Hat einiges über Old Norse zu bieten.

    Zu deiner Frage

    Über seine HP kommt man via seiner Empfehlung auf die Site von

    VIKING SOCIETY WEB PUBLICATIONS


    Achtung ist keine sichere Verbindung, deshalb habe ich den Link extra gestückelt.

    http://

    vsnrweb-publications.org.uk.

    /

    Wenn du etwas runter scrollst, findest du u.a. eine PDF Datei in der Grammatik abgehandelt wird.

    A NEW INTRODUCTION TO OLD NORSE

    An Introduction to the Sources

    Grammar

    Ein Wörterbuch findest du auch dort.

    Keine einfache Kost, wie ich finde.


    Verstehe, eine Veranstaltung die sowohl weit über das Stadtgebiet strahlend kulturelle Vorzüge bietet, jedoch auch eine Belastung f.d. Anwohner bedeutet.

    Und da wird garantiert nicht jeder dem Spektakel gewogen sein.

    Die Kostenlast f.d. Stadt müsste demnach was du schreibst ja recht ordentlich sein. Schön wenn für sowas noch Geld da ist.

    Die Darsteller scheinen ja dann wohl auch quasi darstellende ShowKünstler f.d. Sache zu sein.

    Zumindest sollte somit so ein Event nicht in eine belanglose Beliebigkeit abdriften.

    Nun denn, was sind zwei Jahre :winking_face: