Zu viel Harz kann sehr schnell eine stark klebrige Masse erzeugen.
Zu viel Harz brennt auch wie Zunder und läßt die Kerze vermutlich zu schnell abbrennen.
Zu viel Harz kann sehr schnell eine stark klebrige Masse erzeugen.
Zu viel Harz brennt auch wie Zunder und läßt die Kerze vermutlich zu schnell abbrennen.
Aber als Schnittmuster müsste ich ihn ja auch - zumindest teilweise - zerlegen, oder stell ich mich da gedanklich grad nur zu umständlich an?
Du mußt ihn nicht zerlegen, sondern nur sorgfältig alle Maße nehmen, auf ein großes Papier (Flipchart oder Tapetenrolle) übertragen und ein bißchen knobeln, um wieviel Du ihn länger schneidern mußt, da sich der Stoff über den Polstern ja wölbt und somit in der Länge gestaucht wird.
Falls Du sowas noch nie gemacht hast, empfehle ich Dir helfende Hände, viel Zeit einzuplanen, mathematisches Verständnis und übe schon mal, von Hand zu nähen.![]()
Prinzipiell ein schönes Projekt und wenn Du es geschafft hast, dann ist das ein wundervoller Erfolg und erweitert Deine händischen Fähigkeiten enorm.
Was kann man da als Füllung empfehlen? Hätte da an Baumwolle gedacht, oder was ich auch gesehen habe, dass halt mehrere Lagen Leinen vewendet wurde.
Ich denke, als Füllung würden sich Baumwolle oder Kapok gut eignen.
Leinen würde ich persönlich nicht verwenden, weil es ewig dauert, bis Leinen trocken ist, wenn es naß geworden ist.
Deine Idee finde ich gut, ich würde alles von Hand nähen. Für mich wäre dann allerdings die Überlegung, den Gambeson als Schnittvorlage zu nehmen, eine Neuen zu schneidern und den Alten weiterzuverkaufen., da der Arbeitsaufwand ähnlich groß ist. Denn zuerst würdest Du ja alle Nähte auftrennen.
Welches Garn verwende ich hier?
Ich verwende prinzipiell nur Seidengarn zum Nähen, Stärke: 100/3.
oder wie löst ihr das, wenn die passende Garnfarbe nicht verfügbar ist?
Ich sammle seit Jahren Seidegarne.
Ansonsten würde ich in den Nähkästchen von Verwandten und Freunden auf Suche gehen, wenns kurzfristig ist.
Witzigerweise wollte von meinem Gepäck keiner was,
Du siehst ja auch total harmlos aus - es weiß ja keiner, was man mit Gebende Nadeln so alles anstellen kann.![]()
Gibt es eventuell sogar eine historische Lösung?
Der edle Herr lege sich einen Knappen zu, der das Rüstzeug für ihn trägt. ![]()
Hallo und herzlich Willkommen im Forum.
Es geht um die historische Entstehung der Geschichten.
Aber selbst da scheiden sich die Geister. Ich persönlich würde einem Pastor geschichtlich gar nix glauben. Die Kirchen und ihre Vertreter haben in der Vergangenheit vielen Menschen Leid angetan, nachweislich. Und geschichliche Ereignisse anders dargestellt, gelinde gesagt.
Und schon sind wir mitten in Diskussionen, die wir hier nicht haben wollen, oder? ![]()
Wenn ich gute Geschichten brauche, lese ich Grimm´s Fairy Tales.
Man kann nur drauf rumklopfen bis der Holzkern krümelig wird, und das Gesamte dann wegwerfen.
Jetzt mußt die Nesseln rösten, entweder Tauröste oder Wasserröste, damit die Bakterien das ihrige tun können.
Ich zitiere mich
Das hast Du jetzt aber wirklich schön darglegt!![]()
Aus praktischer Erfahrung heraus: bei mir trocknet Wolle schneller als Leinen.
Eine Leinensocke, die den Fuss vom Stroh oder Hollzspähnen trennt, ist absolut sinnig - zudem kann man easy 3-4 Wechselsocken aus leinen mitführen, weil kaum Gewicht - und es trocknet ratz fatz!
Leinen braucht ewig, um komplett durchzutrocknen. Ratz fatz geht da nix.
Guten Morgen,
Aus ungebrochenen Fasern!!!
Leinen aus ungebrochenen Fasern, was meinst Du damit? Falls Du damit meinst, daß das Leinen wirklich nur aus den langen Fasern besteht, die beim händischen Bearbeiten des Flachses in der Hand verbleiben, empfehle ich vier Vorgehensweisen:
Ich kann mir das als Schonmaßnahme für die Wollstrümpfe vorstellen - dann färbt das gefärbte Leder der Schuhe beim Tragen nicht so sehr auf die Wolle ab.
Müßten dann diese Leineninnenschuhe nicht viel dunkler, bzw. eingefärbter sein?
Die Lederschuhe sind ja schwarz, das müßte man doch auf den Innenschuhen sehen.
Ich habe mir das Video angesehen.
Rein intuitiv
würde ich eine dünnere Brennnesselschnur als Bogensehne verwenden. Die zwei dünneren Schnüre sind ihm aber gerissen. Meiner Erfahrung nach sind auch die dünnen Schnüre stabil.
Vielleicht lag es daran, wie er das Material aufbereitet hat.
Ich persönlich hätte es nicht im Knäul über den Reibestein gezogen, sondern immer nur im Bündel als lange parallele Fasern.
Bogen haben wir, wenn Zeit ist, werde ich es diesen Sommer mal ausprobieren.
Ein informatives Video, danke für die Darstellung, liebe Silvia, zu dem ich gerne noch ergänzen möchte:
Die weichsten und feinsten Brennnesselfasern ernte ich im Winter. Dann sind sie sehr leicht zu verarbeiten und weich wie Engelshaar.
Die Fasern nach der Behandlung mit Seife und Ähnlichem immer gut ausspülen, sonst läuft der Abbau-Prozeß weiter.
Brennnesseln immer trocknen lassen, dann wieder einweichen/einsprühen, damit der Faden/die Schnur fest beibt und sich nicht wieder lockert.
Es gibt zwei Arten von Stoffen, die man bekommt, wenn man im Stoffgeschäft nach Nesselfaser fragt:
Der eine Stoff nennt sich Nessel-Stoff und wird aus Chinagras, auch Ramie (boehmeria nivea) gefertigt.
Der zweite Stoff nennt sich Allo, das ist ein Stoff aus der Himalaya Nessel (giardinia diversifolia).
Beide Pflanzen gehören zwar zur Familie der Brennnesselgewächse, sind aber deutlich unterschiedlich zur heimischen Brennnessel (urtica dioica).
Rosen und Gänsefingerkraut gehören beide zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), nur sieht man ja deutlich die Unterschiede.![]()
Ich überlege noch, ob ich hinter das Leder ein Leder in einer kontrastierenden Farbe setzen soll, damit die Buchstaben besser zur Geltung kommen.
Oh ja, das macht bestimmt was her!
Wirst Du den Kontrast in hellerem oder dunkleren Leder absetzen?
Diese Technik der Lederbearbeitung erinnert mich an Prickeln.
Sie sollen also aus dem Zelt heraus wachsen
Spontan würde ich Birkenblätter auf festem Papier aufzeichnen, colorieren, mit Floristendraht zusammenbündeln und die Stangen weiß lasieren und mit Birkenrindenmuster verzieren.
Die Blätter würde ich zur besseren Haltbarkeit in (Paraffin-)Kerzenwachs tunken, dann sollten sie einigermaßen regenfest sein.
Blätter und Äste färben nicht wirklich. Du benötigst die Früchte
Da widerspreche ich.
Ich habe sowohl mit Blättern, als auch mit Rindenstreifen braun gefärbt.
Material selber sammeln wird denke ich schwierig. Zumindest habe ich bei mir in der näheren Umgebung noch keinen Wallnussbaum gesehen.
Ich könnte Dir mit dünnen Ästen und getrockneten Blättern vom letzten Jahr aushelfen, falls gewünscht.