Beiträge von Andreas Becker
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Insbesondere dass es keine Löffel gab wage ich stark zu bezweifeln....

Was die Tellerbrote angeht ist die Antwort vermutlich ein entschiedenes sowohl - als auch. Das mag es gegeben haben, aber wohl lediglich als eine Variante, nicht als Regelfall. Und dass das eher was für Reiche gewesen sein mag leitet sich vermutlich daraus ab dass viele kleine Brote erheblich aufwendiger herzustellen sind als eine große Schüssel Getreidebrei, der dieselbe Nahrhaftigkeit gehabt haben dürfte.Also ich habe schon in so vielen Museen Funde von Löffeln, Schalen und Tellern gesehen....
Aber weil sowas in in Büchern steht glauben die Menschen das.... -
Ich mag Bauernwehren auch sehr. Deine sehen toll aus. Leider gabs sie nicht im 14. Jhdt.

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Tja. Zitat aus "Wie man eyn teutsches Mannsbild bey Kräfften hält", H. Juergen Fahrenkamp, Bassermann Verlag 2012, S. 20
"... Denn unsere Vorfahren konnten Suppen - sie hatten ja weder Teller noch Löffel - ja schlecht mit Messer und zweizinkiger Gabel aus dem Topf Löffeln.
Was die mittelalterliche Küche an Suppen geboten hat, war mehr oder weniger dicker Brei, den man mit Brot auftunkte, .... . Die Suppe , wie wir sie heute kennen, kam erst im Späten 16. Jahrhundert auf die inzwischen gebräuchlichen Teller."
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Wenn ich vorstellen darf: "Shortcut":
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Also, ich bin nicht sicher ob ich die Frage richtig verstehe. Aber der Griff wird "griffiger".

Ich meinte damit eher, ob sich das ganze irgendwie unangenehm anfühlt.
Nö, gar nicht. Fühlt sich gut an. Und ich finde die Ziernieten sehr hübsch.
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Eine Frage zum Plattenrock, weils grad zum Thema passt.
Könnt ihr mir Handwerker bzw. Bezugsquellen nennen/empfehlen, die welche herstellen?
Meiner ist von Mardinus. Ich empfehle aber mit Leder. Stoff und nähen ist nicht seine Stärke.
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Was das Ho Mi angeht bin ich kein Experte. Gestanzte Ringe hatten schon die Römer. Stanze steht in Museum in Kalkriese.
Ich bevorzuge Flachringe, weil das Geflecht dichter aussieht. I. d R. teilvernietet damit es schneller geht. Allerdings sollen Rundringe besser zum tragen und anziehen sein, weil sie besser über Stoff gleiten.
Mit Rundkopfnieten kannst du, glaube ich, nichts falsch machen
Funde von Futter oder erhaltenen Innenhandschuhe sind mir nicht bekannt.
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Die beiden Dolche gefallen mir besonders gut, gerade weil ich neben Bauernwehren auch eine zunehmende Liebe für diese entwickelt habe.
Wie ist die Haptik bei den Griffnieten
Also, ich bin nicht sicher ob ich die Frage richtig verstehe. Aber der Griff wird "griffiger".

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Moin,
mein treuester Begleiter ist mein langes Schwert von Pavel Moc (swords.cz). Die Klinge war Standard, aber das Gehilz hat er mir individuell angefertigt. Es hat mich schon in viele Kämpfe (auch Turniere und Schlachten begleitet.
Daneben habe ich noch meine zwei liebsten Hodendolche. Beide sind von Tod Cutler und scharf. Den zweiten habe ich etwas gepimpt. Den Griff habe ich geschliffen , gebeizt und gewachst; und die Knaufkappe habe ich versilbern lassen.
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So ich hab was von vehi mercatus bekommen. Nicht A, aber Saison ist vorüber und nächstes Jahr passen die wohl wieder nicht mehr...
Ich schaue Mal wie groß seine Füße im Frühjahr sind...
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Ich habe meinen Eisenhut von mardinus.pl:
Helmet – kettle hat – 14th century- (012) – Mardinus
Der ist inzwischen etwas teurer geworden, aber ich bin mit meinen Helmen sehr zufrieden. Mardinus fertigt sowohl für Reenactment als auch für Sachen wie HMB.
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Sein Fuß ist 22 bis 23 cm lang.
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Ja, mach ich gleich heute abend...
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Hallo,
mein Nachwuchs will mit und mir fehlt akut Schuhwerk Größe 36. Kann mir Jemand helfen? -
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Unabhängig von der hinein gesteckten Arbeit, die ich wirklich super finde stelle ich mir eine Frage- inwieweit sind gewölbte Schilde für die Karolingerzeit nachweisbar?
In der Antike als "scutum" bei den römischen Legionären einseitig gewölbt sicher, in der Spätantike gerade Schilde, Merowinger ebenso gerade, Karolinger urplötzlich pilzförmig gewölbte Schilde, danach wieder gerade Schilde. Gewölbt dann erst wieder mit den aus dem Normannenschild (der ebenfalls gerade war, siehe Teppich von Bayeux, auf dem ein Schild als Tisch zweckentfremdet wird) entstandenen Infanterie- und Reiterschild im HMA mit Wölbung in der Längsachse.
Gehe ich irgendwie nicht mit. Mit fehlt dazu die Logik. Einen runden, komplett gewölbten Schild anzufertigen dauert lange, erfordert hohes technisches Wissen, von den Fähigkeiten nicht zu reden.
Für ein Wegwerfprodukt? Da zweifle ich etwas.
Ich kenne keine kontinuierlich gebogene Schildfessel die auf einen gewölbten Schild schließen ließe. Eine verbogene Fessel ist kein Nachweis, das kann durch Bodendruck entstanden sein.
Dann bleibt die nächste Frage nach der Nutzbarkeit. Einen flachen Rundschild lege ich auf dem Arm ab und nutze ihn offensiv. Wie mache ich das wenn mich mein eigener Schild behindert, in der Bewegungsfreiheit einschränkt?
Moin,
verstehe ich dich richtig, dass du meinst, dass es insgesamt in der Menschheitsgeschichte keine gewölbten Rundschilde gab? Weil du noch keine gebogene Schildfessel gesehen hast?
Und meinst du das Schilde stets Wegwerfprodukte waren? Alle?
Ich will es nur wissen, bevor ich meinen Senf dazu gebe und sich hinterher eh wieder alles in Wohlgefallen auflöst, weil du es gar nicht so gemeint hast.... -
Ja! Ich habe es heute auch gehört. Ich hab es gleich in den Klaende reingetragen...
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Moin,
ich habe bei fb die Veranstaltungseinladung zum "Landgrafensturm auf Burg Herzberg" am 12. und 13. Okt. 2024 bekommen. Thematisch würde das gut in meine Zeit passen (1376 fand wohl der Angriff statt)
So von den Bildern des Veranstalters "Bogenwacht "Duke of Lancaster"" sieht das ganz nett aus, wenn man auch erstaunlich moderne Rüstungen sieht...
War von Euch schon Mal jemand dort und hat ein paar hilfreiche Erfahrungsberichte? Z.B. Wer treibt sich dort rum? Wie sieht es mit den Sanitären anlagen aus? Kann man gut Parken? ...