Es war unser erstes Lager.
Erkenntnis: Vorbereitungszeit reicht nicht, 4x6m Sachsenzelt ist zu klein (4 Personen + 2 Hunde), wir machen weiter und kommen wieder!
Organisator Facebook Bogenwacht - Duke of Lancaster
Zum Lager:
Wir hatten einen Platz unterhalb der Burg, abseits vom Hauptplatz. Abends angenehm ruhig. Super freundliche Nachbarn (Artillerie aus Bretten, ein Handwerker der Kettenhemden macht, Buchbinder und Metallspezialisten für Verzierung, Abzeichen, Gravuren aus Belgien und noch andere Händler für Schmuck, Horn, Kinderbelustigung). Unsere Jungs wurden kulinarisch teilweise von der Artillerie mit versorgt.
Zum Markt:
Schnitzer für Löffel, Messer…, Drechsler mit „Baumdrechsel“, Schmiede, Töpferwaren eigener Produktion, Gewand und Tand, selbstgefärbte Wolle, Gerber, Stoffe, Waffen und Rüstzeug, Alkoholika, Essen, Taverne, Bader…
Sehr wahrscheinlich wie auf vielen Märkten. Aber wir kamen immer gut ins Gespräch, Interessierten wurde gerne alles erklärt.
Es gab an zwei Tagen ein kleines Scharmützel inkl. Artillerie. Zudem einen offenen Wettkampf mit Kurz-, Langwaffe und Bogen. Preis war ein spätmittelalterlicher Dolch.
Fazit:
Schöner Markt mit viel Angebot und wenig Fantasy (Resin, Plastegedöns). Wir werden auch im nächsten Jahr wieder dabei sein. Vorteil im Lager, man ist nicht Zuschauer sondern dabei. Rennt nicht nur rum, kann sich mal setzen, hier und da werkeln. Als Besucher war ich nach einem Tag mit den Kindern immer platt.
Bilder sind alle von mir.