Moin gerade erschienen : Christoph Jahn, Timo Ibsen. Wiskiauten Mochovoe. Das wikingerzeitliche Gräberfeld. Funde und Befunde der Ausgrabungen 1865-1939. 2 Bände. Studien zur Siedlungsgeschichte und Archäologie der Ostseegebiete, Band 22. 660 Seiten mit zahlreichen Abbildungen im Text und auf Tafeln, Verlag Georg Olms.
Das Gräberfeld von Wiskiauten - Mochovoe im russischen Oblast Kaliningrad mit 250 Grabhügeln und reichen Grabausstattungen ist seit seiner Entdeckung 1865 ein Schlüsselfund zur Geschichte von Prussen und Skandinaviern im Baltikum. Die archäologische Forschung wurde jedoch durch den Verlust von Funden und Dokumentationen während des Zweiten Weltkriegs enorm erschwert. Erst seit den 1990er Jahren ermöglichen wiederentdeckte Archivalien und Objekte eine moderne Analyse, die auch die Ergebnisse der sowjetisch-russischen Forschungen einbezieht. Der Band bietet so eine völlig neue Sicht auf die Nekropole als polyethnischer Bestattungsplatz und damit auf die interkulturellen Dynamiken der Wikingerzeit vom 9. bis 11. Jahrhundert an der südlichen Ostseeküste.
Nicht ganz Billig der Doppelband kostet 159 €
Inhalt:
Band 1
Geleitwort der Herausgeber XI
Vorwort der Autoren XIII
1 Einleitung 1
2 Das Gräberfeld von Wiskiauten im archäologischen und zeitgeschichtlichen Kontext 67
3 Archäologische Forschung in Wiskiauten: die Anfangsjahre (1865-1899) 105
4 Archäologische Forschung in Wiskiauten: die zweite Phase (1924-1939) 135
5 Ausgrabung in der „Kleinen Kaup“: der „spätheidnische Aschenplatz“ 1932-1934 193
6 Die sowjetischen und russischen Grabungen nach 1945 203
7 Archäologische Untersuchungen im Umfeld von Wiskiauten bis 1945 211
8 Das wikingerzeitliche Gräberfeld von Wiskiauten - Rückblick auf 160 Jahre Forschungsgeschichte 229
9 Zusammenfassungen 245
10 Verzeichnisse 283
11 Bibliographie 295
12 Katalog 321
Band 2
Tafeln 1-260
Bildquelle : Verlag Georg Olms