Beiträge von Schneidewind

    So als Schädlingsbekämpfer mal aus dem Nähkestchen geplaudert.... Rauchgeruch mögen weder Speckkäfer noch Motten, Kleidung die locker auf dem Bügel hängt wird weniger befallen als Gestapelte sachen. Habe evorletztes jahr ein experminent gemacht in Bärnau. Einmal eine Decke aufgehängt und eine zusammengefaltet beides auf dem Dachboden im selben Haus in Bärnau. War ein stück stoff das ich mittig geteilt hatte. Das aufgehängte gar kein problem das "gestapelte" total zerfressen von speckkäferlarven. Speckkäfer kommen an hängende kleidung nicht ran und motten wollen geschützte stellen für Ihre eier und larven da ist locker hängend auch nicht das bevorzugte. wichtig ist locker und gut durchlüftet am besten mit temperatur schwankungen :grinning_face_with_smiling_eyes:

    So meine 10 Pfennig wissen.... Je steifer die sohle desto rutschiger wird sie deshalb sind historische Sohlen immer flexibel....... bis der Absatz auftaucht und selbst dann sind die sohlen nie so steif wie die modernen "interpetationen"....... ich würde Sohlen Eisen verwenden wenn ich durch matsch durch muss oder du machst es wie die Leute in der Vergangenheit nicht durch matsch durch oder halt schuhe ausziehen.

    @Centurio ..... ist ein langes Thema aber abgekürzt gesagt die Art der Schiftung und "ausschmiedung". Kommt auf deine Definition von Historisch an aber die Art von Rohr mit angeschweißtem Blatt haben wir erst ab dem späten 19 jhd. Vorher hatten die ne Art Dorn der ins holz gebrannt wurde mit nur einem recht kurzen Metall ring der das aufreißen des Holzes verhindert.

    warum soll das kein werkzeug mehr sein ?

    Da hier verkündet .

    habe ich beschlossen in einem kleinen Wochenendprojekt ihn in eine Stangenwaffe zu verwandeln!

    Verstehe deinen Kommentar nicht ? Eine Langstieligehippe ist ein Werkzeug wieso sollte es als Waffe eingestuft werden ? Ein gescheiter Spaten ist auch Geschärft und keine Waffe...... Oder eine Machete auch ein Werkzeug nicht zu verwechseln mit Taschenmessern über 12,4 oder waren es 14 cm die sind eindeutig waffen ( sorry kurzer rant über das waffengesetz)

    Moin zusammen!
    Ich habe kürzlich bei meinem Opa in der Garage einen alten Hippenkopf gefunden. Da mein Opa ihn nicht mehr gebraucht hat habe ich beschlossen in einem kleinen Wochenendprojekt ihn in eine Stangenwaffe zu verwandeln! Ich weiß, sie wird natürlich nicht komplett historisch sein aber es war ein ganz schönes Projekt und ich denke, für mein erstes mal kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Kosten haben sich auf ca. 15€ für den Stab aus Esche belaufen und sie misst ca. 1,90m.

    Jetzt muss ich nur noch die schwere Entscheidung treffen, ob ich sie abstumpfe (das gute Stück ist noch ziemlich scharf) und irgendwo hin mitnehmen kann oder ob ich sie scharf lasse und und dann nur zuhause ein schönes Austellungsstück habe. Ich würde nämlich mal vermuten, das scharfe Stangenwaffen auf Mittelaltermärkten jetzt rechtlich etwas schwierig sind! 😅

    die form Historischer Hippen/Stangenwaffen ist anders. aber im garten nutzen zum aufasten ist se topp

    Lass das Ding zuhause und erfreue dich an deren Anblick.

    Gibt weniger Stress an der Einlasskontrolle.

    Wäre noch zu prüfen, ob der Umbau nun eine Waffe nach dem WaffG ist. Da ja scharf und kein Werkzeug mehr ist. :thinking_face:


    warum soll das kein werkzeug mehr sein ? Hippen mir langen stiel werden auch heute noch zum entasten benutzt ..... so als beispiel siehe link.. ja ich weiß die ist kürzer aber ich kenn die dinger bis 2,5m in der landwirtschaft

    https://werkzeug-garten.de/shop/krumpholz…21-reisigheppe/

    Das mit dem “Bickeln” ist ja interessant.
    Das ist in unserem Pfadfinderstamm ein sehr beliebter Zeitvertreib bei den Kindern (hauptsächlich bei den Buben). Die verbringen da Stunden mit dem Schnitzen der Bickel und mit dem Spiel. Der unterschied von der von Schneidewind gegebenen Beschreibung ist die Länge der Bickel und das Material. Die Bickel sind bei uns zwischen 30 und 40 cm und meist aus Haselnuss. Aber das Spiel ist so beliebt, das die Jungs schon kurze nach der Ankunft im Zeltlager nach Holz zum Bickelschnitzen fragen… 😉

    Da hab ich Deutschlandweit zig verschiedene Regeln zu gefunden

    Man kann Stelzen basteln, Seifenblasen blasen, Kleine Töpfe usw. aus Ton fertigen. Pfeifen aus Weiden schnitzen, Boote bauen aus holz und Stofffetzen als Segel. Mit einer Schnur und einem stecken kann man die boote auch wieder zurückholen. Puppen aus stoffetzen basteln. ..... es gibt so vieles was auch historisch belegbar ist ....

    Wurfkegeln:

    Es werden 6 Kegel (aus Holz oder Zehen Knochen vom Rind) mit einem Fußlänge abstand ein einer Linie aufgestellt. Von einem vorher vereinbarten punkt werden die Kegel mit einem Stock, der maximal unterarmlang sein darf, umgeworfen. Jeder Spieler hat 3 versuche. Wer die meisten Kegel umwirft gewinnt die Runde.

    Punktkegeln:

    Es werden 5/7 oder 9 Kegel mit einer Hand abstand in einem gefüllten Rechteck aufgestellt. Es wird so gespielt das eine Spitze des Rechteckes auf die Spieler zeigt. Die Kegel haben unterschiedliche Wertigkeiten. Der mittige Kegel ist 5 punkte wert die Kegel rechts und links außen 3 die restlichen 1. Es wird von 50/70 oder 90 punkte herab gespielt. Jeder Spieler rollt insgesamt 3-mal eine Kugel auf die Kegel zu, erst nach dem Spielzug werden die Kegel wieder aufgestellt. Nach den drei würfen wird die Gesamtpunktzahl von den vorher vereinbarten Punkten abgezogen. Wer zuerst direkt auf 0 kommt hat gewonnen. Wenn mehr punkte erzielt werden als gebraucht wird, um auf Null zu kommen ist drüber und muss es in der kommenden runde erneut versuchen.

    Picken:

    ist ein mit Holzklötzen ausgeführter Freiluft-Kegelsport, wobei kleine, senkrecht stehende Hölzer mit einem größeren Wurfholz unter Beachtung zahlreicher Regeln getroffen werden müssen. Eine Regel kann lauten nur durch die Beine Hindurch zu werfen. Seit dem 12. Jahrhundert sind volkstümliche Kegelspiele durchgehend belegt. Erstmals wird 1157 in der Chronik von Rothenburg ob der Tauber Kegeln als verbreitetes Volksvergnügen geschildert. In Xanten am Niederrhein ist für das Jahr 1300 eine Kegelgilde belegt, deren Einnahmen dem Bau der Stiftskirche zugutekamen. Zu dieser Zeit stand indessen nicht der sportliche Aspekt im Vordergrund, sondern das Abschließen von Wetten.

    Boule:

    Bereits 460 v. Christus ist eine Empfehlung griechischer Ärzte (u. a. von Hippokrates) für das Spiel mit Steinkugeln nachweisbar. Im 2. Jahrhundert nach Christus beschrieb Iulius Pollux ein Spiel, bei dem Kugeln auf einen Ziegelstein geworfen wurden; der Verlierer des Spiels musste den Sieger auf den Schultern ins Ziel tragen. Die Wurzeln von Bowls lassen sich bis ins London des 12./13. Jahrhunderts zurückverfolgen. Bei allen genannten Sportarten spielen zwei Mannschaften oder Formationen gegeneinander, die aus ein bis drei Spielern bestehen. Die möglichen Mannschaftsstärken sind in den einzelnen Sportarten verschieden. Ziel ist es, mit den eigenen Kugeln möglichst nah an eine Zielkugel zu gelangen. Die Zielkugel und die gegnerischen Kugeln können dabei auch herausgedrückt oder weggeschossen werden. Manchmal geht es auch einfach nur darum, so präzise wie möglich zu schießen.


    Pentelitha:

    Es wird nur mit einer Hand gespielt. Fünf Astragale werden mit einer Hand hochgeworfen und mit dem Handrücken derselben Hand aufgefangen. Die Astragale, die heruntergefallen sind, werden dann mit der Hand aufgehoben, ohne dass die auf dem Handrücken liegenden Astragale herunterfallen dürfen.

    Variante aus der Normandie

    die Spielanleitung wurde uns von Christophe Houlgatte erklärt, der als Kind in der Nähe von Cherbourg mit l'osseletts (wie Astragale in Frankreich genannt werden) gerne spielte.

    Es wird mit 4 Astragalen gespielt.

    Der Spieler entscheidet sich, ob er mit der rechten oder linken Hand spielen möchte, sie wird Wurfhand genannt.

    Ein Astragal wird mit der Wurfhand in die Luft geworfen und mit dem Handrücken aufgefangen, so dass er auf dem Handrücken liegen bleibt. Der gefangene Astragal wird dann in den Zwischenraum zwischen kleinem und Ringfinger der Wurfhand gesteckt. Jetzt wird der nächste Astragal mit der Wurfhand in die Höhe geworfen und wie in der ersten Runde wieder mit dem Handrücken aufgefangen, während der erste Astragal im Fingerzwischenraum steckt. Der gefangene Astragal wird jetzt zusätzlich zwischen Ring- und Mittelfinger der Wurfhand gesteckt. So fährt man fort, bis alle Fingerzwischenräume gefüllt sind. Nachdem man den letzten Astragal zwischen Daumen und Zeigefinger stecken durfte versucht man nun alle Astragale aus den Fingerzwischenräumen in die Handfläche zu nehmen. Es darf dabei keiner zu Boden fallen. Dann werden alle Knochen in die Luft geworfen und versucht so viele wie möglich auf dem Handrücken zu fangen. Die gefangenen werden dann wieder hochgeworfen und mit der Hand von oben gegriffen. Wer am Ende die meisten Astragale in der Hand hat, hat gewonnen.

    Astragal Fangen

    Es wird nur mit einer Hand gespielt.

    1.Etappe: Die fünf Astragale werden auf den Boden gewürfelt. Dann wird der rote Astragal („Vater“ genannt) in die Luft geworfen und die anderen nacheinander mit derselben Hand aufgenommen, bevor der rote Astragal wieder aufgefangen wird. Für jeden Astragal, den man aufhebt, darf der „Vater“ einmal geworfen werden.

    2. Etappe: Der „Vater“ wird in die Luft geworfen und die anderen paarweise vom Boden aufgehoben.

    3.Etappe: Der „Vater“ wird in die Luft geworfen, dann zuerst einer und dann drei auf einmal aufgehoben.

    4. Etappe: Der „Vater“ wird in die Luft geworfen, alle vier auf dem Boden liegenden Knöchelchen müssen gleichzeitig aufgehoben werden.

    5. Etappe: Es wiederholen sich die Etappen nur jetzt dürfen nur die Knochen genommen werden die auf der gleichen Seite liegen.

    Prellball

    Auf einen Stein in der Mitte des Spielplatzes oder auf einen in die Erde geschlagenen Pfahl wird das Prellholz gelegt: das ist ein fußlanges, flaches und breites Holzstück, das eine kleine Vertiefung hat, in welche man den Ball legt. Die Spielenden stehen im Halbkreise umher.

    Einer tritt als Schläger in die Mitte und tut mit einem schweren Schlagholze einen gewaltigen Schlag auf das freiliegende Ende des Prellholzes, so daß der Ball hoch in die Luft fliegt. Die Mitspieler suchen den Ball aus der Luft mit den Händen aufzufangen. Wem das gelingt, der ist Schläger.

    Hase und Jäger:

    1 kleiner Ball (Stoff oder weiches Leder) es gibt einen Jäger und der rest sind Hasen. Jeder Hase der von eimen Jäger getroffen wird,muss die spielfläche verlassen und wird zu einem weiteren Jäger. Die hasen müssen in der Spielfläche beleiben und die jäger dürfen frei ausen herum agieren die Fläche jedoch nicht betreten. Zu spielbeginn wirft Hase den Ball den Jägern zu. Dann fliehen die Hasen so schnell wie möglich in verschiedene Richtungen.Anforderungen an die SpielflächeFläche von ca. 30m x 20m evtl. 4 Pflöcke oder Fähnchen zur Spielfeldmarkierung, Das Umfeld muss so beschaffen sein, dass keine Schäden durch Ballwürfe entstehen und dass der Ball nicht verloren gehen kann (z.B. keine Wassergräben o. Ä.).


    Murmel:

    1. Fünfer

    Fünf Löcher werden wie auf einem Spielwürfel dargestellt in die Erde gegraben. In jedes Grübchen wird nun der vorher vereinbarte Einsatz gelegt. Nun darf sich jeder versuchen. Wer in ein Loch trifft, erhält die darin befindlichen Einsatz. Wer daneben trifft oder in ein bereits leeres Loch, muss das Loch wieder mit einem Einsatz füllen.

    1. Wandmurmeln

    Aus einer festgelegten Entfernung versuchen die Mitspieler ihre Murmeln so nah wie möglich an eine Wand oder einen Bordstein heranzubekommen. Wer am nächsten rankommt, gewinnt alle Murmeln. Es gibt zwei Varianten: entweder müssen die Murmeln vorher die Wand bzw. den Bordstein getroffen haben, es zählen also nur Rückpraller. Oder die Murmeln dürfen Wand bzw. Bordstein nicht berühren, also scheiden die Rückpraller gleich aus.

    1. Murmel-Boule

    Diese Variante ist ähnlich den klassischen Boule-Spielen: eine Ziel-Murmel oder ein anderer Gegenstand wird ein Stück voraus geworfen oder abgelegt. Nun versucht jeder Spieler mit einer oder mehreren Murmeln möglichst nah an das Ziel heranzukommen. Dabei darf man auch andere Murmeln wegschießen. Gewonnen hat derjenige, der am Ende dem Ziel am

    nächsten liegt.


    Würfel:

    Gerade/Ungerade Der Würfel macht die Runde. Nur die geraden Zahlen zählen (oder ungerade), je nachdem, was man vorher verabredet hat. Die Punkte der gültigen Würfe werden zusammen gezählt. Nach einer vorher bestimmten Rundenzahl wird abgerechnet. Sieger kann sein, wer die meisten Punkte oder auch die wenigsten Pu

    Einundzwanzig (wird mit 1 Würfel gespielt) Der erste Spieler legt den Würfel mit der 1 nach oben und schnippt den Würfel mit dem Zeigefinger seinem rechten Nachbarn weiter. Dieser zählt seine Zahl dazu und so fort. Wer die Zahl 21 oder darüber erreicht, erhält einen Strich und darf wieder beginnen.


    Kirchenfenster (wird mit 2 Würfeln gespielt)
    Hier gelten nur die Zahlen 4 und 6. Wer nicht eine von diesen Zahlen wirft, muss in den Pot einzahlen wer die 4 würfelt bekommt den halben mit einer 6 den ganzen Pot.

    Bauernfenster (wird mit 2 Würfeln gespielt)
    Hier gelten nur die Zahlen 3 und 5. Wer nicht eine von diesen Zahlen wirft, muss in den Pot einzahlen wer die 3 würfelt bekommt den halben mit einer 5 den ganzen Pot.

    Langer Entenschiss (wird mit 3 Würfeln gespielt)
    Hier gilt nur der Wurf, der gleichzeitig die Augen 1, 2 und 3 enthält. Wer keinen solchen Wurf hat, erhält einen Strich. Natürlich kann nach Vereinbarung auch 2- oder 3mal geworfen werden

    Pfahlspiel

    Das Pfahlspiel ist ein sehr einfaches, altes Wurfspiel, das aber Arm und Hand übt. Zwei oder mehr Knaben nehmen jeder einen Stock, der an dem einen dicken und schweren Ende spitz und anderthalb bis zwei Fuß lang ist. Der eine schleudert seinen Pflock (Pfahl) in den feuchten Boden, daß er stecken bleibt. Dann sucht der zweite mit seinem Pflock den des ersten herauszuwerfen.

    Stöckles

    Das muß aber sehr geschickt geschehen, daß sein eigener Pflock in den Boden fährt und stecken bleibt, während der des ersten Werfers herausspringt. Dann dreht sich der Kampf um jenen Pflock. Fallen aber beide Pfahlhölzer zu Boden, so beginnt das Spiel von vorn. So in Schwaben gespielt (bei Meier 395), wo das Spiel “Stöckles” heißt.

    Bickeln

    In Bayern heißt es “Bickeln” oder “Schmeerbickeln”. Aus dem Holze des Schmeerbaumes ( Hartriegel) macht man sich einen zwei Fuß langen Spitzpfahl (Bickel) und haut ihn mit einem Schwung in den lockeren Wiesboden so ein, daß er stecken bleibt, der des Nachbars aber von dem Hieb getroffen, zugleich in der Schmeergrube umsinkt. Der Sieger schleudert nun alsbald den umgesunkenen Pfahl weit aus dem Spielkreise weg und der Besiegte hat das Nachlaufen. ( Schmeller , Bayrisches Wörterbuch III , 473).

    Wenn es dem zweiten nicht gelingt, den Pflock des ersten herauszuheben, so folgt der dritte u.s.w.. Haben alle der Reihe nach geworfen, ohne daß ein Pflock herausgehoben worden ist, so zieht der erste den seinigen wieder heraus, um nach einem der feststeckenden zu werfen, dann folgt der zweite etc. Jeder ausgehobene Pflock zählt dem Werfer zehn Punkte. Wer seinen Stock nicht zum Stecken bringt, verliert 10. Wer zuerst die festgesetzte Zahl der Punkte (etwa 100 ) erreicht, ist Sieger.

    Fingerhakeln:

    Hier sitzen beide Gegner einander an einem Tisch gegenüber und versuchen, den Gegner am Finger zu sich herüberzuziehen. Durch körperliche Kraft, Überwindung des Dehnungsschmerzes und eine entsprechende Technik kann der Gegner besiegt werden. In der Regel haken die Gegner dazu die Mittelfinger in einen Lederriemen ein, grundsätzlich ist jedoch jeder Finger erlaubt (mit Ausnahme des Daumens). Hinter den beiden Haklern sitzen zwei Auffänger. Dazu kommt ein Schiedsrichter, ein Vorsitzender und zwei Beisitzer.

    Kniehackeln:

    Beide Gegner liegen sich gegenüber auf dem Boden und haben die kniekehlen ineinender verhackt. Ziel ist es dem gegnersein eigenes knie an oder nebem den kopf zu drücken.

    Topfschlagen:

    Warscheinlich 13./14.Jh. - England, Frankreich (casse-pot), Deutschland. Mindestanzahl der Mitspieler2 Personen bei einer Fläche von ca. 5m x 5m, eben, fester Untergrund, Grasfläche günstig ein Spieler muss mit verbundenen Augen nach dem Topf suchen und ihn mit dem Stock berühren.

    Der andere Spieler kann ihm dabei durch Zurufe, wie „heiß” oder „kalt”, oder durch Klopfen auf das Gefäß Hilfe geben. Unter dem Topf kann ein kleiner Preis liegen, um das Suchen interessanter zu machen.

    Stockziehen:

    Beide Spieler sitzen sich gegenüber, halten sich an einem Stock gemeinsam fest und stemmen ihre Füße gegeneinander. Dieses Spiel hat zwei Varianten. 1. Variante: Der Stock dient zur Beibehaltung des Körperabstandes der Spieler. Gewonnen hat, wer die Füße seines Gegenübers so weggedrückt hat, dass die eigenen Beine ausgestreckt sind. 2. Variante: Mit dem Stock versucht jeder Spieler seinen Gegenüber zu sich heranzuziehen. Gewonnen hat, wem dies gelungen ist.

    Brezelstechen:

    Es bilden sich Paarungen von je zwei etwa gleich starken Spielern, von denen einer auf dem Rücken oder den Schultern des anderen aufsitzt. Als „Pferd und Reiter“ stürmen sie sodann mit einem langen zugespitzten Stock oder einer Stange, der „Lanze“, auf eine an einem Ast, einem Pfahl oder einer Leine befestigten Brezel los, um sie aufzuspießen. In einem zweiten Durchgang wechseln Pferd und Reiter die Rollen. Sie treten dabei gegen konkurrierende Reiterpaare an. Gewonnen hat das Paar, dem es gelingt, die meisten Brezel einzusammeln. Die Brezel ist ein seit dem Mittelalter im deutschsprachigen Raum bekanntes Gebäck, das bereits um das Jahr 1300 zum offiziellen Zunftsiegel der Bäckerinnung wurde. Es hat sich mit verschiedenen Formen und Namen über ganz Europa verbreitet. Kinder lieben besonders die mit trocken Früchten oder Nüssen versetzten Butterbrezel. Diese werden daher gern als Preis für ein gewonnenes Spiel, etwa beim Brezelstechen, genutzt.