Beiträge von Caspar

    Cooking Recipes of the Middle Ages (CoReMA) ist ein Projekt der Uni Graz, wo Rezepte aus Handschriften aus dem Mittelalter (& zT der Frühen Neuzeit) als Handschriftendigitalisat, mit Transkription und Zutatenliste, zu finden sind. Es kann nach einzelnen einzelnen Zutaten, aber auch anhand von anderen Kriterien (zB dem Dialekt in der Handschrift) gesucht werden. Neben Kochrezepten sind dort auch Rezepte für Arzneien, diverse Arten von Essig und weiterem zu finden.

    Meine Dozentin hat uns die Seite diese Woche in einer Veranstaltung vorgestellt & ich bin begeistert. Rezepte finden ist hier einfach, nur das knobeln, was genau gemeint ist es teilweise nicht auf Anhieb :winking_face:

    Moin, ich bin & heiße Caspar.

    Ich komme aus dem Bergischen Land, bin Geschichtsstudent in meinen frühen 20ern.

    In der Szene bin ich neu, aber beschäftige ich mich seit einigen Jahren (mit variierender Ernsthaftigkeit & primär digital) mit dem Mittelalter an sich & dem Mittelalterhobby, sodass ich ein gewisses Maß an Wissen (& ein noch viel größeres an Halbwissen) besitze. Das 15. Jh. ist mein Fokus, bin aber generell interessiert.

    Meine materiellen Kerninteressen hier sind Rüstungen (insb. Kastenbrustharnische) und Blankwaffen, natürlich neben den anderen vielen schönen Dingen, wie die zeitgenössische Kleidermode. Inhaltlich bin ich (zumindest bis zu einer gewissen Tiefe) zu fast allem dieser Zeit zu begeistern, von Alltag über Politik zu Handwerken, Musik, Fehdeführung, historischem Fechten (was seit neuerem zu meinen Hobbies zählt) usw.

    Darstellungsmäßig habe ich ich noch nicht festlegen können (es gibt einfach soo viele tolle Möglichkeiten :grinning_squinting_face:). Aber kann ich mich zumindest auf einen Zeitraum zwischen etwa 1390 und 1450 begrenzen, tendenziell im heutigen NRW, zB Kölner Raum oder Westfalen. Von der genauen Darstellung her schwanke ich.

    Mein Anspruch an mich selbst geht schon in Richtung ,,A", da ich merke, dass ich mich an ,,freieren Interpretationen" (deren Bestehensrecht ich nicht anzweifeln möchte) immer reibe, die Fehler suche und erkenne. Zusätzlich habe ich das Kriterium der Geschichtsvermittlung im Kopf, wobei das vorerst eine zweitrangige Rolle spielt.

    Ich wackle irgendwo zwischen Handwerk und Militär-/ (Nieder-)Adelsdarstellung. Vom Herz her sicher eher Adel, aber vom Geld her eher nicht, bestenfalls einen Dienstmann eines Ritters (wobei das schwierig genug werden dürfte) oder eben eine Handwerksdarstellung oÄ (wobei ich mir da dann die Frage stelle, ob es etwas für meine weiteren Darstellungsbestrebungen nützliches sein soll (zB Sarwirker), oder etwas, dass sich gut und plausibel (also warum man am Ort der jew. Veranstaltung ist) umsetzen lässt (zB Bote)).

    Ein bisschen erhoffe ich mir schon, hier Klarheit darüber zu erlangen, wohin die Reise mit der ersten Darstellung gehen soll, aber weiß ich natürlich, dass das letztlich von mir selbst abhängig ist.

    Über Tipps, Erfahrungen und weiterführende Verweise würd ich mich allenfalls freuen!


    PS: Ich hoffe, das war nicht zu lang :thinking_face: