Beiträge von Thirk

    Danke für die Blumen. Spezi ist aber zuviel der Ehre.

    Ulf hat es ja schon angemerkt.

    Wenn Pferd, dann um wo auch immer hinzukommen.

    dismount, fight, mount und weiter geht's

    Als nicht so schönes Beiwerk wäre da noch z.B.

    Berittene Bogenschützen auf Plündertour, den marodierenden "Chevauchée".

    Mike Loades zeigt da ein schönes Bild von sich im selbstversuch im fliegenden Galopp.

    Zu finden in sein Büchlein "The Longbow„.

    In offener Konfrontation z.B.

    Sir Thomas Dagworth hatte in 1345 u.a. mounted Archers erfolgreich gegen Charles de Blois siegreich um St. Pol de Leon eingesetzt.

    So zumindest Hugh D.H. Soar aus "Secrets of the English War Bow".

    Die Regel Bogenschütze auf Pferd war das jedenfalls mit Sicherheit nicht.

    Man darf dabei auch nicht vergessen, aus welcher Bevölkerungsschicht diese Rekrutiert wurden.

    Hallo Courant

    Ich komme nochmal hier drauf zurück.

    Früher hat man gedacht das die Langbogen einen englischen Erfindung war und war von angelsächsischen Kurzbogen entwickelt.

    Auch wenn es ein interessanter informativer Link ist, so konnte ich bezüglich der Abstammung da für mich nichts herauslesen, dass diese deine Aussage Hieb und Stichfest untermauern würde.

    Hatte früher in dieser Frage auch geschaut ob es diese Shortbows gegeben haben "könnte". Letztendlich konnte ich dahingehend aber keine fundierte Sach- und Faktenlage finden, die dieses bejaht.

    In diesem Zusammenhang kommt die nachfolgende Schlussfolgerung da so ziemlich auf den Punkt.

    Zitat aus deinem Link:

    "While military historians may wish that the chief priority of medieval artists was

    to accurately represent the practical realities of their world that does not mean it was so.

    The emotional and spiritual elements of art were, almost certainly, more important to the

    medieval artist than mere temporal realism. This is why it is problematic to expect

    medieval art to function as a replacement for a missing archaeological record. When

    considered beside the nearly contemporary image of St Ursula, it looks as if this type of

    short bow was a popular way to represent the weapon in art during the Middle Ages. It

    could be that this was considered a simple and effective way to portray a bow with

    minimal effort when the artist was not particularly interested in the accuracy of the

    weapon used in their work. Tracing a continuous history is probably too speculative but

    it is worth considering that this kind of short bow would have been relatively quick and

    easy to paint which could explain why it periodically appeared in medieval images from

    several different regions of Europe that were made in different centuries."


    Ergo ein Wunschgedanken.

    Der Shortbow, erschaffen durch künstlerische Freiheit

    Aber Meinungsvielfalt ist ja gerade in so einer Diskussion ne tolle Sache. Deshalb vielleicht magst mir deine Gedanken/Gründe zu dieser deiner Feststellung mitteilen.

    Das nenn ich mal Diversität.

    Ich weiß Grad nicht so recht was ich dazu noch halbwegs gescheites schreiben könnte, außer dir weiterhin viel Spaß am und im Hobby auch hier mit und bei uns zu wünschen.

    Ach ja und natürlich Moin, Hallo und herzlich Willkommen.

    Moin Hallo und herzlich willkommen.

    Eine Premiere und das bei uns.

    Wo ist der Sektkorkenknallemoti.

    Und vielleicht wirst du im Laufe der Zeit ja sogar immens viel Gefallen am Hobby finden, und dein Mann muss dann zu den vielen VA's kommen, um dich wenigstens dort mal zu sehen.

    Na Hauptsache ihr habt gemeinsam immer viel Spaß dabei.

    Da magst ja wohl Recht haben mit dem Königs, aber das Bildchen mit King Cnut passte Grad so schön als visuales Beispiel. Okay, ist halt nicht der gemeine Pöbel mit seinen einzelnen Satz Kledage

    Aber ein kleines aber

    ... in dem extravagant verzierte Ärmel erwähnt..

    Nach der Auffassung der Autorin standen diese wohl auch den weltlichen Mitbürgern zur Verfügung.

    Gale R. Owen Crocker

    Der gewählte Terminus im Text war "secular" also der Profane Bürger von der Straße.

    Aber auch hier, ist halt ein schwieriges Thema mit vielen Sichtweisen, und ich befinde mich da sowieso nur auf Vorschulniveau :kissing_face:

    Bortenbesätzen oder teils riesigen Stoffbelegen an Halsausschnitt, Schultern, Ärmel und Bund. Gab es das wirklich so inflationär oder eher nicht? Wenn ja in welchem Gebiet? Welche Volksgruppen?

    Geht auch das geschriebene Wort, z.B. eine Beschreibung Aldhelm's aus den 740igern, verfasst in einen Brief an den Erzbischof von Canterbury, in dem extravagant verzierte Ärmel erwähnt, bzw. eher als Werk des Antichrist angemahnt werden.

    Nach der Auffassung der Autorin standen diese wohl auch den weltlichen Mitbürgern zur Verfügung.

    Okay, ist jetzt nicht ganz so viel um es als allgemein gültig zu werten.

    Ach ja, Angelcynn wenn's genehm ist

    Vielleicht noch ein Bildchen mit Rex Cnut unten rechts im Bild.

    Halsausschnitt, verzierte Ärmel, alles dabei.

    Okay nicht grad Bürgerlich der feine Herr.

    Aber wie heißt es doch so schön, wie der Herr so das Gescherr.

    courtesy Britisch Library manuscripts, Stowe MS 944, Folio 6r, Abrufdatum 07.02.2023

    Gefunden in

    Dress in Anglo-Saxon England

    Gale R. Owen Crocker

    Boydell Press

    Ausg.2010

    S. 171, 185 i.V.m. 233

    Nachklapp

    Unabhängig der FjellRäven Fachrunde, erstmal eine schön gemachte Präsentation.

    Also hier fehlt der :winking_face:

    Nur falls dat das nicht so rüber kam


    Und dann noch meine Fragen bitte nicht als Naseweiß Besserwisser etc. verstehen.

    Größten Respekt für diese tolle Präsentation.

    Nicht nur das das ganze Drumherum ja erstmal zusammengefasst werden muß, auch die Umsetzung mit den Erläuterungen ist supi gemacht.

    Hinterher aus der Vorlage dieses oder jenes nachzuschauen, ist da salopp gesagt eher relativ simple.

    Im Nachgang beschleicht mich das Gefühl, dass meine Formulierung oben zu Steif rüber kommt.

    Zeitlimit zur Korrektur ist aber auch schon wieder rum.... Mist.

    Was ich wissen wollte ist das, dass ich mir halt nicht sicher bin, ob es wie gezeigt länderübergreifende Stile in der Mode gab.

    Bin weiterhin gespannt

    Unabhängig der FjellRäven Fachrunde, erstmal eine schön gemachte Präsentation.

    Und nun eine Frage, die ich so für mich nicht in Gänze beantworten kann. Meinungen und Gefühle sind da eher....Murks

    Beim Kopftuch und beim Mantel werden als Referenz Anhänger herangezogen.

    Link = Ausstellung, Staatliches historisches Museum, Stokholm, Schweden

    Weiter geht's über die Auswahl "Pendant"

    also Anhänger

    Abrufdatum 06.02.2023

    Kopftuch

    https://vikingar.historiska.se/object_details…4_HST&e=no&l=sv

    Zitat Ausstellungstext

    "Auf dem Kopf ist entweder eine bestickte Mütze oder eine kunstvoll geflochtene Frisur zu sehen,"

    Könnte also die gezeigte Kopfbedeckung sein, dann wiederum hiernach evtl. aber auch nicht.

    Mantel

    https://vikingar.historiska.se/object_details…4_HST&e=no&l=sv

    Zitat Ausstellungstext

    "Ihre Robe ist mehr als knöchellang und verbirgt die Füße, außerdem ist sie reich gemustert und verziert"

    Der angelegte Mantel ist ja eher schlicht gehalten.

    Jeweilige Quelle analog siehe oben

    Dann noch folgender Gedanke.

    Soweit ich mich nicht irre, handelt es sich hierbei um Funde aus Schweden.

    Kann bzw.darf man diese für Haithabu heranziehen?

    Gab es keine regionale Vorlieben, ähnelte bzw. glich sich die Mode hier wie dort ?

    Bin gespannt

    Moin Heidensohn!

    Imposante Vita das.

    Ein Leben im Hobby fürs Hobby.

    Viel Spaß zu wünschen dürfte sich erübrigen, den hast du garantiert auch so.

    Mache ich aber trotzdem, heiße dich auch sehr gerne herzlich willkommen hier bei und mit den alten und neuen Mitforisten.

    Moin Moin nach Hamburg.

    Dauernzufrieden sagst!

    Na na, wer wird denn gleich in die Luft gehen.

    Sehe ich eher als intrinsische Motivation zur Bestärkung, hin zu einer positiveren Veränderung des eigenen Tun.

    Okay, viel geschwurbel für eine Begrüßung,

    also dann herzlich Willkommen und viel Spaß hier in der neuen Gedankenschmiede.