Interessant, ich erinnere mich, dass im italienischen Film "Der Medici Krieger" (bescheuerter dt. Titel) Soldaten des Georg von Frundsberg solche Helme trugen und mich sehr verwunderten. Wieder was gelernt!
Beiträge von Grimmbold
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Dieser Satz gehört zur Rede des englischen Königs Heinrich des 5ten, im Shakespeare Stück "Henry V" - ein anderes Stück dieser Rede bescherte uns den Titel einer der meistzitierten Serien im Reenactmentbereich: Spielbergs Band of Brothers, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Stephen Ambrose!
Ja, ich bin etwas verspätet... Glaubt man Shakespeare, jährte sich vor 3 Tagen zum 610ten mal St Crispianus Rede, am Tag der Schlacht von Azincourt! Die Schlacht war für Frankreich verheerend, es wurde nahezu die ganze Führungsschicht Frankreichs getötet, der Dauphin, unzählige Adelige und tausende, teils erst am Vortag geadelte, Ritter starben im Schlamm Frankreichs.
Es war auch die Geburt der Saga vom überlegenen Langbogen, ein von den Briten befeuerter Mythos. Er war nicht technisch der von den Franzosen präferierten Armbrust überlegen, aber durch das Wetter hatte er einen Vorteil, die Sehne war abnehmbar und somit nicht der Feuchtigkeit ausgesetzt.
Das Wetter war auch der entscheidende Faktor, wie Shakespeare es Henry V sagen lässt "𝑾𝒆 𝒂𝒓𝒆 𝒃𝒖𝒕 𝒘𝒂𝒓𝒓𝒊𝒐𝒓𝒔 𝒐𝒇 𝒕𝒉𝒆 𝒘𝒐𝒓𝒌𝒊𝒏𝒈 𝒅𝒂𝒚, 𝒂𝒍𝒍 𝒐𝒖𝒓 𝒈𝒂𝒊𝒕𝒆𝒓𝒔 𝒂𝒏𝒅 𝒒𝒖𝒊𝒍𝒕𝒔 𝒂𝒓𝒆 𝒃𝒆𝒔𝒎𝒊𝒓𝒄𝒉𝒆𝒅, 𝒃𝒚 𝒑𝒂𝒊𝒏𝒇𝒖𝒍 𝒎𝒂𝒓𝒄𝒉𝒊𝒏𝒈 𝒊𝒏 𝒕𝒉𝒆 𝒓𝒂𝒊𝒏𝒚 𝒇𝒊𝒆𝒍𝒅𝒔, 𝒃𝒖𝒕 𝒃𝒚 𝒕𝒉𝒆 𝒎𝒂𝒔𝒔, 𝒐𝒖𝒓 𝒉𝒆𝒂𝒓𝒕𝒔 𝒂𝒓𝒆 𝒊𝒏 𝒕𝒉𝒆 𝒕𝒓𝒊𝒎!".
Der Wahn des Dauphin, den englischen Pöbel mit seinen Rittern niederzuwalzen, wurde ihm in eben jenen "painful rainy fields" zum Verhängnis, da die Pferde reihenweise stecken geblieben sind und sich die Beine gebrochen haben. Der Langbogen, keine Präzisionswaffe ala Robin Hood, sondern eine ballistische Flächenwaffe wie ein Mörser, war eher das sekundäre Problem der Franzosen bei Azincourt.
Die Rede Henry 5ths gehört zu einer der meistzitierten Reden der Literatur, sie folgte auf das Bedauern eines Adeligen, dass dem Heer nicht mehr Soldaten zur Verfügung stehen, was König Heinrich aber widerspricht:
𝑊ℎ𝑎𝑡’𝑠 ℎ𝑒 𝑡ℎ𝑎𝑡 𝑤𝑖𝑠ℎ𝑒𝑠 𝑠𝑜?
𝑀𝑦 𝑐𝑜𝑢𝑠𝑖𝑛 𝑊𝑒𝑠𝑡𝑚𝑜𝑟𝑒𝑙𝑎𝑛𝑑? 𝑁𝑜, 𝑚𝑦 𝑓𝑎𝑖𝑟 𝑐𝑜𝑢𝑠𝑖𝑛;
𝐼𝑓 𝑤𝑒 𝑎𝑟𝑒 𝑚𝑎𝑟𝑘’𝑑 𝑡𝑜 𝑑𝑖𝑒, 𝑤𝑒 𝑎𝑟𝑒 𝑒𝑛𝑜𝑤
𝑇𝑜 𝑑𝑜 𝑜𝑢𝑟 𝑐𝑜𝑢𝑛𝑡𝑟𝑦 𝑙𝑜𝑠𝑠; 𝑎𝑛𝑑 𝑖𝑓 𝑡𝑜 𝑙𝑖𝑣𝑒,
𝑇ℎ𝑒 𝑓𝑒𝑤𝑒𝑟 𝑚𝑒𝑛, 𝑡ℎ𝑒 𝑔𝑟𝑒𝑎𝑡𝑒𝑟 𝑠ℎ𝑎𝑟𝑒 𝑜𝑓 ℎ𝑜𝑛𝑜𝑢𝑟.
𝐺𝑜𝑑’𝑠 𝑤𝑖𝑙𝑙! 𝐼 𝑝𝑟𝑎𝑦 𝑡ℎ𝑒𝑒, 𝑤𝑖𝑠ℎ 𝑛𝑜𝑡 𝑜𝑛𝑒 𝑚𝑎𝑛 𝑚𝑜𝑟𝑒.
𝐵𝑦 𝐽𝑜𝑣𝑒, 𝐼 𝑎𝑚 𝑛𝑜𝑡 𝑐𝑜𝑣𝑒𝑡𝑜𝑢𝑠 𝑓𝑜𝑟 𝑔𝑜𝑙𝑑,
𝑁𝑜𝑟 𝑐𝑎𝑟𝑒 𝐼 𝑤ℎ𝑜 𝑑𝑜𝑡ℎ 𝑓𝑒𝑒𝑑 𝑢𝑝𝑜𝑛 𝑚𝑦 𝑐𝑜𝑠𝑡;
𝐼𝑡 𝑦𝑒𝑎𝑟𝑛𝑠 𝑚𝑒 𝑛𝑜𝑡 𝑖𝑓 𝑚𝑒𝑛 𝑚𝑦 𝑔𝑎𝑟𝑚𝑒𝑛𝑡𝑠 𝑤𝑒𝑎𝑟;
𝑆𝑢𝑐ℎ 𝑜𝑢𝑡𝑤𝑎𝑟𝑑 𝑡ℎ𝑖𝑛𝑔𝑠 𝑑𝑤𝑒𝑙𝑙 𝑛𝑜𝑡 𝑖𝑛 𝑚𝑦 𝑑𝑒𝑠𝑖𝑟𝑒𝑠.
𝐵𝑢𝑡 𝑖𝑓 𝑖𝑡 𝑏𝑒 𝑎 𝑠𝑖𝑛 𝑡𝑜 𝑐𝑜𝑣𝑒𝑡 ℎ𝑜𝑛𝑜𝑢𝑟,
𝐼 𝑎𝑚 𝑡ℎ𝑒 𝑚𝑜𝑠𝑡 𝑜𝑓𝑓𝑒𝑛𝑑𝑖𝑛𝑔 𝑠𝑜𝑢𝑙 𝑎𝑙𝑖𝑣𝑒.
𝑁𝑜, 𝑓𝑎𝑖𝑡ℎ, 𝑚𝑦 𝑐𝑜𝑧, 𝑤𝑖𝑠ℎ 𝑛𝑜𝑡 𝑎 𝑚𝑎𝑛 𝑓𝑟𝑜𝑚 𝐸𝑛𝑔𝑙𝑎𝑛𝑑.
𝐺𝑜𝑑’𝑠 𝑝𝑒𝑎𝑐𝑒! 𝐼 𝑤𝑜𝑢𝑙𝑑 𝑛𝑜𝑡 𝑙𝑜𝑠𝑒 𝑠𝑜 𝑔𝑟𝑒𝑎𝑡 𝑎𝑛 ℎ𝑜𝑛𝑜𝑢𝑟
𝐴𝑠 𝑜𝑛𝑒 𝑚𝑎𝑛 𝑚𝑜𝑟𝑒 𝑚𝑒𝑡ℎ𝑖𝑛𝑘𝑠 𝑤𝑜𝑢𝑙𝑑 𝑠ℎ𝑎𝑟𝑒 𝑓𝑟𝑜𝑚 𝑚𝑒
𝐹𝑜𝑟 𝑡ℎ𝑒 𝑏𝑒𝑠𝑡 ℎ𝑜𝑝𝑒 𝐼 ℎ𝑎𝑣𝑒. 𝑂, 𝑑𝑜 𝑛𝑜𝑡 𝑤𝑖𝑠ℎ 𝑜𝑛𝑒 𝑚𝑜𝑟𝑒!
𝑅𝑎𝑡ℎ𝑒𝑟 𝑝𝑟𝑜𝑐𝑙𝑎𝑖𝑚 𝑖𝑡, 𝑊𝑒𝑠𝑡𝑚𝑜𝑟𝑒𝑙𝑎𝑛𝑑, 𝑡ℎ𝑟𝑜𝑢𝑔ℎ 𝑚𝑦 ℎ𝑜𝑠𝑡,
𝑇ℎ𝑎𝑡 ℎ𝑒 𝑤ℎ𝑖𝑐ℎ ℎ𝑎𝑡ℎ 𝑛𝑜 𝑠𝑡𝑜𝑚𝑎𝑐ℎ 𝑡𝑜 𝑡ℎ𝑖𝑠 𝑓𝑖𝑔ℎ𝑡,
𝐿𝑒𝑡 ℎ𝑖𝑚 𝑑𝑒𝑝𝑎𝑟𝑡; ℎ𝑖𝑠 𝑝𝑎𝑠𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡 𝑠ℎ𝑎𝑙𝑙 𝑏𝑒 𝑚𝑎𝑑𝑒,
𝐴𝑛𝑑 𝑐𝑟𝑜𝑤𝑛𝑠 𝑓𝑜𝑟 𝑐𝑜𝑛𝑣𝑜𝑦 𝑝𝑢𝑡 𝑖𝑛𝑡𝑜 ℎ𝑖𝑠 𝑝𝑢𝑟𝑠𝑒;
𝑊𝑒 𝑤𝑜𝑢𝑙𝑑 𝑛𝑜𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝑖𝑛 𝑡ℎ𝑎𝑡 𝑚𝑎𝑛’𝑠 𝑐𝑜𝑚𝑝𝑎𝑛𝑦
𝑇ℎ𝑎𝑡 𝑓𝑒𝑎𝑟𝑠 ℎ𝑖𝑠 𝑓𝑒𝑙𝑙𝑜𝑤𝑠ℎ𝑖𝑝 𝑡𝑜 𝑑𝑖𝑒 𝑤𝑖𝑡ℎ 𝑢𝑠.𝑇ℎ𝑖𝑠 𝑑𝑎𝑦 𝑖𝑠 𝑐𝑎𝑙𝑙’𝑑 𝑡ℎ𝑒 𝑓𝑒𝑎𝑠𝑡 𝑜𝑓 𝐶𝑟𝑖𝑠𝑝𝑖𝑎𝑛.
𝐻𝑒 𝑡ℎ𝑎𝑡 𝑜𝑢𝑡𝑙𝑖𝑣𝑒𝑠 𝑡ℎ𝑖𝑠 𝑑𝑎𝑦, 𝑎𝑛𝑑 𝑐𝑜𝑚𝑒𝑠 𝑠𝑎𝑓𝑒 ℎ𝑜𝑚𝑒,
𝑊𝑖𝑙𝑙 𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝑎 𝑡𝑖𝑝-𝑡𝑜𝑒 𝑤ℎ𝑒𝑛 𝑡ℎ𝑖𝑠 𝑑𝑎𝑦 𝑖𝑠 𝑛𝑎𝑚’𝑑,
𝐴𝑛𝑑 𝑟𝑜𝑢𝑠𝑒 ℎ𝑖𝑚 𝑎𝑡 𝑡ℎ𝑒 𝑛𝑎𝑚𝑒 𝑜𝑓 𝐶𝑟𝑖𝑠𝑝𝑖𝑎𝑛.
𝐻𝑒 𝑡ℎ𝑎𝑡 𝑠ℎ𝑎𝑙𝑙 𝑙𝑖𝑣𝑒 𝑡ℎ𝑖𝑠 𝑑𝑎𝑦, 𝑎𝑛𝑑 𝑠𝑒𝑒 𝑜𝑙𝑑 𝑎𝑔𝑒,
𝑊𝑖𝑙𝑙 𝑦𝑒𝑎𝑟𝑙𝑦 𝑜𝑛 𝑡ℎ𝑒 𝑣𝑖𝑔𝑖𝑙 𝑓𝑒𝑎𝑠𝑡 ℎ𝑖𝑠 𝑛𝑒𝑖𝑔ℎ𝑏𝑜𝑢𝑟𝑠,
𝐴𝑛𝑑 𝑠𝑎𝑦 ‘𝑇𝑜-𝑚𝑜𝑟𝑟𝑜𝑤 𝑖𝑠 𝑆𝑎𝑖𝑛𝑡 𝐶𝑟𝑖𝑠𝑝𝑖𝑎𝑛.’
𝑇ℎ𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑙𝑙 ℎ𝑒 𝑠𝑡𝑟𝑖𝑝 ℎ𝑖𝑠 𝑠𝑙𝑒𝑒𝑣𝑒 𝑎𝑛𝑑 𝑠ℎ𝑜𝑤 ℎ𝑖𝑠 𝑠𝑐𝑎𝑟𝑠,
𝐴𝑛𝑑 𝑠𝑎𝑦 ‘𝑇ℎ𝑒𝑠𝑒 𝑤𝑜𝑢𝑛𝑑𝑠 𝐼 ℎ𝑎𝑑 𝑜𝑛 𝐶𝑟𝑖𝑠𝑝𝑖𝑎𝑛’𝑠 𝑑𝑎𝑦.’𝑂𝑙𝑑 𝑚𝑒𝑛 𝑓𝑜𝑟𝑔𝑒𝑡; 𝑦𝑒𝑡 𝑎𝑙𝑙 𝑠ℎ𝑎𝑙𝑙 𝑏𝑒 𝑓𝑜𝑟𝑔𝑜𝑡,
𝐵𝑢𝑡 ℎ𝑒’𝑙𝑙 𝑟𝑒𝑚𝑒𝑚𝑏𝑒𝑟, 𝑤𝑖𝑡ℎ 𝑎𝑑𝑣𝑎𝑛𝑡𝑎𝑔𝑒𝑠,
𝑊ℎ𝑎𝑡 𝑓𝑒𝑎𝑡𝑠 ℎ𝑒 𝑑𝑖𝑑 𝑡ℎ𝑎𝑡 𝑑𝑎𝑦. 𝑇ℎ𝑒𝑛 𝑠ℎ𝑎𝑙𝑙 𝑜𝑢𝑟 𝑛𝑎𝑚𝑒𝑠,𝐹𝑎𝑚𝑖𝑙𝑖𝑎𝑟 𝑖𝑛 ℎ𝑖𝑠 𝑚𝑜𝑢𝑡ℎ 𝑎𝑠 ℎ𝑜𝑢𝑠𝑒ℎ𝑜𝑙𝑑 𝑤𝑜𝑟𝑑𝑠-
𝐻𝑎𝑟𝑟𝑦 𝑡ℎ𝑒 𝐾𝑖𝑛𝑔, 𝐵𝑒𝑑𝑓𝑜𝑟𝑑 𝑎𝑛𝑑 𝐸𝑥𝑒𝑡𝑒𝑟,
𝑊𝑎𝑟𝑤𝑖𝑐𝑘 𝑎𝑛𝑑 𝑇𝑎𝑙𝑏𝑜𝑡, 𝑆𝑎𝑙𝑖𝑠𝑏𝑢𝑟𝑦 𝑎𝑛𝑑 𝐺𝑙𝑜𝑢𝑐𝑒𝑠𝑡𝑒𝑟-
𝐵𝑒 𝑖𝑛 𝑡ℎ𝑒𝑖𝑟 𝑓𝑙𝑜𝑤𝑖𝑛𝑔 𝑐𝑢𝑝𝑠 𝑓𝑟𝑒𝑠ℎ𝑙𝑦 𝑟𝑒𝑚𝑒𝑚𝑏’𝑟𝑒𝑑.𝑇ℎ𝑖𝑠 𝑠𝑡𝑜𝑟𝑦 𝑠ℎ𝑎𝑙𝑙 𝑡ℎ𝑒 𝑔𝑜𝑜𝑑 𝑚𝑎𝑛 𝑡𝑒𝑎𝑐ℎ ℎ𝑖𝑠 𝑠𝑜𝑛;
𝐴𝑛𝑑 𝐶𝑟𝑖𝑠𝑝𝑖𝑛 𝐶𝑟𝑖𝑠𝑝𝑖𝑎𝑛 𝑠ℎ𝑎𝑙𝑙 𝑛𝑒’𝑒𝑟 𝑔𝑜 𝑏𝑦,
𝐹𝑟𝑜𝑚 𝑡ℎ𝑖𝑠 𝑑𝑎𝑦 𝑡𝑜 𝑡ℎ𝑒 𝑒𝑛𝑑𝑖𝑛𝑔 𝑜𝑓 𝑡ℎ𝑒 𝑤𝑜𝑟𝑙𝑑,
𝐵𝑢𝑡 𝑤𝑒 𝑖𝑛 𝑖𝑡 𝑠ℎ𝑎𝑙𝑙 𝑏𝑒 𝑟𝑒𝑚𝑒𝑚𝑏𝑒𝑟𝑒𝑑-𝑊𝑒 𝑓𝑒𝑤, 𝑤𝑒 ℎ𝑎𝑝𝑝𝑦 𝑓𝑒𝑤, 𝑤𝑒 𝑏𝑎𝑛𝑑 𝑜𝑓 𝑏𝑟𝑜𝑡ℎ𝑒𝑟𝑠;
𝐹𝑜𝑟 ℎ𝑒 𝑡𝑜-𝑑𝑎𝑦 𝑡ℎ𝑎𝑡 𝑠ℎ𝑒𝑑𝑠 ℎ𝑖𝑠 𝑏𝑙𝑜𝑜𝑑 𝑤𝑖𝑡ℎ 𝑚𝑒
𝑆ℎ𝑎𝑙𝑙 𝑏𝑒 𝑚𝑦 𝑏𝑟𝑜𝑡ℎ𝑒𝑟; 𝑏𝑒 ℎ𝑒 𝑛𝑒’𝑒𝑟 𝑠𝑜 𝑣𝑖𝑙𝑒,
𝑇ℎ𝑖𝑠 𝑑𝑎𝑦 𝑠ℎ𝑎𝑙𝑙 𝑔𝑒𝑛𝑡𝑙𝑒 ℎ𝑖𝑠 𝑐𝑜𝑛𝑑𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛;
𝐴𝑛𝑑 𝑔𝑒𝑛𝑡𝑙𝑒𝑚𝑒𝑛 𝑖𝑛 𝐸𝑛𝑔𝑙𝑎𝑛𝑑 𝑛𝑜𝑤-𝑎-𝑏𝑒𝑑
𝑆ℎ𝑎𝑙𝑙 𝑡ℎ𝑖𝑛𝑘 𝑡ℎ𝑒𝑚𝑠𝑒𝑙𝑣𝑒𝑠 𝑎𝑐𝑐𝑢𝑟𝑠’𝑑 𝑡ℎ𝑒𝑦 𝑤𝑒𝑟𝑒 𝑛𝑜𝑡 ℎ𝑒𝑟𝑒,
𝐴𝑛𝑑 ℎ𝑜𝑙𝑑 𝑡ℎ𝑒𝑖𝑟 𝑚𝑎𝑛ℎ𝑜𝑜𝑑𝑠 𝑐ℎ𝑒𝑎𝑝 𝑤ℎ𝑖𝑙𝑒𝑠 𝑎𝑛𝑦 𝑠𝑝𝑒𝑎𝑘𝑠
𝑇ℎ𝑎𝑡 𝑓𝑜𝑢𝑔ℎ𝑡 𝑤𝑖𝑡ℎ 𝑢𝑠 𝑢𝑝𝑜𝑛 𝑆𝑎𝑖𝑛𝑡 𝐶𝑟𝑖𝑠𝑝𝑖𝑛’𝑠 𝑑𝑎𝑦.Shakespeare lässt damit King Henry den Gemeinschaftsgeist, die Kraft und Entschlossenheit einer verbundenen Truppe beschwören- und so zitierte Jahrhunderte später Carwood Lipton, Veteran von Easy Company, 3./506 PIR, 101st ABD, Shakespeares Rede, im Absppann Spielbergs Seri, um zu untermauern, wie eng ihre Kameradschaft war ("When Henry the 5th was talking to his men, he said: We few, we happy few, we band of brothers, for he, who sheds his blood with me, shall be my brother!").
Man weiß heute, dass das Stück um Henry 5 wohl sehr freie Propaganda war, aber als Stück Literaturgeschichte ist es unsterblich geworden!
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Egilmar ich komme halt aus der Gegend (Mittelfranken), wo Wikinger Events eher rar gesät sind, wenn es nicht grad Kämpfertreffen sind. Klar, für FMA gibt es auch noch Bajuwaren, Franken, etc. Mit Panzerreiter habe ich ja einen fränkischen Franken um die Ecke, mit dem ich schon manches Lager geteilt habe. Aber die wirklichen Events fehlen mir halt.
Schwester Amalia das dachte ich mir auch mal, damals, als die Holzschuhe aus Beton waren und das Freibier fuffzich Pfennich gekostet hat. Ich habe nur gemerkt, dass ich da inkompatibel zu vielen Gruppen bin.
Ich habe teilweise andere Prioritäten als diese Events sich wünschen, und die Gruppen die sie bevölkern. Das ist keine Kritik an den Events und den Leuten dort, sondern einfach eine Feststellung. Ich habe die letzten 20 Jahre im Hobby mit eben jenem fränkischen Panzerreiter verbracht, und das färbt ab. Ich hinterfrage viele Dogmen, ich bin mit "das ist so" nicht zufrieden und ich bin, das mag nun niemand überraschen, wenig diplomatisch - das hat mir der Panzerreiter weit voraus.
Damit eckt man schnell an. Bei einem Museum, das ich mit bespielen durfte, stellte ich z.B. die Frage, warum Person X wegen seiner Widderborte eine Leihtunika anziehen musste, aber die Schaukampftruppe vor den Besuchern Steckstühle aufstellen durfte. Die Antwort "Wenn wir die vergrätzen kommen weniger Besucher!" fand ich schräg. Interessanterweise stellte ein Historiker, der das Museum im Folgejahr besuchte ebenfalls solche Fragen, es war lustig, dass die Beteiligten dann fast so Klängen, wie Hiller Markt Leute die ihre Leonardo Carbonne Kittel rechtfertigen... Aber ich schweife ab, zurück zum Thema.
Ein anderer Punkt, wo ich halt im Hobby anecke, und das ist auch bewusst bei mir verortet, nichts was ich der "Szene" ankreide, ist das Konzept "Das Hobby ist unpolitisch/ Politik hat im Hobby nichts verloren!" - das sehe ich für mich elementar anders.
Für mich ist es immens wichtig, aus der politischen Entwicklung der Geschichte zu lernen, und damit meine ich nicht das, was ältere Herren mit Dackelphilen Neigungen als Fliegenschiss bezeichnen, sondern eigentlich alles ab Hamurabis ersten Kodex bis zum Abzug aus Afghanistan. Rollos Überfall auf Frankreich, sein Leben in der Normandie, sein Enkel der den englischen Thron besteigt, was das Fundament für 100 jährigen Krieg, Henry V, bis hin zu WW1 und WK2 legt, das ist alles verknüpft. Und um aus Geschichte zu lernen, ist es wichtig das zu verstehen.
Ansonsten sind wir bei den salbungvoll dreinblickenden Templern, den kameradschaftlichen Wikingern, den unverstanden Sezzesionisten und den Alpen überqueren den Römern. Um es mal klar zu benennen, mir ist korrekte Sachkultur immens wichtig, weil nur wenn diese funktioniert, kann ich die Darstellung voll durchziehen. Der Wikinger der im jede Pfütze tänzelt, weil er Angst hat, dass er nasse Füße bekommt, ist halt doof. Da bin ich halt wieder bei der 9-6 Darstellung.
Aber vieles, was im Mittelalter Hobby auf der Muss-Haben Liste steht, ist mir völlig Wimper. Solange man es nicht sieht UND es keine Auswirkung auf die Performance hat, darf meine Wolle Polyester enthalten. Mir sind auch Handnähte völlig schnurz, da ich keinen Schneider darstelle.
Um es ganz krass und überzogen darzustellen, kein Besucher geht nach Hause und ändert sein Weltbild, wegen der Naht an meinem Kittel. Aber wenn ich vermitteln kann, dass es "die Deutschen" als ethische Gemeinschaft nie gab, dass wir deswegen Aleman, German, Baweri, Saxa, Tedesci, Teutonen, Sueben genannt werden, weil unsere Nachbarn uns immer nach dem autarken Stamm, der an sie grenzte - und dann noch nachschiebe, dass die Namensgebenden Teutonen eigentlich Dänen waren, die in der VWZ Einwanderten, habe ich die Hoffnung einen völkischen Dahindümpler etwas zum Denken mitgegeben zu haben.
Das alles ist halt meine Baustelle, ich bin nicht so arrogant (oder selbstsicher) zu sagen "Am grimmschen Wesen, soll das Hobby genesen!", daher weiß ich für mich, dass ich durch aus nicht der leichteste Hobbyist bin. Das haben auch die Kollegen in meiner Primärzeit gelernt.
Aber ich bin schon wieder massiv ins Eichhörnchen 🐿️ verfallen, sorry für die 🧱 of Text
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Moinsen,
danke für das viele Feedback.Fabian Peise "Mir scheint, die Entscheidung ist bei dir noch nicht ganz gereift. Du willst dir verständlicherweise einen Rückweg offenhalten."
Jein, ich weiß, dass Heerlager & Mittelaltermärkte nie wieder ein Thema für mich sein werden (dazu schreibe ich unten noch was). Dennoch ist es nicht so, dass mich das Hobby Mittelalter nicht mehr interessiert. Im Gegenteil, ich schnuppere mit viel Elan auch in andere Zeiten.Silvia Das ist ein guter Punkt, all das weg, wo man eh nicht mehr voll dahinter steht und was man noch aufhebt wegen "Naja, eigentlich wärs ja schade, aber hm...ja, nee....". Und ja, nach 1x darüber schlafen, ist der Faktor "Wenn ich nochmal anfange, will ich DAS nochmal nutzen, nach allem was ich jetzt weiß???" ein großer Punkt.
Hendrik1975 "Wenn sich Dir die Frage stellt, ist Deine Entscheidung innerlich schon längst gefallen."
Wie bei Fabian: Es ist eine Entscheidung gefallen, dass ich für MA Märkte und Heerlager à la Freienfels und Co nicht mehr die Motivation habe.Mein Problem ist, ich mag das Hobby Mittelalter, und ich mag Publikumskontakt und Vermittlung.
Auf Mittelaltermärkten habe ich Publikumskontakt und Vermittlung, auf internen Szeneevents habe ich Mittelalter.Ich habe mit dem Konzept Mittelaltermarkt kein Problem, auch nicht mit dem Fresserey und Sauferey Part, ich kann dennoch mein Ding machen und mit interessierten Besuchern Kontakt haben und meinen Bereich vermitteln. Was ich aber gerne hätte, wäre zumindest "meinen Ambientefilm" schieben zu können. Ich kann ausblenden das Nebenan Steckstühle stehen oder Baumwollklamotten die Norm sind, aber Tetrapacks, Zigaretten, Handys, Werwolf via iPad spielen bis in die Nacht, Radio an bis hin zur Kaffeemaschine, das geht mir "auf den Sack"! Realistisch habe ich 8h-9h Publikumsverkehr, die restliche Zeit war es für mich und auch viele Mitstreiter Ambientelagern, Lagerfeuerromantik war auch dabei - und eben der Mittelalterfilm.
Aktuell war es oft so, dass bis ca 0900h es einfach nur Camping war - ab 1800h wurde es dann wieder Glamping. Es fehlte nur noch das elektrische Lagerfeuer. Dass die Lager und Markt Szene dann auch Leute seltsamer Couleur anzieht, ist ein bisschen der letzte Tropfen gewesen.
Früher wars "Ach der XY, ja der ist lustig..." - heute eher "Der XY ist aber komisch geworden?" - und mich meine nicht haha-komisch. Um mir anzuhören, dass "die da oben" uns alle unterjochen, muss ich nicht mit 700L Kofferraum auf ein Mittelalter Event fahren, das kann ich, wenn ich es denn wollte, auch mit einem 80l Rucksack auf jedem Preppertreffen haben...
Was mir die Motivation auch erschwert, sind die positiven Erfahrungen der letzten 2 Jahre. In meiner aktuellen Primärzeit hatte ich das erste Mal die Chance für "echtes" Reenactment: Originalschauplatz, zur gleichen Zeit, gleiches Wetter. Ich habe eine "Besucherqualität" erlebt, die ich so auf MA Events noch nie so geballt hatte (wobei ich hier klar sagen muss, wer jetzt sagt "Da warst Du auf den falschen Events!" hat MIT SICHERHEIT Recht!). Die meisten Events hatten ein so gutes Qualitätsmanagement (auch hier, ich war halt vorher auf den falschen Events, ich weiss...) und so eine Dichte von guten Darstellungen. Und es war, bis auf wenige Ausnahmen, 24/7.
Dennoch würde es mich sicher interessieren, wenn ich wieder den Platz habe, meine Recherchen der letzten Jahre und auch meine Erfahrungen, in eine neue FMA Klamotte fließen zu lassen. Auch ohne Plan, wie und ob ich das dann nutze.
Was mir den Abschied vom Mittelalter auch sehr schwer macht, ist dieses Forum. Es ist mit einer der großen Motivatoren, die mich am MA halten, weil hier eigentlich das positive, konstruktive Miteinander gepflegt wird, das ich live oft vermisst habe.
Früher war irgendwie alles leichter, mich eingeschlossen... Ich denke, die ersten Trennungen werden die großen Lagerplanen, Tischplatten und die Klamotten in die ich nicht mehr reinpasse, sein.
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Servus,
ich hab mal eine etwas andere Frage: Ich pausiere MA aktuell, zumindest was längere Events angeht. Dass ich wieder mit vollem Elan einsteige wie früher (Logistik-Jarl für Lager mit bis zu 20 Mann) und dann auch Frau UND Kinder dabei sind, ist eher unwahrscheinlich. Ich habe andere Darstellungen und auch andere Hobbys, wie Warhammer, Trecking, Waldhandwerk, die platz intensiv sind.
Hatte jemand schonmal diese Situation, und wie seid ihr damit umgegangen? Mein initialer Gedanke war, das zu verkaufen, was ich entweder eh ausgetauscht hätte, mir nicht mehr passt oder ich nicht mehr nutzen werde. Dann die Dinge, die ich später leicht wiederbeschaffen kann, aber massiv Platz wegnehmen, verkaufen. Unbedingt behalten, was später nur mit großem Aufwand oder Geld wiederbeschaffbar ist - und natürlich alles behalten, was maßgefertigt war oder große Erinnerungen in sich hat.
Manche Sachen nehmen halt immens viel Platz weg, wären zu schade zum Wegwerfen, aber haben keine Verwendung, wie Tischplatten. Andere Sachen werden vom Lagern nicht besser, wie Zelte...
Ein bisschen plagt mich der Gedanke, dass es ein Abschied für immer wird, wenn ich zu viel hergebe, aber es ist nun mal so, mit einer 98qm Wohnung (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Arbeitszimmer, Essdiele + Küche und Bad) ist der Platz begrenzt. Auf der anderen Seite wäre es vielleicht auch eine Reinigung, sich von Altlasten zu entledigen. Irgendwie ist es ein Neuanfang, wenn auch anders.
Ich würde mich hier über Input, praktisch wie auch menschlich, sehr freuen.
Grimar/Grimmbold/Walter -
Habe aktuell 2 Lagersysteme: Mittelalter ist etwas verteilt, Kleidung in Vakuum Tüten im Schlafzimmer, die Lagerausrüstung im Keller, so wie sie ins Auto geht, Helm steht Dekorativ im Esszimmer, Waffen im Arbeitszimmer.
Der Kram der Zweitdarstellung ist anders gelagert, da jedes Teil seinen Behälter hat.
- alles, was Kleinkram ist und 1x Wechselkleidung ist in der Reisetruhe, fertig fürs Auto
- alles was ich bei "Verlegung zu Fuss" dabeihabe, ist in dem entsprechenden Rucksack vorgepackt, inkl. Essen
- Kleidung, die ich anziehe, ist im entsprechenden Wäschesack vorgepackt
- Helm ist ebenfalls dekorativ im Esszimmer (Waffen habe ich hier keine)
- Ausnahme: Lederschuhe Wildleder und Jacke, die Trage ich in meiner Darstellung als 49 Jähriger IT Projektleiter des Jahres 2025 mit Vintage Interesse...
Wo ich noch am Rätseln bin, ist wie ich mein Referenzmaterial, Bücher, Hefte und so weiter, sortiere und lagere. -
Stroh! Authentisch, super Fussklima, super warm.
EDIT: Ich war mir sicher, es hier schonmal gepostet zu haben, habe es aber nicht gefunden, daher kopiere ich es nochmal aus meinem Blog:
𝐖𝐚𝐫𝐦𝐞 𝐅𝐮𝐞𝐬𝐬𝐞 𝐢𝐦 𝐌𝐢𝐭𝐭𝐞𝐥𝐚𝐥𝐭𝐞𝐫, 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐛𝐞𝐢 𝐑𝐞𝐠𝐞𝐧? Geht das? Klar geht das, und es ist auch relativ leicht zu bewerkstelligen.Füße und Hände frieren als erstes, weil der Körper bei Kälte die Durchblutung zuerst für Kopf und Torso sicherstellt, daher werden Hände und Füße als zu wärmende Objekte niederer Priorität behandelt.
Auskühlen oder Frieren ist nicht kein externer Faktor, in dem "Kälte" auf den Körper einwirkt, sondern der Entzug von Körperwärme, durch Abstrahlung oder Ableitung bei Kontakt mit einer wärmeleitfähigen Oberfläche.
Um also warme Füße zu behalten, muss man dafür sorgen, dass nicht mehr Wärme von Körper abgeleitet wird, als der Körper in diesem Bereich generieren kann. Das heißt, vereinfacht, man baut eine Barriere zwischen dem Körper und der Umgebung aus einem Material, das möglichst schlecht Wärme leitet.
Schlechte Wärmeleiter sind Luft und Holz. Luft nutzen wir im Mittelalterhobby schon immer, in Form von Wolle, die Luft einschließt (Wolle selbst ist nicht wirklich isolierend).
Wir haben grundsätzlich 2 Strategien, um bei nasskaltem Wetter warme Füße zu behalten, beide setzen Trockenheit der Füße voraus (dies ist auch wichtig, um Infektionen des Fußes, den sog. Grabenfuß, vorzubeugen).
𝐈𝐬𝐨𝐥𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐡𝐞 𝐛𝐞𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧: Entgegen landläufiger Meinung, sind dicke Wollsocken kein wirklich effektives Mittel, die Füße dauerhaft warm und trocken zu halten. Im Gegenteil, durch seine Eigenschaft, große Mengen Flüssigkeit zu binden, fördern Wollsocken den Grabenfuß und Auskühlen massiv - und im Sohlenbereich wird die Wolle durch das Körpergewicht so komprimiert, dass die Isolation gegen 0 tendiert. Da unsere Schuhe in weiten Teilen des Mittelalters eher glorifizierte Socken aus Leder sind, müssen wir ein anderes Material verwenden: Stroh, Heu oder Holzspäne!
Dieses Material leitet Wärme sehr schlecht, bindet weniger Wasser als Wolle und ist leicht mitführbar. Die Vorgehensweise ist sehr einfach, man legt die Sohle damit aus, schlüpft in den Schuh und stopft alles um den Fuß mit dem Material aus. Weicht es durch, ersetzt man das Füllmaterial durch neues Material.
𝐃𝐢𝐞 𝐅𝐮̈ß𝐞 𝐦𝐮̈𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐰𝐞𝐠 𝐯𝐨𝐦 𝐁𝐨𝐝𝐞𝐧! Matsch und nasses Grass ist Gift für die Füße, daher bietet sich Einstreu für weiche Bösen an. Auch ein Zeltboden aus Nadelzweigen hat sich bewährt, bis heute nutzen die Saami und sibirische Nomaden dies in Zelten. Wo dies nicht möglich ist, können Trippen aus Holz zum Einsatz kommen - und im Lager ein Holzscheit, auf das man die Füße abstellt, wenn man sitzt!
Diese 2 Methoden haben sich, auch bei 3-tägigen Aufenthalt mit Dauerregen und Nachtfrost, bewährt.
Quellen:
Keine gedruckten, aber 30+ Jahre Erfahrung in Waldhandwerk & Survival
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Es wird übrigens immer wieder vermutet, dass in "Robin Hood and Little John" (um 1450) ein Übersetzungsfehler vorhanden ist und er von John Little in Lethal John umbenannt werden sollte, statt Little John.
Die Umbenennung im Werk sagt aber klar den Grund:Then Robin Hood he laugh'd and swore,
"By the faith of my body," said he,
"Thou art a tall fellow, by the rood,
And so little thou shalt not be."He made him a yeoman of his band,
And gave him a bow in his hand;
"Henceforward thou shalt be called Little John,
And that shall be thy name."Robin trifft John Little beim Fluss und nachdem John ihn ins Wasser befördert hat, ist Robin beeindruckt und will ihn in seine Bande aufnehmen. Als Robin hört, dass der große Mann „John Little“ heißt, dreht er den Namen ironisch um: John Little → Little John.
Die Umbenennung ist also ein Wortspiel auf seine Körpergröße, nicht auf seine Gefährlichkeit.
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Bei Textquellen ist es auch wichtig, Übersetzungen zu vergleichen, das nimmt sonst groteske Züge an.
Moses so: "DU SOLLST NICHT TÖTEN!" - Gott befiehlt den Israeliten, die Bewohner Kanaans zu vernichten, befiehlt König Saul, das Volk der Amalekiter vollständig zu vernichten und Samson tötet viele Philister mit einem Eselskinnbacken - ja was war denn da los?
Das Gebot steht zweimal im Alten Testament - 2. Mose (Exodus) 20,13 und 5. Mose (Deuteronomium) 5,17
Im Hebräischen lautet der Satz: לֹא תִּרְצָח - lōʾ tirṣaḥ - Wörtlich: „Du sollst nicht rāṣaḥ“Das Wort rāṣaḥ bedeutet „einen Menschen unrechtmäßig töten“, also „morden“ im moralischen oder strafrechtlichen Sinn. Es meint nicht jede Form des Tötens.
Das Töten im Kampf wäre hārag (הָרַג) töten allgemein, im Krieg oder zur Strafe.Auch ein gutes Beispiel, auch aus der Bibel, die Stelle der Kreuzigung, wo die Soldaten Jesus einen Schwamm mit Essig geben. Ich habe in der Schule gelernt, dass sie ihn damit verspotten wollten, sein Leid verstärken. Dabei war es höchstwahrscheinlich Posca, ein Getränk, das bei den Legionären üblich war, quasi ein römischer Energydrink. Der Legionär wollte dem Nazarener etwas Gutes tun!
Ich hab auch noch einen schönen Fauxpas aus dem Land des LARP und Rollenspielgenres: In der ersten Übersetzung der 4. Edition des Warhammer Fantasy Rollenspiels stand bei der Waffenliste in der Spalte "Handwaffen "Einhändige Waffen, wie Kurzschwerter, Äxte oder Vereinsheime!" - so kann man "Club" aka Knüppel auch übersetzen...
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Klar, mach ruhig Zauberin!
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Zauberin, vielleicht kannst Du Dir hier aus dem kleinen Heft etwas herausziehen? Habe ich mal für Pen&Paper gemacht. Kannst Dir gerne auch Sachen herauskopieren und neu zusammenstellen.
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- Texte von mir
- WFRP Logo und Hintergrund von Cubicle7, explizit freigegeben für Fanprojekte
- Grafiken im Dokument von mir via OpenAI
- Zeichnungen der Kräuter erworben für nicht kommerzielle Nutzung am 10.04.23 -
Man kann bei uns in bärnau auch ne Woche bleiben. Wir haben einige die Familien Urlaub im Mittelalter machen

Die ganze Gegend ist toll!
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Mai wird mir immer zu nahe am 6. Juni sein, wir fahren meist schon am letzten Mai WE los, weil wir insgesamt 4 Tage An und Abreise haben.
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Wurde so für meine Hand ausgemessen.
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Hallo, tatsächlich, da der Event ausgefallen ist, werde ich an dem WE mal wieder meinen Geburtstag feiern

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Wenn ich vorstellen darf: "Shortcut":
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"No Battleplan survives first contact" - nachdem mein Großevent für September kurzfristig abgesagt wurde, weil den Gemeinden Arnheim und Nimwegen ebenso kurzfristig auffiel, dass der Event nicht mehr ins Budget passt, überlege ich ernsthaft, ob ich noch planen soll...
Wo ich 2026 gerne hingehen würde, wäre
- mal wieder einen Event in Bärnau besuchen, das Dorf ist einfach toll, die Leute entspannt, und beim letzten Mal gings mir nicht so gut, dass ich es hätte voll genießen können
- Bad Windsheim und die Mittelaltertage, war ich schon lange nimmer, will unbedingt das Mittelalter Badehaus sehen.
- einen der 2 Events in Rabenstein, Mittelfranken, besuchen - nostalgische Erinnerungen und jede Menge alte Freunde
- Freienfels als Tagesgast wäre auch mal wieder schön
- Wenn ein Forentreffen geplant ist, und es nicht mit anderen Dingen kollidiert, würde ich da auch gerne wieder teilnehmen, da würde ich mich in Klamotte werfen, wenn mir die noch passt - oder in zivil aufschlagen
- Wenn ich eh in FR bin, vielleicht mal einen Abstecher nach Guidelon machen
- Und mit einem großen ??? plane ich London und seine Museen...
Mit Teilnahme habe ich, bisher, nur 1 Event um den 6. Juni *hust* geplant...
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Also für MiParti Wickel kenne ich keine Belege, als Mode (Bildquellen). Ein generelles anpassen halte ich für sehr plausibel / in den aktuellen Kentnisstand passend.
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Hallo Katrin, willkommen auf dieser Plattform, viel Spass und eine gute Zeit!