Einen historischen Beleg für Kirschblätter habe ich jetzt nicht, das Laub lag rum und war auf dem Weg in die Biotonne.
Ich habe das Laub ausgekocht und dann den Sud ohne Blätter verwendet. Werden dann beim nächsten Mal den Stoff früher rausnehmen.
Einen historischen Beleg für Kirschblätter habe ich jetzt nicht, das Laub lag rum und war auf dem Weg in die Biotonne.
Ich habe das Laub ausgekocht und dann den Sud ohne Blätter verwendet. Werden dann beim nächsten Mal den Stoff früher rausnehmen.
Da es jahreszeitlich passte, habe ich einen ersten Fäbversuch gemacht.
Wadenwickel, handgewebt, natur. Bin mit dem Ergebnis zufrieden. Ich habe den Stoff eingeweicht, mit Alaun gebeizt und in einem Sud aus Laub von unserer Kirsche gefärbt. In beiden habe ich den Stoff über Nacht abkühlen lassen. Es ging doch wieder einiges an Farbe beim Spülen/Waschen raus. An 3-4 Stellen hat der Stoff mehr Farbe behalten, ist leicht fleckig. Wodurch? Keine Ahnung. Gefällt mir aber so gut, dass die Jungs bis zur nächsten Saison auch welche bekommen. Aber andere Farben. Vielleicht in Gelb und Grün, oder kräftiges Braun.
Herzlich willkommen hier!
Auch von mir ein Willkommen!
Kurzes Telefonat, solche Probleme sind nicht bekannt. Bekomme die nächsten Tage eine neu zugesandt.
Hallo und willkommen
Habe ich gemacht. Ich hab die aber schon so 1,5 Monate. Mal schauen, was die antworten.
Servus,
heute habe ich meine erste Flügellanze eingestielt. Wie zu erkennen, ist die Spitze im Übergang zur Tülle gerissen. Ich habe lediglich die Lanzenspitze durch festes aufsetzen auf den Boden eingetrieben. Sowas hätte ich nicht erwartet.
Zum Glück ist die nur Deko und nicht für Schaukampf gedacht. Werde die Stellen wohl durch Schweißen stabilisieren.
So, habe fertig. Änderungen für die nächsten stehen fest. Das wird dann was für den Winter, aber erstmal handwerklich was dazu gelernt.
So, habe mich noch für eine Bemalung entschieden, extramatt vom Biber. Buckel und Ziernägel befestigt. Die Schildfessel muss noch angepasst werden.
Die nächsten Platten zum Schildbau werden dünner, kleinerer Durchmesser, evtl. nicht wasserfest verleimt. Mit 13mm Dicke und dem großen Schildbuckel kommt der auf um die 6,5kg.
Weben wäre mit meinen Fähigkeiten das letzte Abenteuer, in das ich mich wagen würde. Respekt an jeden, der sich daran traut. Ich kann Seemannsknoten, aber die wären wohl kaum zielführend.
So, Rohhaut ist auf den Schildrand genäht. Trotz vorbohren eine Arbeit, die ich sehr wahrscheinlich erst im Winter wieder machen werde.
Demnächst werde ich Metallplätchen zum Nieten von Schildbuckel und Fessel fertigen. Dann geht’s auf das Ende zu.
Von HR?
Von der Schildwerkstatt.
Mach las Leinen nass, wring es etwas aus und reibe es in den unverdünnten Leim.
Du meinst richtig im Leim tauchen? Dann so ungefähr wie bei einem Gipsverband?
Es ist gespachtelt, Handausschnitt als DD erstellt und 2 mal jede Seite mit Leinen bezogen. Die erste Schicht ist grobes Bauernleinen. Zusammen mit der ersten Seite innen habe ich den Leim unverdünnt aufgetragen. Das war zuviel. Etwas huppelig. Außerdem musste ich das Bauernleinen stückeln. Die Übergänge zeichnen sich in der 2. Schicht vom natur/grauen Leinen ab. Aber das passt schon.
Der Leim wurde nachfolgend mit etwas Wasser verdünnt. Ging dann mit dem Pinsel wesentlich besser zum Auftragen.
Das Video will ich mir am Wochenende anschauen.
Der Stoffbezug hat erstmal praktische Gründe. Ich kenne ein schönen Beitrag von ihm zum Schildbau mit Lederbezug. Dem werde ich mich aber erst in irgendeiner Zukunft widmen.
Die Wölbung ist mir leider aufgrund des zu kleinen Durchmessers vom Reifen mit 4cm doch zu gering ausgefallen. Naja, Rohhaut vernähen wird auch mein erstes Mal sein. Aber so habe ich schon etwas für die Schilde meiner Jungs gelernt.
Weiteres Material ist heute eingetroffen. Nägel, Rohhaut, Schildbuckel und Leinenzwirn. Am Wochenende wird die Vorder- und Rückseite mit Leinen bezogen.
Deine Einwände nehme ich nicht persönlich. Sowas lässt neue Denkansätze entstehen.
Der komische blütenförmige Schild wird im Corbie Psalter mit „normalem“ Randabschluß dargestellt. In der Tat ist die Problematik das Fehlen von Grabbeigaben. Die Psalter greifen ältere und aus wohl unterschiedlichen Regionen stammende Formen (Tracht teilweise, Helme, evtl. Schilde…) und durchaus zeitlich passende Formen (Knauf an Schwertern z. B.) auf.
Schuppenpanzer, ja da kann auch eine vereinfachte Darstellung von Kettengeflechten angenommen werden.
Zur Griffangel wäre ein Fund in England „Schildangel aus Grab 31 von Lyminge“ und „J. Werner, Die Langobarden in Pannonien Band II“ interessant.
Überwiegend basierend auf verschiedenen Handschriften und Sekundärliteratur zu vereinzelten Bodenfunde (für mich gute Ausführungen zu Fundbeschreibungen, die Originale fehlen mir noch) für einen gewölbten Rundschild, so gibt es zumindest zu in einer Richtung gebogene Schilde verschiedene Varianten durch die Jahrhunderte.
Der Bau sollte mit geringerer Dicke der Planken einfacher, die Wölbung leichter realisierbar werden. Das erfordert dann wieder mehr Schichten.
Ablegen kann man den gebogenen Rundschild je nach Durchmesser auch auf den Unterarm. Abhängig von der Stärke der Wölbung. Ich stelle mir vor, dass ein Treffe durch die Form leichter nach Außen abgeleitet wird. Aktiv wird die Form wohl nicht so zu nutzen sein wie andere.
Bleibt zuletzt immer noch, ob die bildlichen Darstellungen so die häufigsten Variante zeigen. Evtl. repräsentative Form? Das muss dann vorerst offen bleiben.
Ulf Ich hätte gerne dünnere Platten genommen, aber mein Augenmerk lag auf einer wasserfesten Verleimung der Platten. Hier in meiner Nähe war nichts zu bekommen, nur eine Eukalyptus Platte.