Ich hab einmal bei Woolsome gekauft, das war keine gute Erfahrung.
Zum einen wurde statt der bestellten leichten Wolle eine dicke Qualität geliefert (war Teil einer Sammelbestellung, die Bestellerin hatte die Rechnung schon weggeworfen, als ich den Stoff bekam. War also schon zu spät zum Reklamieren). Schlimmer aber ist, dass sich der Stoff beim ersten Tragen des fertigen Kleids in der Sonne deutlich verfärbt hat.
Beiträge von Birgit
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Birgit hat einen neuen Termin erstellt:
TerminMittelaltertag im Museum
Am Samstag, den 22. November 2025, laden der Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr und die IG Hochgotik erneut zu einem besonderen Tag im Zeichen des Mittelalters ein.
Die IG Hochgotik präsentiert anschaulich, wie das Alltagsleben im Mittelalter wirklich aussah, mit vielen Einblicken, fundiertem Wissen und spannenden Gesprächen.
In diesem Jahr steht der Mittelaltertag unter dem Thema
„Fürsorge – von der Wiege bis ins Grab“
Wie kümmerten sich die Menschen im Mittelalter um sich selbst und umeinander?…Samstag, 22. November 2025, 11:00 – 18:00 Heimatmuseum Am Schloß Broich 28, 45479 Mülheim an der Ruhr, DeutschlandBirgit15. November 2025 um 18:38 ZitatAlles anzeigenAm Samstag, den 22. November 2025, laden der Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr und die IG Hochgotik erneut zu einem besonderen Tag im Zeichen des Mittelalters ein.
Die IG Hochgotik präsentiert anschaulich, wie das Alltagsleben im Mittelalter wirklich aussah, mit vielen Einblicken, fundiertem Wissen und spannenden Gesprächen.
In diesem Jahr steht der Mittelaltertag unter dem Thema
„Fürsorge – von der Wiege bis ins Grab“
Wie kümmerten sich die Menschen im Mittelalter um sich selbst und umeinander?
Welche Vorstellungen hatten sie von Erziehung, Hygiene, Gesundheit, Behinderung und Tod?Von der Kindheit bis zum Lebensende, wie sah Erziehung damals aus? Wurden Kinder tatsächlich wie kleine Erwachsene behandelt?
Ein Modell eines mittelalterlichen Badehauses zeigt, was Körperpflege bedeutete, welche Dienste ein Badehaus bot und dass Waschen im Mittelalter keineswegs exotisch war. Auch die mittelalterliche Medizin wird unter die Lupe genommen: beruhte sie nur auf Aberglauben oder steckt darin bis heute ein Körnchen Erfahrung?Darüber hinaus geht es um den Umgang mit Menschen, die körperliche oder geistige Beeinträchtigungen hatten und darum, ob sie ausgegrenzt oder einbezogen wurden. Und schließlich um die letzte große Sorge: Wie begleitete man im Mittelalter den Tod und den Abschied von Verstorbenen?
Mitmachangebot:
Wer mag, kann sich am Fingerschlaufenflechten versuchen, einer alten Handarbeitstechnik, mit der im Mittelalter Schnüre und Bänder hergestellt wurden.Eintritt frei! Aber wir freuen uns über Unterstützung:
Der Mittelaltertag wird ehrenamtlich vorbereitet und durchgeführt.
Wenn Ihnen die Zeitreise gefallen hat, dürfen Sie das gerne mit einer Spende zeigen. Am besten so herzlich, wie wir Sie empfangen haben.
Oder, um es mittelalterlich zu sagen: „Gott lohne es euch!“ -
Frage: gestern beim Räuchern kam mir ein Gedanke zu den Sägespänen. Wie sinnvoll haltet ihr den Gedanken für die kleine Säckchen zur Einlage in die Schuhe zu nähen?
Die Späne lose in Schuhe rein packen und anschließend aus den Socken rausfizzeln ist sicher etwas langwieriger.
Ich vermute, dir geht es um die isolierende Eigenschaft von Holz?
Da würde ich persönlich eher den einfacheren Weg wählen und Trippen tragen. Oder Holzklompen, wenn`s nicht auf das A ankommt.
Für eine Schuheinlage stelle ich mir Kork oder Stroh bequemer vor. -
Jetzt kommt von mir auch ein langer Text.
Meine persönliche Herangehensweise in "meiner" Zeit um 1300:
die Kreismäntel sehe ich hauptsächlich als repräsentatives Accessoire.
Zum einen, weil Mäntel auf Abbildungen / Statuen oft sehr drapiert dargestellt werden. Soll wohl zeigen "Seht mal, ich brauche meine Hände nicht zum Arbeiten. Ich kann mich damit beschäftigen, möglichst dekorativ auszusehen".
Zum anderen, weil es beispielsweise in erhaltenen Zunftordnungen den Hinweis gibt, dass Meister / Meisterinnen nicht ohne Mantel aus dem Haus gehen sollen, um ihren Stand und die Zunft zu repräsentieren.
Aus eigener Erfahrung heraus finde ich sie auch zu unpraktisch zum Arbeiten. Wenn ich ihn trage, dann nur zum dekorativ herumsitzen. Und da ich das selten tue, wird meiner kaum gebraucht.
Außerdem frage ich mich, ob das nicht ein modernes Problem im Hobby ist.
Wie oft wäre ein Mensch im Mittelalter im Winter wohl ganztägig draußen gewesen?
Auf den Äckern gab es nicht mehr viel zu tun, das Vieh war im Stall - da war es warm.
Hatte man als Bauer im Winter viel Überschuss, der in der nächsten Stadt zu verkaufen gewesen wäre?
Als höherer Stand - hätte man Reisen nicht eher vermieden, wenn es ging?
Und wenn nötig, wäre eine Cappa oder ein Gardecorps wesentlich praktischer gewesen als ein Mantel.
Zum "kurz Brennholz reinholen oder das letzte Gemüse ernten" hätte man sich eventuell auch kurz ein weiteres Kleidungsstück überwerfen können.
Ich nutze hauptsächlich meine Cappa, auch wenn ich sie (mit Kapuze) als Alltagskleidung für Frauen nicht 100%ig belegen kann, weil sie schnell angezogen ist, warm und wetterfest für den Weg zum Dixi ist und ich darin auch arbeiten kann. Notfalls kommt der Gürtel einfach drüber, dann schlackert auch nichts herum. -
Ich lob mir meine Einlagen, die ich wegen einer Beinlängendifferenz tragen muss. Die sind aus Kork, das isoliert tatsächlich hervorragend. Zusätzlich hab ich bei Kälte noch eine dünne Schicht Rohwolle in den Schuhen. Kalte Füße kenne ich nicht.
Die Sohlen und Nähte habe ich mit einer Mischung aus warmem Bienenwachs und Leinöl behandelt. Die Masse auf Sohlen und Nähte gestrichen und so lange mit dem Fön drübergeblasen, bis alles eingezogen war. Zumindest über die Sohle werden die Füße so auch nicht mehr nass. -
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Der ist ja toll...die innere Unterteilung hätte ich ja gern im Bild gesehen, das hört sich spannend an.
Ich war heute noch mal da und habe versucht, so gut es ging, in die Öffnungen zu fotografieren. Leider liegt der Beutel ziemlich platt in der Vitrine. Allen Interessierten kann ich die Fotos gerne per PN zusenden.

ACHTUNG: Die Ausstellung endet MORGEN. Falls noch jemand hin möchte.

Oh, ich wär sehr an den Bildern interessiert!
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Danke für die ausführliche Antwort, Ulf!
Ich werde das mal an einem Probestück austesten. -
Super, Danke dir !
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Jede aufgetragene Farbe schubbelt sich irgendwann ab 😉
Leinöl-Firnis schützt recht gut, braucht aber zum finalen Aushärten eine geraume Zeit.
Ja, muss aber nicht schneller gehen als unbedingt nötig

Kann ich Leinöl-Firnis direkt auf die bemalte Fläche auftragen? -
Da ich gerade dabei bin, ein Backgammon-Brett mit (gekaufter) Tempera zu bemalen, häng ich mich hier mal mit einer Frage dran:
nutzt ihr Firnis zum Schutz der Malerei und wenn ja, welche?
Ich möchte verhindern, dass die Farbe durch das Schieben der Spielsteine irgendwann abschubbert. -
Fast überall zu finden und auch im Herbst noch sammelbar sind Löwenzahn und Spitzwegerich.
Sind beide als Heilkräuter verwendbar und stehen - so weit ich weiß - nicht unter Naturschutz. -
N´Abend zusammen,
ich hab mich sehr gefreut, Silvia und Nic in Kassel zu treffen, das hat mir auch wieder Lust aufs Forum gemacht.
Zur Messe habt ihr eigentlich schon alles gesagt, aber mir ist noch ein weiterer Punkt angenehm aufgefallen: die Geräuschkulisse. Das Gepoltere auf den Holzböden in Minden hat mich immer furchtbar gestört, als Schwerhörige hatte ich wirklich Probleme, mich zu unterhalten. Ich hab die gesamte Atmosphäre in Kassel als sehr viel angenehmer empfunden.
Und Beute hab ich auch gemacht. Und ich hab´s geschafft, keinen Stoff zu kaufen, Yay!
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Herzlich Willkommen!
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Nachdem ich einmal Pech mit Mottenbefall hatte, geht die gesamte Wollkleidung nach Saisonende einmal durch die Waschmaschine und danach in Vakuumbeuteln in die Kleidertruhe.
Das Leinen kommt gewaschen und gebügelt in eine Korbtruhe, die Schuhe gereinigt und gefettet in Stoffbeuteln auch.
Der Großteil des Mobiliars und das Zelt lagern trocken in meinem Schlafzimmer, weil der Keller mir dafür zu feucht ist.
Keramik (nach einem Gang durch die Spülmaschine) und weitere Alltagsgegenstände z.T. im Regal, z.T. im Wohnzimmerschrank. Truhen und Scherenstuhl stehen auch im Wohnzimmer, mein Modellhaus auch.
Weil ich nicht immer alles zu jeder VA mitnehme, wird immer vorher um- und eingepackt.
Geflickt oder repariert wird den Winter über und so lange bleiben die Sachen dann auch draußen. Sonst wird es gern mal vergessen. -
So schnell sieht man sich wieder... Willkommen im Forum!
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Hilfe, ich brauch mal euer Fachwissen - habe einen orangefarbenen Seidenstoff geschenkt bekommen, der mir beim Waschen total ausgeblutet ist und jetzt eher rot geworden ist.
Ich gehe von industrieller Färbung aus.
Habt ihr einen Tipp, wie ich verhindern kann, dass die Farbe noch weiter ausblutet? Reicht eine Spülung mit Essig oder sollte ich zu härteren Maßnahmen greifen?
Hoffentlich ist die Frage hier richtig, sonst gern verschieben.Danke schon mal für eure Hilfe!
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Als Display wird meistens ein Schautisch bezeichnet, auf dem man verschiedene Gegenstände zu einem bestimmten Thema zeigt.
Wie z.B. hier das Thema "Körperpflege im Mittelalter.
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Bei mir ging das praktische Erleben des Hobbys Geschichte / Mittelalter 2004 mit dem Eintritt in einen Verein los ... das war so Marktmittelalter - 1000 Mittelalter in einer Darstellung sozusagen. Ich fands damals super so.
Irgendwann merkt man aber, dass die Klamotten auf den Bildern in den Büchern ganz anders aussehen und sieht sich auch außerhalb des Vereins um, trennt sich vom Verein und findet andere Leute, die die Sache ganz anders angehen. Bastelt sich eine Darstellung die so halbwegs in eine Zeit passt, lernt weitere Leute und eine konkrete Zeit und Region kennen, besucht Museen, historische Orte und trifft andere Darsteller und verändert und verbessert dadurch seine ganze Ausrüstung.
So war´s bei mir auch. Nur mit dem Unterschied, dass ich dem Verein treu geblieben bin, weil ich die Menschen so liebe.
Als ich vor 10 Jahren dort eingestiegen bin, fand ich´s cool. Nur, dass die meisten Vereinsmitglieder immer noch das machen, was ein früherer Vorsitzender (GroMi-Papst und Möchtegern-König im eigenen, kleinen Reich) vor 20 Jahren mal vorgeschrieben hatte. Interesse an eigener Recherche und Weiterentwicklung bei manchen gleich Null.
Für mich selber wollte ich aber mehr und hab angefangen, zu recherchieren, Fragen zu stellen, zu verbessern. Und irgendwann kamen dann auch die Kontakte zu anderen Darstellern, die meinen Horizont erweiterten.
Mittlerweile bin ich Vereinsvorsitzende geworden und freu mich, dass ich den einen oder anderen - zumindest ansatzweise- doch in Richtung Living History mitnehmen konnte.
So mache ich halt meine 2,3 Middelalda-Märkte mit dem Verein und baue mir simultan in der IG Hochgotik mein zweites Standbein auf.