Beiträge von Claudia Zimmermann


    Abhängig von der Form der Präsentation und von der Zielgruppe können die sozialen Netzwerke oder eine Homepage das richtige sein. Homepage, meiner Meinung nach auch, wenn ich meinen Verein, meine Gruppe oder mich präsentieren will.

    Für den echten nachhaltigen Informationstransport ist FB, Instgramm und Co die Pest.
    Gerade noch da, verschwindet ein Beiträg in der Bedeutungslosigkeit der Masse und ist auf immer verloren.
    Selbst Themengruppen (ich bin da in einigen, auch als Moderatorin) werden kaum zum Suchen genutzt, sondern immer nur: Hat mal jemand ... , Weiß jemand .... Ich find nix .... usw. Der Algorhytmus von Instragramm ist ganz nett um Fotos zu zeigen. Aber was ich immer nicht verstehe. Da gibt es Accounts mit hunderten von Followern, da sind 5 Beiträge drauf.

    Für DeTimmermansche nutze ich den Web.de Homepage Baukasten und ich komme damit super zurecht. Ich habe ein ganz gutes Händchen für Präsentationen, das genügt als Kenntnisse. Programmieren ist nicht notwendig. Nachteil: Es kostet, aber das ist es mir wert.

    Claudia Zimmermann hat einen neuen Termin erstellt:

    Claudia Zimmermann
    18. Oktober 2024 um 07:20

    Zitat

    Bei Vom Rasten auf Reisen laden wir Sie ins 14. Jahrhundert ein.
    Erleben Sie, wie die Menschen dieser Zeit in und um die Herberge gelebt haben.

    Seinen Sie dabei, wie der Gastwirt seinen Gästen die Zimmer zeigt, wie die Gäste und die Wirtsleute gewohnt haben. Sehen Sie, wie damals Wäsche gewaschen oder gebleicht wurde, welche Waren im Ort hergestellt oder von fahrenden Händlern angeboten wurden. Erfahren Sie, gegen welche Krankheiten der Apotheker Arzneimittel verkaufte. Riechen Sie, wie in der Küche das Essen für die Reisenden oder für ein Fest vorbereitet wurden. Hören Sie, wie Musik klang und wer Lust hat: es darf auch getanzt werden.

    Was passiert, wenn eigentlich nichts passiert. Alltag und Sonntag in und um die Herberge.
    Wir freuen uns über Besuch.

    Das Buch um 1504 habe ich hier und auch den medieval Tailor Assistent.

    Beides inkl. Schnittmuster. Komm vorbei und wir passen Dir einen an.

    Die letzten Feinheiten mache ich immer nach dem Reihen am Körper, da jeder Stoff ein bisschen anders reagiert.

    PS. Beides müsste auch in der TB 5 im 2. Stock zu finden sein. =) Da stehen auch die Bücher von Lenhardt und diverses andere zum Thema Kostümkunde.


    Das ersetzen vom y durch ein i wird zwar oft als Marktsprech angesehen, ist aber richter als manche denken.

    Das y wird tatsächlich sehr oft als i verwender.
    Das geht vor allem in Handschriften oft wild durcheinander.
    Das konsequente Verwenden des y ist aber falsch.

    Ein Beispiel:
    Von rindes leber NIm ein frische rindesleber dy nicht stainyg sey sneid sy in fumf stukch prat sy auf ainem rost wann sy sich gesauert hat so wasch sy inder prue oder in wasser drey stund so prat sy dann gar lasz sy denn kalt werden besneid dy schon stoez der stukch ains in einem moerser vnd tue darczue pheffer Ingwer anais mal das klain zu sammen mit esseich erwell es das ez dikch werd lasz ez kalten leg dy lebern dorin vnd gib ez fur hirsein.

    Das gerne verwendete Tanderadei als das Yippie-Ya-Yeah des Mittelalters, kommt unter anderem im Lindenlied von Walter von der Vogelweide vor.
    Daher kein Marktsprech.

    Ich liebe da ja die Tutorials von Morgan Donner


    Hier mal eins verlinkt:

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    Ich binde die Haare zuerst über den Kopf und dann nach hinten. Haube oder Schleier lässt prima daran feststecken.

    Jeder definiert seinen eigenen Anspruch. Im Museum gilt für mich, so genau wie möglich.

    Ich selbst trage pflanzengefärbte, handgenähte Kleidung. Die Stoffe sind teilweise handgewebt, wenn nicht, dann entsprechen die Bindungen und Endverarbeitungen den Quellen.

    Die Farbpalette von pflanzenfarben ist fast unbeschränkt und sehr vielfältig, aber dann doch auch wieder begrenzt. Besonders bei Rot- und Grüntönen gibt es deutliche Unterschiede. Chemische Färbungen haben oft einen blauen Unterton, der bei Pflanzenfärbungen so nicht auftritt.

    Der Unterschied wird besonders dann deutlich, wenn pflanzliche und moderne Färbung unmittelbar neben einander stehen. Um beim Stoffkauf den richtigen Farbton zu treffen, empfehle ich und habe es auch schon für Freunde genau so gemacht, pflanzengefärbte Stoffproben mitnehmen und direkt daran halten.

    Retsch, Christopher; Albrecht, Stephan (Hrsg.) (2022):
    „Sprechendes Metall? Die Rüstung als Objekt und Bedeutungsträger in Gesellschaft und Kunst des Spätmittelalters“. Bamberg: University of Bamberg Press.

    In einem anderen Zusammenhang entstanden, aber wichtig, daher hänge ich das noch mal an:

    Vielleicht ein wenig Off Topic, aber ich möchte kurz ein paar Worte zum Thema Quellenkritik bei Wikipedia und der OnlineRecherche loswerden. Ich will nicht sage, dass die Artikel der Ämter, Erz-. und Erbämter (das dient als Beispiel, es gibt dazu sehr viele Beispiele) falsch sind. Vielleicht ein wenig allgemein, aber die Bearbeitungstiefe der Artikel schwankt. Das ist bekannt und ist abhängig von Verfasserkreis und auch von den Personen, die die Artikel reviewen. Ich sage auch, nicht, dass die Verfasser Mist geschrieben haben, sondern möchte für Aufmerksamkeit werben und auch für einen Besuch einer Bibliothek.

    Wer sich die Mühe macht in die Quellenliste des Artikels zu schauen, wird erfreut feststellen, dass die Bücher alle Online zur Verfügung stehen. Das ist immer klasse, sollte aber auch gleichzeitig wachsam machen. Ein zweiter Blick verrät nämlich, warum diese Werke alle online sind. Es handelt sich um Bücher des 19. Jahrhunderts, deren Autorenrechte ausgelaufen sind. Diese werden gerade in großen Mengen in die OnlineArchive aufgenommen und sind in der Regel auch frei zugänglich. Grundsätzlich sind die Bücher großartig, weil die Autoren dieser Zeit sehr fleißig im Sammeln von Quellen und Transkribieren waren. Aber die Quelleninterpretationen sind Kinder ihrer eigenen Epoche und ihrem Blick auf die Gesellschaft und daher immer in Kontext zu bringen und auch zu hinterfragen.
    Die WikipediaAutorenGemeinde greift auffällig häufig auf online verfügbare Bücher zurück. Dies hat zur Folge, dass alten / veraltete Werke der Geschichtswissenschaft vermehrt zitiert werden. Es kann dazu führen, dass Erkenntnisse, die durch neuere Forschungen bereits widerlegt sind, wieder in die aktuelle Diskussion einfließen und ein ComeBack erfahren. Es ist leider so, dass nur ein Bruchteil der Fachliteratur online zur Verfügung steht und der Digitalisierungsprozess langsam ist. Zwar werden aktuell vermehrt neu Publikationen sowohl digital als auch im Print herausgegeben, sind dann aber trotzdem kostenpflichtig und die Preise unterscheiden sich nur unmerklich von den Preisen, die für ein gebundenes Buch aufgerufen werden.

    Noch ein weiteres Beispiel, etwas anders gelagert:
    Gibt man Erzamt als Suchbegriff in eine Bibliotheksdatenbank ein, wird man auf dieses Werk treffen: J. Bühler, Deutsche Geschichte. Fürsten, Ritterschaft und Bürgertum von 1100 bis um 1500 (De Gruyter, 2018). Klingt gut - Wissenschaftlicher Verlag, neueres Datum. Klasse. Jedoch Achtung – dieses Werk ist ein Reprint und stammte aus dem De Gruyter Book Archive (1933-1945): und der Verlag gibt zwar den Hinweis zum Buch mit: "Dieser Titel aus dem De Gruyter-Verlagsarchiv ist digitalisiert worden, um ihn der wissenschaftlichen Forschung zugänglich zu machen. Da der Titel erstmals im Nationalsozialismus publiziert wurde, ist er in besonderem Maße in seinem historischen Kontext zu betrachten. " den man aber in der Euphorie bitte nicht überlesen oder ignorieren sollte.

    Fazit: Augen auf und wachsam sein, bei der (Online) Recherche.

    Guten Morgen,

    Thema: So regional wie möglich hatte ich vor einiger Zeit mal einen kleinen Artikel verfasst, den ich hier mal mitverlinkge: https://www.timmermansche.de/so-regional-wie-m%C3%B6glich

    Thema Quellenkritik: Buchempfehlungen
    Kulturgeschichte der Überlieferung im Mittelalter: Quellen und Methoden zur Geschichte Mittel- und Südosteuropas
    Schmitt, Oliver Jens
    Stuttgart, utb GmbH, 2017
    und
    Kulturgeschichte der Überlieferung im Mittelalter : Quellen und Methoden zur Geschichte Mittel- und Südosteuropas
    Gruber, Elisabeth
    Stuttgart, utb GmbH, 2017

    Messer und Rüstüng sind nicht mein Fachgebiet, aber bei diesen Bildern wäre ich sehr vorsichtig, da sie - wie Du ja auch schon geschrieben hast - ikonografisch sind. Oft überzeichnet (die Bösen müssen besonders hässlich sein und martialisch, die Guten besonders hübsch und gut gekleidet) oder wie in den Fall oben, von einerm älteren Werk inspiriert und teilweise übernommen.

    Im Studium hatten wir dazu einen Versuch, der das Thema Quellenkritik ganz gut verdeutlicht.
    Aufgabe: Malt einen Zug.
    Neben vielen Standardzügen (die künstlerische Qualität mal dahin gelassen) hatte jemand einen ICE gemalt und 2 Leute eine Dampflok. Würde man die Bilder nun als Quelle für 2024 fahrende Züge nehmen, würden also mehr Dampfloks fahren als ICEs ...
    Aufgabe: Malt einen schönen Baum.
    Hier haben 3 Leute einen Weihnachtsbaum gemalt, die aus dem Kontext gerissen, keinerlei Zusammenhang haben.

    Das Thema Waffenkunde ist ein sehr gut bearbeites Feld. Die Literaturlisten dazu sind lange, aber mit einer reinen OnlineRecherche wirst Du nicht weiterkommen. Bibliotheken und Bücher sind Deine Freunde und um um diese wirst Du nicht rumkommen.

    ... und ich bin bemüht, zu helfen, aber kann das nur nach besten Wissen und Gewisse, wenn ausreichend Informationen vorhanden sind.

    Je mehr Vermögen, destso mehr hat man sich geleistet. Ja.
    Stoffe, Färbungen, BlingBling, Hausrat und Personal.
    Überschuldungen sind vielfach belegt (sog. ständische Armut) und mit einer der Gründe für die Städtischen Kleiderordnungen.

    Wenn der Plott vorgibt, dass Du mit Gefolge anreisen sollst, dann nimm eher eine Person mehr mit, denn es soll ja auch was hermachen. Der Herrschaft / Gefolge Quotient ist meiner Meinung in der Umsetzung immer viel zu niedrig.
    1 zu 5 eher 1 zu 6 halte ich für realistischer als 1 zu 2. Und das ohne Küche.
    Burgherr
    Ritter und dessen Knappe
    einen persönlichen Diener, ggfs der Diener des Ritters
    eine Wache
    vielleicht noch einen Knecht für die Logistik, einen Pferdeknecht (unerlässlich wenn es ein Tunier ist),
    ggfs einen Finanzbeamten, einen Schreiber, einen Leibarzt, einen Herold, einen Musiker, einen Jäger, einen Falkner

    und je nach Anlass auch Deine Frau und Deine Kinder
    und deren Gefolge.

    Wichtig auch: Geschenke mitbringen für den Gastgeber.

    In der Umsetzung im Plott ist es notwendig, dass genügend Hausrat vorhanden ist. Da hilft es, Ausstattung zusammenzulegen. Neben Geschirr, sind auch Möbel (Tische, Bänke, Stühle, Truhen, Anrichten), Tischdecken, Kerzenständer, Kissen, Wandbehänge, Handtücher und Servietten
    und es ist auch notwendig, dass das Personal entsprechend ausgestattet ist.