Beiträge von Tristan von Neumann

    Tristan von Neumann hat einen neuen Termin erstellt:

    Zitat

    Erfahre das gerade aus der Zeitung:

    https://www.wuerzburgerleben.de/2025/05/19/mar…m-in-wuerzburg/


    Wer kommt, kann ja am Sonntagabend noch bei der RenFair-Nacht vorbeischauen.

    Tristan von Neumann hat einen neuen Termin erstellt:

    Tristan von Neumann
    3. Mai 2025 um 18:43

    , aber da steht etwas in Richtung stoß das heft ober die pix da non. Der Text sagt also, dass der Griff über die Büchse gestülpt wurde und zum Schießen abgezogen werden kann, wie das Bild auch zeigt.

    Vielen Dank! Die Sauklaue zu lesen war mir mangels Übung nicht möglich.

    Es ist also wirklich als Schusswaffe gedacht!

    Hatte das Teil auch dem Skallagrim geschickt, der dieses lustige Video daraus gemacht hat.

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    Vielleicht baut es jemand mal. Im Gegensatz zu anderen Konstruktionen (siehe Kircher) scheint das

    noch relativ plausibel.

    Sehr interessant.

    Man muss in der Tat annehmen, dass solche Schrift schon länger im Gebrauch war.

    Warum wir nicht so viel finden, mag vielleicht an der Benutzung liegen:

    die Runen wurden vielleicht auf Material geschrieben, das sehr vergänglich ist.

    Z. B. in das Innere von Baumrinde oder so.

    Obwohl die nordische Kultur mündlich orientiert war, hat sie später

    auch begeistert geschrieben, wie die Überlieferungen der Isländer zeigen.

    Eine Abneigung gegen das Schreiben an sich scheint es ja nicht gegeben zu haben,

    vielleicht eher eine Scheu gegen die profane Verwendung auch heiliger Symbole.

    Mir ist eine MaMiA Gruppe bekannt die tatsächlich ausprobierte ob sie zwei Wochen "wie im Mittelalter" leben können.

    Bedingung war komplett auf alle moderne Hilfsmittel zu verzichten.

    1. Tag kalte Küche weil keiner das Feuer an bekam, das schaffte dann ein am nächsten Tag hinzu gekommener Teilnehmer. 2x Verbrennungen vom Lagerfeuer, 1x Notarzt wegen Verletzung beim Holz hacken, 5x heftigster Durchfall, Experiment nach sechs Tagen abgebrochen.

    Wo haben die denn gelebt? Auf freiem Feld? Das ist ja nicht unbedingt Mittelalter... das Problem stellt sich jedem Outdoor-Abenteurer :smiling_face:

    Kleines Update:

    Dank einem Freund, der mir seine alten Saiten vermacht hat, konnte ich nun meine Gitarre mit dem historisch korrekten Saitenmaterial bespannen,

    nämlich Darmsaiten. Da diese teuer sind und die dünneren Saiten oft reißen, außerdem stärker auf Luftfeuchtigkeit reagieren, werden

    sie meist durch künstliche Darmsaiten aus Nylon ersetzt, oder es kommen andere Materialien wie Biokunststoff aus Zuckerrohr, oder Fluorocarbon-Saiten zum Einsatz.

    Der Klang echter Darmsaiten ist aber unerreicht und immer das Ziel künstlicher Entwicklungen. Nur mit echtem Naturdarm bekommt

    man Wärme und gleichzeitig Brillianz.

    Hier habe ich mal mit den "neuen" Saiten (sind gebraucht aber noch gut :smiling_face: eine kleine Aufnahme gemacht:

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    Dass Skanderbeg ein Volksheld ist, erfuhr ich erst in den 90ern von Kosovo-Albanern, als ich damals in der Flüchtlingshilfe arbeitete.

    Bis dahin war mir der Name kein Begriff, weil man sowas auch nicht in der Schule gelernt hat. Da wurde nur die Eroberung Konstantinopels mal nebenbei erwähnt.

    Die Expansionspolitik des Osmanischen Reiches wurde mir erst viel später durch Eigenrecherche bewusst.

    Leider gibt es immer noch viele türkische Rechtsradikale, die sich das Osmanische Reich in den Grenzen von 1683 zurückwünschen.

    Eine kritische Aufarbeitung der Eroberungspolitik - man kann es eigentlich nicht mal mehr Kolonialpolitik nennen - hat es in der Türkei

    nie gegeben. Von den Ökologischen Katastrophen mal ganz zu schweigen. Die Wälder mussten ja nicht nur für Kampfgeschehen weichen,

    sondern auch für die Osmanische Flotte, und im Gegenzug mussten Venedig und andere ebenfalls die Flotte aufrüsten.

    Gerade zufällig gefunden: die Burg Gamburg.

    Vielleicht kennt die ja der eine oder andre?

    Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Burg durchgehend bewohnt wurde und nie zerstört.

    Außerdem scheint es im großen Saal eine Fußbodenheizung gegeben zu haben.

    Da ließ es sich im Hochmittelalter wohl sehr gut wohnen. :smiling_face:

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    Marc Lewon bietet einen Kurs in Basel an (richtet sich aber wohl an Musikstudenten),

    und hat dazu eine kleine Einführung gemacht, die sehr schön authentische Spielweise und Musik zeigt.

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    Man kann schwer sagen, wie lange diese Stück brauchen, bis sie in einem Buch landen, aber das ist definitiv spätere Musik,

    und auch aus einer anderen Gegend.

    Man darf ja auch nicht vergessen, dass die regionalen Unterschiede damals noch etwas größer waren. Im 16. Jh. gab es dann ja schon

    den Musikdruck, da konnte sich eine Auflage gleichzeitig in Europa verbreiten, weswegen es dann viel mehr europäische Musik gibt

    als speziell regionale.

    Der Codex Rossi benutzt soweit ich weiß auch sechs Notenlinien, das Lochamer Buch fünf. Auch ist das Repertoire natürlich ein anderes.

    Gemeinsam ist ihnen, dass sie noch die alte Notenschreibweise, also die Schwarze Mensuralnotation benutzen.

    Wer Noten lesen kann, hat damit deutlich mehr Schwierigkeiten als mit der kurz danach populären "Weißen Mensuralnotation"

    (also wo die Notenköpfe Löcher haben, und die schwarzen Noten dann kleinere Notenwerte darstellen, wie heute üblich).

    Ist das Plektrum eigentlich eine moderne Erfindung, oder gab es das - aus Horn, Knochen, ... - schon im Mittelalter?

    Plektra gab es schon sehr früh. Das Wort ist aus dem Altgriechischen.

    Die Laute wurde wie gesagt, wie auch die Arabische Oud, zunächst mit Plektrum gespielt.

    Die Fingertechniken haben sich erst entwickelt, als man auf der Laute komplexere mehrstimmige Musik abbilden wollte.

    Hier kann man eine spätmittelalterliche Laute mit Plektrum hören.

    Das Stück müsste aus dem 14. Jahrhundert sein:

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    Hier ist ein Bild dieser Handschrift:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…stiglia_31r.jpg

    Nicht für Weihnachten, aber ich wollte noch mal was aus dem Spätmittelalter posten :smiling_face:

    Hier eine sehr schöne Chanson aus einer Italienischen Handschrift aus den 1420er Jahren.

    Sehr schön inszeniert.

    Die Laute wurde damals zwar eher mit dem Plektrum gespielt, aber das ist es schön so:

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    Wer die Historie in einem richtig üppigen Kontext hören will,

    kann auch dieses großartige Album hören (leider dann halt nicht sehen):

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