Ganz einfach, mir fehlt schiicht und einfach die Übung
Ja dann..üb doch einfach? Ich mein, ernsthaft jetzt, "stabil" ist eine Naht, wenn man das richtige Material nimmt, nicht 5cm weite Stiche macht und awenga anzieht. Zwischen "hält" und "entspricht der Qualität von Originalen" mag dann freilich noch ein Abstand sein. Einen Beinling stabil genug nähen, das schafft selbst ein Anfänger mit minimaler Anleitung.
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Die sogenannte "Grundklamotte" ist vom Bettler bis zum Kaiser gleich: Bruche und Beinlinge, Unterhemd und Cotte in standesgemässer Länge. Vielleicht noch ein Surcot und eine Gugel. Auch danach ist die "Grundklamotte" von den einzelnen Kleidungsstücken her in allen Ständen gleich. Unterschiede gibt es vor allem beim Material und Weite/Länge. Wer viel Geld hat kann sich modischer kleiden und sich qualitativ besseres Material leisten als jemand der wenig Geld hat. Das ist schon immer so gewesen und wird auch in Zukunft so sein.
Die Aussagen sind dann aber für die hier im Thread erwähnten Zeitrahmen nicht richtig; wie gesagt: nach 1350 sieht das dann spätestens etwas anders aus.
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Gute Bezugsquellen sind für alle hilfreich. Da gibt es nämlich viel zu wenige wenn man sein Gewand, oder auch nur Teile davon, nicht selber machen kann oder will. Ein Grund dafür könnte Zeitmangel sein.
Dass das nicht falsch rüberkommt: ich sage nichts dagegen, Klamotten zu kaufen. Ich finde es nur etwas merkwürdig, wenn Leute gleich hoch einsteigen ("Mittelstand", "mittleres Bürgertum"- ich glaube, ihr seid euch teils nicht wirklich bewusst, was sowas bedeutet, oder? Nämlich zu ca. 1-5% der Bevölkerung zu gehören...) und dann schon an der Grundklamotte scheitern. Wenn das im 15ten bei nem Wams ist, würd ich ja nix sagen, aber an ner Bruche oder Beinlinge?
Da würd ich dann halt vlt. erstmal mit wirklichen Grundlagen anfangen, und was einfach landässiges machen.
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Ich muss immer wieder eine ganze Famiie neu einkleiden und Junior wird für nächste Saison sicher wieder ein neues Gewand brauchen. In seinem Fall heisst das Bruche und Beinlinge, Unterhemd, Cotte, Cappa für schlechtes Wetter und immer wieder neue Schuhe beschaffen. Dazu kommt dann noch meine Tochter die ebenfalls neu eingekleidet werden will.
Jo, wir auch, zwei Töchter. Und ja, bei spezielleren Sachen wie Schuhen versteh ich es, die nähen wir i.d.R. auch nicht selber. Da braucht man aber ja schon teils etwas mehr Erfahrung und Werkzeug.
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Zeitstellung bei uns: 1300 - ca. 1320, städtische Mittelschicht (Handwerker) in der Nordschweiz.
Hmjanun. Da simma wieder: "städtische Mittelschichte". Aka mittelalterliche Oberschicht, de fakto. Zumal Handwerker = Mittelschicht so net aufgeht.
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Nur schon das passende Materal dafür zu finden, das möglichst auch noch bezahlbar ist, hat so seine Tücken...
Da endet es jetzt bei mir; also "machen lassen" ist kein Problem, aber Material bezahlbar finden schon? Check ich net.
Ja, Familie einkleiden is teuer, definitiv; ja, das Hobby ist nicht günstig- grad wenn man aufwändigere Darstellungen macht; deswegen machen wir ja u.a. das meiste selber- aber eben auch, weil es kaum jemanden gibt, der es gescheit macht. Jedenfalls jenseits der 08/15 Sachen.
Womit wir wieder bei dem "mit einfachem einsteigen" sind.
Rumbürgern kann man immer noch. Scheinbar hat es sich in den letzten Jahren in der Szene so etabliert, zu glauben, Bürger einer Stadt wäre was für nen Einstieg.
Dann guckt doch mal, was man für die angepeilte Stadt so als Bürger (nicht: Einwohner) so haben musste.