Beiträge von Falconer

    Thomas W.

    Du unersättlicher du, lol

    Schieb mir eines der Hochmitelalterlichen rüber. hab meines ja leider prakisch verschenkt, lol

    Suche dir dafür auch einen Bleihammer, ok Epoche nicht so alt.

    Hätte sonst nur gerade eine Jagdplaute original, 1760 übrig.

    Gelbhaubenkakadu korrekt. Da ist egal ob man sich weitgehend einig ist oder nicht, ob es soll oder nicht: Es ist ganz einfach einer. Gibt nichts anderes das so aussieht. Die Bilder und Beschreibung sind zu genau. Da gibts nichts zu mutmassen. Wenn manns genau nehmen will ist der Rest aber reine Mutmassung, nicht belegbar.

    Aber spannend. Indonesien- Italien, No Problem, nicht allzuweit.

    Italien -Deutschland, no way, unvorstellbar.

    Ganz einfach: Bildquelle: Obere Etage meiner Wohnung und ich selbst.

    Entweder sind die Bilder von mir selber, oder eine Quellenangabe steht dabei. War selber 10 Jahre als Mod in einem Forum mit täglich bis zu 20 0000 Teilnehmern.

    Das Buch ist ja auch in Süditalien geschrieben worden, mit Anmerkungen vom Manfred. Anbetrachts der Tatsache, dass diese Herren auch öfters mal im Norden zu Besuch waren, finde ich manchmal die strickte Abrenzung, was es wo, wann genau gab, fragwürdig.

    Seit ich in genau diesem Buch einen Kakadu abgebildet und beschrieben sah ( gibts nur in Australien und das wurde bekanntlich erst ein paar hundert Jahre später "entdeckt" ), frage ich mich öfters , ob wir die damaligen Zeiten nicht gewaltig unterschätzten.

    Irgendwie erinnert mich das Ganze ein bisschen an die Frage die irgendwo mal kam: Was wärst du im Mittelalter gewesen ?

    Meine Antwort: Ganz einfach tot. Blinddarmentzündung im Kindesalter. Thats ist.

    Ich denke, ( ohne Belege) was sich nicht entsprechend behaupten konnte, ganz einfach, war schnell mal einfach weg.

    Ich weiss, political Correctnes ist heute was ganz Anderes. Aber ich weiss, damals wär ich nie so alt geworden.

    Dies ist nicht irgendwie wertend gemeint, aber ja: Damals hätten viele von uns früh den Zonk gezogen.

    Hab mir ja erst einmal ein Schwert geleistet. Kurzes Bad ( Wasserstoffperoxyd, Kochsalz) erhitzen , wieder polieren und schwupps, sah es nicht nicht mehr wie verchromt aus. Parierstange angepasst, dann die dicke Schlagkannte von Hand runtergeschliffen und ja, irgendwann hat es mir gefallen. Ein bisschen used Look gefällt mir.

    Natürlich hat man dann auch ausprobiert, ob mann einen Fuchs damit halbieren kann ( Berufsbedingt bot sich das an). Ok, ok ich weiss, ich bin nicht ganz normal.

    Also Wirbelsäule und auch sonst das Meiste ging problemlos durch. Die weicheren Bereiche die nachgeben sind eher das Problem.

    Mags wenn das Zeug auch mal verwendet wird. Zwar anderer Zeitraum, aber habe Büffelskinner Replika und ja der war schon an manchem Bison dran. Irgendwann kommt auch die Sharps bei Büffelnotschlachtung zum Einsatz. Nur das mit der Saufeder, na da trau ich mich nicht ran. Das müssen Verrückte gewesen sein. lol.

    Was Rehfelle betrifft: Das Winterhaar ist zwar super dicht, aber bricht auch von den Haaren her eher. Da sind die feineren Sommerhaare robuster. Winterhaare sind extreme Röhrenhaare, also hohl, wie bei den schönen Rentierdecken auch, werden aber spröde und brechen dann.

    Alaungerbun ist ja schon uralt. Natürlich , weil Salze verwendet werden, ziehen sie auch Feuchtigkeit. Beim Trocknen werden sie recht steif. Die Weichheit bei Fellen wird durch das Walken erziehlt. Fetten und Kneten.

    Wobei dann am besten Licker eingesetzt werden, also wasserlösliche Fette, die in die Haut einziehen und das Leder am Schluss auch nicht fettig wirkt.

    Selber ein gegerbtes Fell herstellen ist gar nicht so schwer. Hauptarbeit ist das "Dünnschneiden", das Entfernen allen Gewebes das nicht erwünscht ist , sowie das herunterschneiden von sehr dicker Haut, bis auf die Schichten, die verwendet werden sollen.

    Z.B. hat Bisonhaut am Anfang an den dicksten Partien bis etwa 4 cm Dicke. Da wird so nichts Weiches daraus. Da kann man auch in weichgegerbten Zustand nachher Nägel damit einschlagen. Die muss man Dünnschneiden, bis sie verwendbar ist. ( Darum wurde Büffelnacken bei den Indianern auch für Schilde verwendet).

    Am Schluss ist das Strecken und Walken nochmals Zeitraubend.

    Die Gerbung selber: 1 Teil Kalialaun, 2 Teile normales Kochsalz. Einreiben und ca 14 Tage einwirken lassen. Der Rest ist Handarbeit.

    Bezugsquellen für Gerbstoffe könnte ich bieten. ( Ehemaliger Lehrling vertreibt Präparationsbedarf Weltweit)

    Damits auch hier nicht mehr so leer ist: Neben den "üblichen"Sachen sammle ich auch ein bisschen Siegel. Hier die Kollektion von Konrad dem III, bis zum Staufer Nachfolger Rudolf von Habsburg.

    (Bild Quelle : eigenes Bild Falconer ) Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Die Walknochen sind sehr fetthaltig. etwas porös. Da sind die von Walrossen bedeutend kompakter und schwerer.

    Hatte aber nur wenige in der Hand.

    Und auch bei Landsäugetieren ist die Knochenbeschaffenheit recht unterschiedlich. Schnell hochgemästete Schweine haben z.B. auch Knochen, die , wenn man das Fett entzieht, zu nichts mehr taugen. Alter und Ernährung spielen auch eine grosse Rolle.

    Erstaunlicherweise beschreibt und empfielt der Friedrich im "De Arte" als Hut für Falkner etwas Breitkrempiges. Aber Abbilungen in der Art gibts darin keine.

    Vielleicht dazu nur kurz aus heutiger Zeit: Oesterreichischer Jagdgast fragt als erstes: Jagd ihr mit Hut ? Bei ihnen etwas sehr wichtiges. Wer da ohne erscheint werde wieder ausgeladen. Bei uns hier CH, völlig egal.

    So, da ist man wieder. Immer noch aus der Schweiz und nach wie vor mit meinen Falken unterwegs. Auf gutes Gelingen hier.

    Und zur weiteren Info: 61, Bereich Hochmittelalter und schon ein paar Jahre so unterwegs.

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